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Onlinehandel: Bald keine Birkenstock-Produkte mehr bei Amazon

Amazon wird bald keine Birkenstock-Produkte mehr verkaufen können. Der Schuhhersteller will die Zusammenarbeit mit Amazon beenden, weil der Onlinehändler nicht angemessen gegen Produktfälschungen vorgegangen sei.

Artikel veröffentlicht am ,
Bald werden keine Birkenstock-Produkte mehr in Amazon-Paketen verschickt.
Bald werden keine Birkenstock-Produkte mehr in Amazon-Paketen verschickt. (Bild: Leon Neal/Getty Images)

In drei Wochen ist es vorbei. Ab dem 1. Januar 2018 will Birkenstock die Geschäftsbeziehung mit Amazon beenden. Dann wird die direkte Belieferung des Online-Kaufhauses durch Birkenstock eingestellt. Der Lieferstopp gilt laut Birkenstock für das gesamte Produktsortiment des Schuhherstellers. Seit fast einem Jahr beliefert Birkenstock Amazon in den USA bereits nicht mehr. In beiden Fällen wird das mit den gleichen Argumenten begründet.

Birkenstock: Amazon geht nicht gegen Rechtsverstöße vor

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Birkenstock kritisiert Amazon dafür, dass es im Marketplace-Bereich zu einer Reihe von Rechtsverstößen gekommen sei, die von Amazon als Plattformbetreiber nicht unterbunden worden seien. Birkenstock hat nach eigener Aussage mehrfach beanstandet, dass "dort wiederholt minderwertige Produktfälschungen angeboten wurden, die Markenrechte von Birkenstock verletzten und die Verbraucher über die Herkunft der Waren täuschten".

Der Schuhhersteller sieht es als rechtliche Verpflichtung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit an, dass Amazon als Betreiber des Marketplace nach der erstmaligen Mitteilung über einen derartigen Rechtsverstoß alles in seiner Macht Stehende tun müsse, um diesen und gleichartige Verstöße aus eigenem Antrieb zu verhindern.

Birkenstock erwartet von Amazon mehr Engagement

Birkenstock bemängelt, dass es von Amazon keine verbindliche Erklärung gegeben habe, in der sich das Onlinekaufhaus verpflichtet, dafür zu sorgen, dass keine Nachahmungen von Birkenstock-Produkten mehr auf dem Marktplatz angeboten werden. Stattdessen soll es in den vergangenen Monaten zu weiteren, anders gearteten Rechtsverstößen gekommen sein, die von Amazon nicht proaktiv verhindert worden seien.

Die Störung des Vertrauensverhältnisses habe Birkenstock zum Anlass genommen, die Geschäftsverbindung mit Amazon auch in Europa zu beenden. Seit Januar 2017 beliefert Birkenstock nach einer Reihe ähnlich gelagerter Vorfälle Amazon in den USA nicht mehr mit seinen Artikeln.



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park3r 13. Dez 2017

Erstens Kein Grund vulgär zu werden und Fäkaliensprache anzuwenden, wenn man keine...

Funny77 12. Dez 2017

Bei Amazon.com können die Händler wohl weiterverkaufen. Ein genialer Schachzug: man...

schap23 11. Dez 2017

Wenn es die nicht bei dem Händler meines Vertrauens gibt, dann halt nicht.

Luke321 11. Dez 2017

Das glaub ich sofort. Wenn man kein Geld mehr an die Videomacher auszahlt wird der...

Snorr 11. Dez 2017

Da die Verkaufsplattform für den Verkauf Provisionen erhält und - selbst wenn der...


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