Online-Videorekorder: Save.tv will sich gegen ProSiebenSat.1-Verbot wehren

Auf der Website von Save.tv sind die Programme von ProSiebenSat.1 weiter im Angebot. Der Konzern hatte erklärt, beim Landgericht München ein sofortiges Verbot der Nutzung seines Signals durchgesetzt zu haben.

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Online-Videorekorder: Save.tv will sich gegen ProSiebenSat.1-Verbot wehren
(Bild: Save.tv)

Save.tv kündigt Widerstand gegen ein Urteil des Landgerichts München an. Das hat ein Save.tv-Sprecher Golem.de mitgeteilt. ProSiebenSat.1 hatte gegen den Betreiber des Online-Videorekorders Save.tv auf Unterlassung der Nutzung seiner Programme geklagt. In einem Urteil (Aktenzeichen: 7 O 26557/11) wurde festgelegt, dass die Nutzung der Sendesignale für das Angebot von Save.tv die Rechte des Konzerns verletzt, so ProSiebenSat.1.

ProSiebenSat.1-Sprecher Marcus Prosch erklärte am 13. August 2012, damit sei Save.tv gezwungen, "ab sofort" die Fernsehinhalte des Medienkonzerns aus seinen Diensten herauszunehmen. Save.tv wirbt jedoch weiter damit, die Sender Pro7 und Sat1 aufzeichnen zu können. Derzeit seien 43 Sender verfügbar, erklärte das Unternehmen.

Save.tv wies darauf hin, dass das Urteil des Landgerichts München "nicht rechtskräftig ist und eine schriftliche Urteilsbegründung derzeit nicht vorliegt. Sobald Save.TV die Entscheidungsgründe des Gerichts vorliegen, wird Save.TV die Erfolgsaussichten eines Rechtsmittels prüfen und Berufung einlegen."

Das Oberlandesgericht Dresden habe in einem mittlerweile über sechs Jahre andauernden Rechtsstreit mit einem anderen TV-Sender entschieden, dass eine Verletzung der Vervielfältigungsrechte nicht vorliege. Über die strittige Frage der Weitersenderechte werde der Bundesgerichtshof in einem Verfahren, welches dort zur Revision angenommen wurde, "vermutlich in Kürze abschließend entscheiden", so der Sprecher.

Bei dem anderen TV-Sender handelt es sich um den Medienkonzern RTL.

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