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Onlinehandel: Amazon sperrt Konten angeblich nur in seltenen Fällen

Amazon hat sich zum Thema Kontensperrungen ausführlich geäußert. Auch einige Leser berichten über ihre Erfahrungen mit Retouren und wie sie der Umgang damit verunsichert.

Artikel veröffentlicht am ,
Einkauf bei Amazon: Nicht für jeden
Einkauf bei Amazon: Nicht für jeden (Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

Kontensperrungen gegen Kunden gebe es nur in "sehr seltenen Fällen", versichert Amazon. Unternehmenssprecher Christian Blum sagte Golem.de auf Anfrage: "Es ist unser Ziel, den Millionen Amazon-Kunden jederzeit die beste Einkaufserfahrung zu bieten. Allerdings sehen wir uns in den sehr seltenen Fällen, bei denen wir einen Missbrauch unserer Services feststellen, gezwungen, die entsprechenden Konten zu schließen."

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Blum versicherte, dass Amazon "eine solche Entscheidung vorab sorgfältig und umfassend prüfen" würde, und stets versuche, "mit dem jeweiligen Kunden eventuelle Probleme zu klären".

Einem Amazon-Kunden war im Jahr 2016 nach vier Rücksendungen aus 19 Bestellungen eine Kontensperrung angedroht worden. Auch im Jahr 2015 hatte der Kunde 19 Artikel erworben und ebenfalls viermal Waren zurückgesandt. Bleibe das "Retourenverhalten so außergewöhnlich wie bisher", ohne dass eine Begründung mitgeteilt werde, wolle Amazon das Konto schließen.

Betroffene berichten über Verunsicherung

Golem.de bekam nach dem Bericht von mehreren Lesern Zuschriften, die von Sperrandrohungen betroffen waren: Ein Leser berichtete, dass er aus 31 Artikel-Bestellungen in den vergangenen sechs Monaten sechs Rücksendungen vorgenommen habe. Er hatte eine E-Mail erhalten, nach der er eine "außergewöhnlich hohe Anzahl der bestellten Artikel wieder an" Amazon zurückgesandt habe und wurde um Feedback gebeten. "Aufgrund des Umgangs von Amazon mit diesem Thema muss ich ehrlich sagen, dass man sich als Verbraucher schon ein wenig verunsichert fühlt. Denn was passiert bei meiner nächsten oder übernächsten Retoure? ", erklärte der Leser.

Ein Leser berichtete, im Jahr 2016 bereits dreiundneunzigmal bei Amazon bestellt zu haben. Davon habe er "keine zehn Artikel wieder zurückgesandt", wenn "Kleidung nicht passte", "nicht gefiel" oder "falsch bestellt" worden sei. Auch hier folgte die Aufforderung, zu der außergewöhnlich hohen Zahl an Rücksendungen Stellung zu nehmen.

Amazon gewährt über das gesetzliche Widerrufsrecht hinaus freiwillig ein weitergehendes Rückgaberecht. So dürfen Artikel im Rahmen der sogenannten Rücksendegarantie innerhalb von 30 Tagen zurückgeschickt werden.

Golem.de bittet seine Leser, die von Kontensperrungen betroffen sind, uns Informationen dazu zuzusenden. Wir behandeln dies auf Wunsch streng vertraulich.



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Kenduviel 02. Aug 2016

Hallo, mir wurde auch heute angedroht das mein Amazon Konto gesperrt werden soll. Meine...

User_x 07. Jul 2016

Ach geh... seit dem ich nicht mehr rauche stinkt die Welt vor sich hin. Entweder war ich...

quineloe 05. Jul 2016

Falsch, IGM und Atos als Beispiel

crazypsycho 04. Jul 2016

Kleidung ist online nicht wirklich problematisch. Schon vor dem Internet hat man aus...

Private Paula 04. Jul 2016

Ich habe bislang solche Artikel an Amazon zurueckgeschickt und Ersatz gefordert. Wenn...


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