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Online-Zahlungsdienst: Clickandbuy wird eingestellt

Zum April 2016 wird es einen der ersten Zahlungsdienste im Internet nach knapp 17 Jahren nicht mehr geben: Die Telekom beendet den Service Clickandbuy im nächsten Jahr. Wer dort noch Guthaben hat, muss es bis dahin aufbrauchen.
/ Tobias Költzsch und dpa
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Clickandbuy stellt seinen Dienst ein. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Clickandbuy stellt seinen Dienst ein. Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Die Deutsche Telekom schließt den Online-Zahlungsdienst Clickandbuy zum 30. April 2016. Die Telekom erklärte die Entscheidung am Donnerstag mit der scharfen Konkurrenz im Markt. Guthaben müssen bis dahin aufgebraucht oder auf andere Bankkonten überwiesen werden.

Arbeitsplätze sollen abgebaut werden

Die noch verbliebenen 80 Arbeitsplätze bei Clickandbuy sollten sozialverträglich abgebaut werden, sagte eine Telekom-Sprecherin. Angaben zu Kundenzahlen oder Zahlungsvolumen machte das Unternehmen nicht.

Das Aus habe mit strategischen Überlegungen und nicht mit der aktuellen Geschäftsentwicklung zu tun, äußert sich die Telekom und machte auch hierzu keine genaueren Angaben. Das 1999 gegründete Clickandbuy wurde 2010 von der Telekom gekauft und ist seitdem eine 100-prozentige Tochter mit Hauptsitz in London.

Auf der Internetseite von Clickandbuy(öffnet im neuen Fenster) wurde mittlerweile ein Hinweis für Kunden platziert. Darin werden keine Gründe für die Einstellung gegeben und Nutzer werden gebeten, ihre Guthaben zu verwenden.

Konkurrenz nimmt zu

Die Konkurrenz beim Bezahlen im Internet nimmt momentan weiter zu: Die deutschen Banken starten nach langer Vorbereitung Paydirekt. In dem Geschäft ist der US-Anbieter Paypal, der im Sommer von der Handelsplattform Ebay abgespalten wurde, auch in Deutschland sehr stark.

Zudem drängen Karten-Spezialisten wie Mastercard verstärkt in den Markt. Die Smartphone-Zahlungsdienste von Apple und Samsung, die in Deutschland noch nicht verfügbar sind, dürften mit der Zeit auch zumindest bei Einkäufen über mobile Geräte eine Rolle spielen.


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