Abo
  • Services:
Anzeige
Einkauf bei Amazon
Einkauf bei Amazon (Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

Onlinehändler: Rücksendungen kosten angeblich dreistelligen Millionenbetrag

Einkauf bei Amazon
Einkauf bei Amazon (Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

30 Prozent der Rücksendungen aus dem Onlinehandel sind nicht mehr neuwertig. Die Kölner EHI-Handelsforschung bringt eine Studie ganz im Sinne der großen Onlinehändler.

Die Anzahl der Rücksendungen seit dem Weihnachtsfest kostet den Onlinehandel laut Schätzungen Hunderte Millionen Euro. Das berichtet die Welt am Sonntag unter Berufung auf eine Studie der Kölner EHI-Handelsforschung. Fast ein Drittel der Retouren lasse sich nicht mehr als Neuware verkaufen.

Anzeige

Genaue Angaben kann die Studie nicht machen: Bei einem E-Commerce-Umsatz von rund 44 Milliarden Euro im Jahr 2016 und einer Rücksendequote von 10 Prozent ergibt sich laut Bitkom ein geschätzter dreistelliger Millionenverlust für die Branche.

"Im Durchschnitt können rund 70 Prozent der retournierten Artikel als A-Ware für den Kundenversand wiederverwendet werden", erklärte die EHI-Handelsforschung, die von den Onlinehändlern finanziert wird und nicht unabhängig ist. Die höchsten Rücksendequoten verzeichnet der Modehandel. Die Kunden bestellten häufig mehrere Varianten, um bei der Anprobe zu beurteilen, "welches Kleidungsstück am besten gefällt beziehungsweise am besten passt", behauptet die EHI-Studie. Experten gehen laut dem Bericht davon aus, dass in der Branche jedes zweite Päckchen zurückgeht, bei hochmodischer Ware bis zu 80 Prozent. Gerade im Modehandel sei verbreitet, dass Kunden Kleidung zu Festen tragen und anschließend zurücksenden.

Ware wird entsorgt

Die nicht mehr als neuwertig eingestufte Ware werde so weit möglich aufgearbeitet, über Billigkanäle verkauft oder entsorgt. Zum Wertverlust kämen die Kosten für Sichtung, Überprüfung und Wiederherstellung, die das EHI mit durchschnittlich 10 Euro pro Artikel berechnet.

Dennoch verhalten sich die meisten E-Commerce-Firmen bei Retouren großzügiger als nötig, weil die großen Konzerne dennoch sehr hohe Gewinne erwirtschaften. 68 Prozent verzichten laut EHI grundsätzlich darauf, Versandkosten für Retouren zu verlangen. "Retouren nehmen bei der Kundenbindung eine zentrale Rolle ein", berichtet die Studie. Für 87 Prozent der Käufer stelle eine problemlose Abwicklung der Retouren einen maßgeblichen Beitrag zur Kundenzufriedenheit dar. Die Zeit nach Weihnachten ist die Hochsaison für Rücksendungen. Bis Mitte Januar liegt das Niveau um rund 40 Prozent über dem Normalstand, berichtet der IT-Branchenverband Bitkom.


eye home zur Startseite
katze_sonne 11. Jan 2017

Also bei allen InEars, die ich bisher gesehen habe, konnte man die Silikonpropfen...

Füchslein 10. Jan 2017

Ich denke auch es kommt auf den Kontext an: - Wenn ich was Kaputtes / nicht...

My1 10. Jan 2017

okay ich befasse mich net mit klamotten.

ArcherV 10. Jan 2017

Nun, in einem kleineren Unternehmen wie du es beschrieben bist mag das durchaus...

My1 10. Jan 2017

ein Grund warum ich amarays bevorzuge. spart man sich die Problematik des extremen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck
  2. ETAS GmbH & Co. KG, Stuttgart
  3. Salzgitter Mannesmann Handel GmbH, Düsseldorf
  4. WALHALLA Fachverlag, Regensburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. 499,99€ - Wieder bestellbar. Ansonsten gelegentlich bezügl. Verfügbarkeit auf der Bestellseite...
  2. 349€ inkl. Abzug (Vergleichspreis 452€)
  3. (u. a. Far Cry Primal Digital Apex Edition 22,99€, Total War: WARHAMMER 16,99€ und Total War...

Folgen Sie uns
       


  1. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  2. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  3. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  4. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  5. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  6. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut

  7. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  8. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  9. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  10. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Optionsbleed: Apache-Webserver blutet
Optionsbleed
Apache-Webserver blutet
  1. Apache-Sicherheitslücke Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen
  2. Open Source Projekt Oracle will Java EE abgeben

Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

  1. Re: Es ist erstaunlich, dass...

    thomas.pi | 08:24

  2. Naiv

    Pldoom | 05:17

  3. Bitte löschen.

    Pldoom | 05:16

  4. Re: Aber PGP ist schuld ...

    Pete Sabacker | 03:31

  5. Re: Wie sicher sind solche Qi-Spulen vor Attacken?

    Maatze | 02:48


  1. 15:37

  2. 15:08

  3. 14:28

  4. 13:28

  5. 11:03

  6. 09:03

  7. 17:43

  8. 17:25


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel