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Online-Werbung: Google testet Alternative zu Third-Party-Cookies

Mit neuen APIs soll Werbung künftig die Privatsphäre achten, hofft Google. Das Unternehmen will Werbung außerdem transparenter machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Google will weg von Third-Party-Cookies.
Google will weg von Third-Party-Cookies. (Bild: Craig Barritt/Getty Images for New York Magazine)

Google hat eine erste mögliche Alternative zur Nutzung von sogenannten Third-Party-Cookies bereitgestellt, wie das Unternehmen in seinem Werbeblog mitteilt. Google hatte Anfang dieses Jahres bekanntgegeben, daran zu arbeiten, mittelfristig Third-Party-Cookies abzuschaffen. Diese wurden bisher sehr häufig zum Zweck des Nutzertrackings eingesetzt, insbesondere durch die Werbeindustrie - das will Google künftig also verhindern.

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Als selbst einer der großen Werbetreibenden im Web kann Google aber nicht einfach die Werbeindustrie vollständig blockieren und arbeitet deshalb an Alternativen, die die Privatsphäre besser respektieren sollen. Eine dieser Techniken, die sogenannten Trust Tokens, lasse sich nun in der Entwicklung testen, wie das Unternehmen mitteilt. Die dazugehörige API soll außerdem bald in das sogenannte Live-Testing überführt werden. Details zu den Trust-Tokens liefert die Web-Dev-Dokumentation von Google.

"Wir untersuchen auch eine Reihe anderer Ansätze, um die Privatsphäre der Benutzer zu verbessern und gleichzeitig sicherzustellen, dass Verlage das verdienen, was sie zur Finanzierung großartiger Inhalte benötigen, und Werbetreibende die richtigen Personen für ihr Produkt erreichen können", heißt es weiter bei Google. Dafür sollen First-Party-Daten genutzt werden, solange Transparenz und Kontrolle über die Daten herrsche. Ein verstecktes Tracking will Google aber verhindern.

Mehr Werbetransparenz

Zusätzlich zu der Technik in Browsern arbeitet Google außerdem daran, mehr Transparenz für Werbeinhalte bieten zu können. Dazu soll die Funktion "Warum sehe ich diese Werbung?" in den eigenen Google Anzeigen erweitert werden, etwa um Details zu den Werbetreibenden. Mit einer derzeit noch als Alpha-Version bereitgestellten Chrome-Erweiterung, die der Hersteller "Ads Transparency Spotlight" nennt, will Google außerdem weitere detaillierte Informationen zu der Werbung bereitstellen, die auf Webseiten angezeigt wird.

Die Erweiterung soll die Anzahl der Anzeigen auf einer Seite zeigen oder auch, von wie vielen Unternehmen diese stammen. Grundlage für diese Daten ist ein Schema, das Google bereits für seine eigene Werbung umsetzt. Das Unternehmen hofft, dass weitere Werbetreibende dem folgen werden. "Unser oberstes Ziel ist es, ein transparenteres Ökosystem für Werbung weltweit zu unterstützen", heißt es dazu bei Google.

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mkusnierz 06. Aug 2020

Das passiert wenn Tracking deaktiviert ist. Da hat auch Golem wenig Einfluss drauf. Es...

mkusnierz 06. Aug 2020

Oh Gott, wo fange ich denn bei Dir an? Also, ich habe auf beiden Seiten gearbeitet: Ad...

Stepinsky 03. Aug 2020

Ja, völlig verständlich. Der Werbekram ist auch noch zusätzlich für einen großen teil...

wurstdings 03. Aug 2020

Vor allem, wenn du dann auf die Seite klickst, erwischst du immer die Werbung, weil die...


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