Abo
  • Services:
Anzeige
Onlineaktion: Axel-Springer-Konzern beschuldigt Gegner des E-Mail-Bombings
(Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Onlineaktion: Axel-Springer-Konzern beschuldigt Gegner des E-Mail-Bombings

Onlineaktion: Axel-Springer-Konzern beschuldigt Gegner des E-Mail-Bombings
(Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Der Springer-Konzern sandte allen Onlineverweigerern der Zusendung einer kostenlosen Bild-Zeitung einen umfangreichen Infobrief. Dem widersprachen viele Menschen in einer E-Mail an acht Springer-Adressen: Für den Verlag ist dies Computersabotage durch E-Mail-Bombing.

Der Axel-Springer-Konzern hat Teilnehmer einer Folgeaktion gegen die Gratis-Bild-Zeitung der Computersabotage durch E-Mail-Bombing beschuldigt. Linus Neumann von der Datenschutzplattform Netzpolitik.org hatte sich in einer E-Mail an verschiedene Adressen des Axel-Springer-Verlags gewandt. Er war einer der 235.000, die an der Anti-Bild-Aktion von Campact teilgenommen hatten.

Anzeige

Allen Teilnehmern ließ der Verlag eine adressierte Infopostsendung in einem roten Umschlag zukommen. Neumann widersprach auch dieser Zusendung in Form einer datenschutzrechtlichen Anfrage per E-Mail, die er "sicherheitshalber" an acht verschiedene Adressen beim Axel-Springer-Verlag schickte und dies zusammen mit den Adressen bei Netzpolitik.org bekanntmachte. Die Aktion fand offenbar viele Nachahmer.

Darauf reagierte der Konzern mit einem zweiseitigen Schreiben aus seiner Datenschutzabteilung. Darin heißt es: "Da uns die entsprechenden Schreiben entsprechend der Aufforderung von Herrn Neumann auf acht unterschiedlichen E-Mail-Adressen gleichzeitig erreicht haben, ist offensichtlich, dass es den Petenten nicht auf die datenschutzrechtliche Anfrage, sondern darauf ankam, unsere Kommunikationseinrichtungen zu blockieren. Das sogenannte 'E-Mail-Bombing' stellt einen rechtswidrigen Eingriff in unseren eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb dar und erfüllt außerdem den Tatbestand der Computersabotage gemäß Paragraf 303 b Strafgesetzbuch." Falls der Absender seine datenschutzrechtlichen Anfragen aufrechterhalten wolle, solle eine Kopie der Vorder- und Rückseite des Personalausweises eingesandt werden, forderte der Verlag.

Neumann sieht darin eine Einschüchterung und lässt prüfen, ob er sich gegen die Unterstellung der Anstiftung zur Computersabotage zur Wehr setzen kann.


eye home zur Startseite
kinderschreck 17. Jul 2012

Falsch! Keine Grauzone sondern Illegal und der Veranstalter kann dafür auch abgemahnt...

Endwickler 17. Jul 2012

Was denn für ein roter Umschlag? Vielleicht Wahlunterlagen?

Endwickler 17. Jul 2012

Und die beschweren sich, wenn jemand genau das gleiche macht, nur eben an ihre Adresse...

riddick70 16. Jul 2012

...OOOOOOOHHHHHHHHHHHHHHH!!!!

kotap 16. Jul 2012

Eine Bild physikalisch in meinem Briefkasten gegen 8 Emails an Springer und die zicken...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau
  2. über Hays AG, Mannheim
  3. Rechenzentrum Region Stuttgart GmbH, Stuttgart
  4. THOMAS SABO GmbH & Co. KG, Lauf / Pegnitz


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf Kameras und Objektive
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 352,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Dokumentation zum Tor-Netzwerk

    Unaufgeregte Töne inmitten des Geschreis

  2. Patentklage

    Qualcomm will iPhone-Importstopp in Deutschland

  3. Telekom

    Wie viele Bundesfördermittel gehen ins Vectoring?

  4. IETF

    Wie TLS abgehört werden könnte

  5. Recht auf Vergessenwerden

    EuGH entscheidet über weltweite Auslistung von Links

  6. Avast und Piriform

    Ccleaner-Entwickler wird Teil von Avast Software

  7. id Software

    Update 6.66 für Doom enthält Season-Pass-Inhalte

  8. Microsoft

    Kein Windows 10 on ARM für Smartphones

  9. Creoqode 2048 im Test

    Wir programmieren die größte portable Spielkonsole der Welt

  10. Auch Vectoring

    Niedersachsen fördert Internetausbau für 400.000 Haushalte



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

Razer Lancehead im Test: Drahtlose Symmetrie mit Laser
Razer Lancehead im Test
Drahtlose Symmetrie mit Laser
  1. Razer Blade Stealth 13,3- statt 12,5-Zoll-Panel im gleichen Gehäuse
  2. Razer Core im Test Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
  3. Razer Lancehead Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

  1. Re: ich les hier immer cameras instalieren...

    narfomat | 16:46

  2. Re: mit sü

    Funny77 | 16:46

  3. Re: China und Saudi Arabien ...

    balle13 | 16:45

  4. Re: Gibt nur 4 sinnvolle Zahlungsarten...

    Spaghetticode | 16:42

  5. blöde frage...

    Prinzeumel | 16:41


  1. 16:34

  2. 15:44

  3. 15:08

  4. 14:00

  5. 13:15

  6. 12:57

  7. 12:41

  8. 12:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel