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Angreifer nutzen eine Schwachstelle in SS7, um Onlinebanking zu manipulieren.
Angreifer nutzen eine Schwachstelle in SS7, um Onlinebanking zu manipulieren. (Bild: I'm Priscilla/unsplash.com/CC0 1.0/Do Whatever You Want)

Die GSMA hat Änderungen vorgeschlagen

Es sei allerdings nicht so, dass seit 2014 nichts im SS7-Netzwerk passiert sei. "Die GSMA hat diverse Empfehlungen ausgesprochen", wie Provider den Betrug eindämmen können, auch auf seine Entdeckungen hin. Engel ist schließlich SS7-Spezialist beim auf Mobilfunknetzsicherheit spezialisierten Unternehmen GSMK und seit Jahren ein anerkannter Experte auf diesem Gebiet. "Aber die Umsetzung ist für die Mobilfunkanbieter freiwillig. Es gibt einige in Deutschland, die sich da sehr bemühen - und andere, die das nicht so sehr tun", sagt er. Er hoffe aber, dass dieser erste Fall, in dem Kunden einen finanziellen Schaden erlitten haben, zu weiteren Verbesserungen führt.

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Das mTAN-Verfahren gilt schon lange als vergleichsweise unsicher

Ein wenig nimmt Engel die Provider in Schutz. Das Problem sei "sehr schwer unter Kontrolle zu bringen". Plausibilitätschecks innerhalb von SS7 etwa, mit denen ein Provider überprüfen könnte, ob ein anderer Anbieter gerade eine legitime Anfrage zur Rufnummernumleitung oder zur Übernahme eines laufenden Gesprächs stellt, seien technisch "schwer zu implementieren". Es gebe einfach zu viele Ausnahmen, in denen diese Vorgänge möglich sind, auch wenn sie auf den ersten Blick verdächtig wirken.

Auch der Zugang zu SS7 sei nicht ohne weiteres strenger zu reglementieren. Allzu hohe administrative Hürden könnten dazu führen, dass Endkunden Probleme zum Beispiel beim Roaming bekommen.

Besser wäre es wohl, einfach das mTAN-Verfahren abzuschaffen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt als sicherere Alternative schon lange das Chip-TAN-Verfahren: Die Transaktionsnummer wird dabei nicht als SMS versendet, sondern vom Nutzer selbst mit Hilfe eines kleinen Geräts und der EC-Karte generiert.

Ob die Täter mit ihrem SS7-Hack auf Dauer durchkommen, ist natürlich auch nicht gesagt. Die Überweisungen an sich mögen heimlich passiert sein, aber auf irgendeinem Konto müssen sie gelandet sein. Für die Strafverfolger dürfte das ein zentraler Ermittlungsansatz sein.

 Onlinebanking: Betrüger tricksen das mTAN-Verfahren aus

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kaymvoit 08. Mai 2017

Dass Du Deinem Computer als Anzeigegerät für die Transaktionsdaten trauen musst. Das...

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Hotohori 06. Mai 2017

Ich könnte es nutzen, tue es aber Aufgrund dem unsicheren Ruf nicht. Aber es wird...

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groupsi2beld 06. Mai 2017

Wie wäre es mit schreiben lernen, bevor geantwortet wird?! Der Unsinn ist nicht lesbar...

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1ras 05. Mai 2017

Bei den ChipTAN-Generatoren von Kobil scheinen wohl auch die Fotodioden welche das...

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jayrworthington 05. Mai 2017

"Oberste Priorität hat, den Kunden stabile Netzverbindungen zu bieten, auch wenn sie...

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