Onlinehandel: Allegro will verstärkt deutsche Kunden ansprechen

Die E-Commerce-Plattform Allegro ist eines der größten Unternehmen Polens. Den Kampf mit Amazon will Allegro mit günstigen Preisen gewinnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Allegro hat eigene Lagerhäuser, Versanddienste und Paketboxen
Allegro hat eigene Lagerhäuser, Versanddienste und Paketboxen (Bild: Allegro)

Der polnische E-Commerce-Konzern Allegro bietet Waren nun auch in englischer Sprache an und erlaubt das Zahlen in Euro. "Die internationale Expansion ist eine der wichtigsten Prioritäten, und als Polens meistbesuchter Online-Marktplatz machen wir einen weiteren großen Schritt nach vorn auf unserem Expansionsplan", sagte Konzernchef Francois Nuyts laut einem Bericht des Onlinemagazins Com-Professional. Allegro will zur führenden E-Commerce-Plattform in Mittel- und Osteuropa werden und in Deutschland stark wachsen.

Stellenmarkt
  1. Netzwerk Administrator (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg, Berlin, München
  2. Fullstack Entwickler (m/w/d)
    Hays AG, Berlin
Detailsuche

Laut Angaben des Unternehmens bietet man "konkurrenzlos günstige Preise". Allegro ist auch in Tschechischen Republik, in Ungarn und anderen Ländern aktiv.

Allegro besteht seit dem Jahr 1999 und hat nach eigenen Angaben in Polen 22 Millionen monatliche Besucher, die auf rund 60 Millionen neue oder gebrauchte Artikel aus den Bereichen Elektronik, Autos, Mode, Kosmetik oder Lebensmittel zugreifen können. Ebay ist in Polen im Vergleich zu Allegro relativ klein, Amazon startete in Polen erst vor rund einem Jahr.

Amazon Prime startete in Polen erst 2021

Amazons Lagerhäuser in Polen sind schwerpunktmäßig auf Deutschland ausgerichtet. Im August 2021 startete Amazon auch sein Prime-Abo für Lieferungen ohne Portogebühren in Polen. Der Monatspreis beträgt 10,99 Złoty (2,35 Euro), während der Jahrespreis 49 Złoty (10,46 Euro) beträgt. In Deutschland kostet das jährliche Prime-Abo 69 Euro, bei monatlicher Zahlung sind es 7,99 Euro pro Monat.

Golem Akademie
  1. Linux-Systeme absichern und härten: virtueller Drei-Tage-Workshop
    07.-09.06.2022, Virtuell
  2. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    02./03.06.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Im November 2021 kaufte Allegro, das nach dem Börsengang in Warschau ein Jahr zuvor mit 14,9 Milliarden Euro das wertvollste börsennotierte Unternehmen Polens war, für 881 Millionen Euro die Mall Group aus Prag und den Logistikdienstleister Wedo, einen Paketzusteller, der in Tschechien und der Slowakei aktiv ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


fadedpolo 10. Mai 2022 / Themenstart

Wieso Aliexpress Klon? Allegro gibt es viel länger - wenn dann hat Aliexpress sich bei...

notuf 10. Mai 2022 / Themenstart

Warum glauben die Verantwortlichen, dass der Preis so wichtig ist? Die Leute kaufen doch...

llordd 09. Mai 2022 / Themenstart

Ich würde hier eher die Browser Sprache benutzen. Oder willst du, wenn du mal im Ausland...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Autoindustrie
Mit handgeknüpften Kabelbäumen gegen die Lieferkrise

Der Krieg in der Ukraine unterbricht die Lieferkette bei den Kabelbäumen. Jetzt suchen Autohersteller nach neuen Produktionswegen.
Von Wolfgang Gomoll

Autoindustrie: Mit handgeknüpften Kabelbäumen gegen die Lieferkrise
Artikel
  1. Streaming: Spotify sieht großes Wachstumspotenzial
    Streaming
    Spotify sieht großes Wachstumspotenzial

    Spotify will in zwei Jahren eine Milliarde Kunden haben. Derzeit gibt es etwas mehr als 420 Millionen Nutzer.

  2. Homeoffice: Bastler baut Gestell für die liegende Büroarbeit im Bett
    Homeoffice
    Bastler baut Gestell für die liegende Büroarbeit im Bett

    Der Bildschirm über dem Kopf, die Tastatur hängt herab: Das Homeoffice aus dem Bett heraus funktioniert - mit Handwerk und Kreativität.

  3. Lenovo: Günstiges Thinkpad mit Trackpoint und Chrome OS kommt
    Lenovo
    Günstiges Thinkpad mit Trackpoint und Chrome OS kommt

    Das Thinkpad C14 verwendet Intels Alder Lake. Mit etwas Bastelarbeit ließe sich aus dem Chromebook sicher ein Linux-Notebook machen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • Cyber Week: Bis zu 900€ Rabatt auf E-Bikes • MindStar (u. a. Intel Core i9 529€, MSI RTX 3060 Ti 609€) • Gigabyte Waterforce Mainboard günstig wie nie: 480,95€ • Razer Ornata V2 Gaming-Tastatur günstig wie nie: 54,99€ • AOC G3 Gaming-Monitor 34" 165 Hz günstig wie nie: 404€ [Werbung]
    •  /