Onlinehandel: Amazons Lieferdienst fotografiert abgestellte Pakete

Bei der Amazon-Zustellung ändert sich einiges. In manchen US-Regionen fotografiert Amazons Lieferdienst ein abgestelltes Paket. Das gilt für Lieferungen, für die Kunden eine Abstellgenehmigung erteilt haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Neuerungen bei Amazons Lieferdienst
Neuerungen bei Amazons Lieferdienst (Bild: Lucas Jackson/Reuters)

Kunden können Amazon eine Abstellgenehmigung erteilen, wenn bei der Zustellung niemand anwesend ist. Dabei kann es aber auch zu Problemen kommen. In den USA fotografieren die Fahrer von Amazons eigenem Lieferdienst daher mittlerweile das abgestellte Paket, und der Kunde erhält nach der Zustellung das Foto zugeschickt, berichtet USA Today.

Foto soll bei Problemen helfen

Amazon hat bestätigt, dass die Fotoaufnahmen testweise bereits seit fast sechs Monaten in den USA genutzt werden. Sie tragen die Bezeichnung Amazon Logistics Photo On Delivery. Aktuell gibt es die Fotofunktion in Seattle, San Francisco und einigen größeren Städten in Virginia. Mit dem Dienst soll der Beweis erbracht werden, dass das Paket abgestellt wurde. Auf dem Foto ist laut Amazon außerdem erkennbar, ob der Karton sichtbare Schäden aufweist. Außerdem sollen Kunden ihr Paket dadurch leichter finden können.

Wer eine Abstellgenehmigung erteilt, definiert in der Regel ein Areal auf dem Grundstück, auf dem die Lieferung abgestellt werden darf. Idealerweise ist das ein Ort, der nicht von überall einsehbar ist, damit das Paket nicht gestohlen wird. Mit der Fotofunktion soll der Kunde das Paket leichter finden, falls sich der Zusteller nicht an die Anweisungen gehalten und die Ware an einem anderen Ort abgelegt hat.

Fotofunktion lässt sich abschalten

In den Einstellungen des Amazon-Kontos kann die Fotofunktion auch abgeschaltet werden. Offenbar ist sie aber standardmäßig eingeschaltet, wenn ein Paket mit Amazons Lieferdienst verschickt wird. Andere Lieferdienste bieten eine solche Funktion oftmals gegen Aufpreis an. Amazons Ansatz ist für den Kunden hingegen nicht mit Mehrkosten verbunden.

Amazon verspricht, dass die aufgenommenen Fotos nur an die Kunden geschickt und von Amazon für keine anderen Zwecke genutzt würden. Der Zusteller habe keinen Zugriff auf die Fotos.

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Niriel 05. Mär 2018

Ich glaube mit Problem meinte er eher das die Packstation nur von DHL genutzt werden...

Cerdo 05. Mär 2018

o.O

Anonymer Nutzer 04. Mär 2018

In der EU nicht. Die Amerikaner haben kein so verbrecherfreundliches Recht und leben...

crazypsycho 04. Mär 2018

Natürlich muss Amazon das ersetzen. Als gewerblicher Händler trägt Amazon das Risiko...



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