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Onlinehandel: Amazon will klimafreundlicher werden

Der Ausstoß von CO2 soll insgesamt verringert werden. Dieses Ziel hat Amazon bekanntgegeben. Bis 2030 soll die Hälfte aller Warensendungen klimaneutral verschickt werden.
/ Ingo Pakalski
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Amazon will bis 2030 die Hälfte der Pakete klimaneutral ausliefern. (Bild: Johannes Eisele/AFP/Getty Images)
Amazon will bis 2030 die Hälfte der Pakete klimaneutral ausliefern. Bild: Johannes Eisele/AFP/Getty Images

Mehr Lieferfahrzeuge mit Elektroantrieb, mehr Einsatz von Solarenergie, ein gesteigerter Einsatz von Biokraftstoffen bei der Luftfahrt sowie intensivere Wiederverwendung benutzter Verpackungen und allgemein weniger Verpackungen aus Kunststoff. Mit diesen Maßnahmen will Amazon den durch das Unternehmen ausgestoßenen CO2-Ausstoß verringern. Das gilt vornehmlich für den Versand bestellter Waren und das Vorhalten der Rechenzentren für die Amazon-Webseite sowie weitere Dienste des Anbieters. In einem Blogbeitrag(öffnet im neuen Fenster) hat das US-Unternehmen das Ziel genannt, bis 2030 die Hälfte aller Pakete klimaneutral zu verschicken.

Das Vorhaben nennt Amazon Shipment Zero, obwohl das Unternehmen selbst kein konkretes Ziel dafür nennt, wann einmal alle Lieferungen ganz ohne CO2-Ausstoß verschickt werden sollen. Als erstes Zwischenziel wurde die 50-Prozent-Quote bis 2030 genannt.

Bisher arbeiten bei Amazon nach eigenen Angaben über 200 Wissenschaftler, Ingenieure und Produktdesigner daran, dieses Ziel langfristig umzusetzen. Irgendwann einmal soll alle benötigte Energie zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Das soll auch für die von Amazon betriebenen Rechenzentren gelten.

Frustfreie Verpackung reduziert Kunststoffmüll

Schon länger verkauft Amazon so manches Produkt mit einer sogenannten frustfreien Verpackung. Dabei handelt es sich vor allem um Produkte, die normalerweise in durchsichtigen Kunststoffverpackungen in den Läden ausgestellt sind. Das gleiche Produkt wird dann von Amazon etwa in einem Pappumschlag oder Ähnlichem verpackt. Für Kunden soll das Öffnen der Verpackung einfacher sein, zudem fällt weniger Kunststoffmüll an.

Zur Umsetzung des Amazon-Ziels für einen möglichst geringen Ausstoß von CO2 will das Unternehmen auch mit Lieferanten sprechen, damit diese ihre Produkte und ihre Lieferbedingungen umstellen. Erstmals in diesem Jahr will Amazon über die Kohlendioxid-Bilanz des Unternehmens informieren. Bereits seit zwei Jahren soll Amazon intern an dem Projekt gearbeitet haben, bevor das Unternehmen damit an die Öffentlichkeit ging.


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