Brettspielwelt.de
Eigentümer und Betreiber der Brettspielwelt(öffnet im neuen Fenster) ist die Brettspielwelt GmbH. Sie ist seit 25 Jahren im Geschäft und setzt auch in weiteren Bereichen Brettspiele um, zum Beispiel als Apps. Die Finanzierung der Brettspielwelt erfolgt durch Partnerschaften und Lizenzvereinbarungen mit Spieleverlagen.
Zu finden sind hier Klassiker wie Catan und Carcassonne, aber auch neuere Spiele wie Die Crew oder Council of Shadows. Gedacht ist die Brettspielwelt als Echtzeit-Spieleplattform. Wer ein Spiel nicht fortsetzen kann, muss den Mitspielern Bescheid sagen und kann sogar auf einem eigenen Channel nach Ersatz suchen. Außer auf Deutsch ist die Brettspielwelt auch auf Englisch, Französisch, Koreanisch und Niederländisch bespielbar.
Auch wenn es keine App für die Brettspielwelt gibt, kann man über die Homepage den Brettspielwelt-Client herunterladen und sich über ihn einloggen. Die Benutzeroberfläche wirkt allerdings eher altbacken und weckt Erinnerungen an Online-Communitys aus den 2000ern.
Die Community ist aber auch ein Herausstellungsmerkmal der Brettspielwelt. Deren Mitglieder organisieren sich in virtuellen Gemeinschaften, den Städten. In denen gibt es Gilden zu beliebten Spielen und Ämter wie beispielsweise Bürgermeister. Als Bürger einer Stadt kann man auch die eigene Parzelle mit Pixel-Häusern bebauen. Die Nutzung der Brettspielwelt ist aber auch ohne dieses Metaspiel möglich.
Ebenfalls Teil der Community sind regelmäßige Treffen an realen Orten. Zweimal im Jahr organisiert die Brettspielwelt Zusammenkünfte in Deutschland, weitere solche Treffen gibt es laut Angaben der Organisatoren weltweit.
Bei Problemen wie Beleidigungen oder Ghosten bei Spielerunden sind die Stadtvögte und Mediatoren Ansprechpartner.
Sebastian Mellin von Brettspielwelt hat uns per Mail die Frage beantwortet, wie entschieden wird, welche Spiele auf die Plattform kommen. "Wir beobachten den Brettspielmarkt sehr genau und sprechen Verlage gezielt an, wenn wir Titel entdecken, die sich aus unserer Sicht besonders gut für eine digitale Umsetzung eignen. Voraussetzung ist natürlich, dass der jeweilige Verlag die Idee ebenfalls mitträgt und eine Zusammenarbeit zustande kommt. Hinzu kommt ein Stamm langjähriger Verlagspartner, mit denen wir gemeinsam und frühzeitig geeignete Titel als Kandidaten für die Plattform identifizieren", sagte Mellin.
Alle Spiele würden von ihnen selbst umgesetzt. "Der Kern des Teams ist dabei bewusst klein: Die technische Entwicklung liegt in den Händen von drei Personen. Ergänzt wird das durch unsere Community, die uns bei Betreuung, Nutzeransprache und im laufenden Betrieb tatkräftig unterstützt. Technisch setzen wir auf einen Java-basierten Server und einen eigenen Webclient. Das Besondere: Wir entwickeln praktisch alles selbst und kommen dabei ohne die großen Frameworks und Fremdbibliotheken aus."
- Anzahl Accounts: 1.123.247, davon mindestens 30.000 regelmäßig aktiv
- Anzahl Spiele: 134
- Kosten: kostenfrei
- App: nein (aber Downloadclient für Windows, Mac und Linux)
- Spielzeit: Echtzeit
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