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Streikende bei Amazon
Streikende bei Amazon (Bild: Verdi bei Amazon)

Onlinehandel: Amazon baut neues Versandzentrum in Dortmund

Streikende bei Amazon
Streikende bei Amazon (Bild: Verdi bei Amazon)

Amazon will 1.000 weitere Beschäftigte einstellen, diesmal im Ruhrgebiet. Bezahlung und Arbeitsbedingungen bleiben dabei ein Thema.

Amazon will in Dortmund für 27 Millionen Euro ein neues Logistikzentrum bauen. Damit sollen mindestens 1.000 Arbeitsplätze entstehen, wie der Onlinehändler am 25. Oktober mitteilte. Zukünftig würden noch mehr Arbeiter gebraucht: Nach einigen Jahren arbeiteten in Amazon-Logistikzentren vergleichbarer Größe meist rund 2.000 Personen.

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Der Betrieb soll im Herbst/Winter 2017 starten. Mit der Investition von 27 Millionen Euro im ersten Jahr baut Amazon sein bestehendes Netzwerk in Deutschland aus und "reagiert damit auf die wachsende Kundennachfrage" in der bevölkerungsreichsten Region Deutschlands. Das neue Gebäude wird 45.000 Quadratmetern umfassen.

"Amazon wird dort ab 2017 mehr als 1.000 neue feste Arbeitsplätze in der Region schaffen - mit wettbewerbsfähigen Löhnen und umfangreichen Zusatzleistungen ab dem ersten Tag", sagte Roy Perticucci, Chef des Europäischen Logistiknetzwerks. Oberbürgermeister Ullrich Sierau erklärte: "Die Entscheidung für die Investition in Dortmund bedeutet Jobchancen für viele Menschen in der Region. "

Auch IT-Experten gesucht

Amazon beginnt mit der Besetzung der ersten Stellen im Logistikzentrum Dortmund. Die neuen gesuchten Positionen sind Logistik-Manager und Ingenieure, Personal- und IT-Experten sowie Logistik-Kräfte.

Das Durchschnittsgehalt eines neuen Mitarbeiters liegt laut Konzernangaben bei rund 10,30 Euro brutto pro Stunde. Zusätzlich gibt es leistungsbezogene Prämien, eine Sonderzahlung zu Weihnachten, Mitarbeiter-Aktienbeteiligungen, Versicherungen, einen Pensionsfonds und Personalrabatte.

Bei den Streiks bei Amazon geht es den Beschäftigten um eine etwas höhere Bezahlung, Urlaubsgeld und tarifliches Weihnachtsgeld durch einen Tarifvertrag. Nach Tarifvertrag für den Einzel- und Versandhandel etwa in Sachsen bekämen die Amazon-Mitarbeiter 30 Arbeitstage Urlaub und ein Urlaubsgeld von 1.075 Euro. Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro, eine 38-Stunden-Woche und sechs Wochen Urlaub seien in der Branche üblich. Amazon zahlt kein Urlaubsgeld und gewährt seit dem Jahr 2016 nur noch 28 Arbeitstage Urlaub.

Amazon Deutschland verfügt derzeit über neun Logistikzentren, die Teil des europäischen Netzwerkes von 31 Logistikzentren sind.


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Squirrelchen 26. Okt 2016

Amazon hat noch mehr Jobs, nicht nur Picker. Da wären beispielweise die an der Annahme...

david_rieger 26. Okt 2016

Keine Ausbildung, keine Qualifikation außer funktionierende Arme und Beine. Für eine...

DrWatson 26. Okt 2016

Das Eine (Verlagerung der Arbeit nach Polen und Tschechien) schließt das Andere (Bau...



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