Abo
  • Services:
Anzeige
Bitcoin-Nutzer können durch Tracking deanonymisiert werden.
Bitcoin-Nutzer können durch Tracking deanonymisiert werden. (Bild: Stephane de Sakutine/AFP/Getty Images)

Online-Tracking: Händler können Bitcoin-Anonymität zerstören

Bitcoin-Nutzer können durch Tracking deanonymisiert werden.
Bitcoin-Nutzer können durch Tracking deanonymisiert werden. (Bild: Stephane de Sakutine/AFP/Getty Images)

Viele Händler, die Bitcoin akzeptieren, gefährden die Anonymität der Nutzer durch Weitergabe von Trackingdaten. Aus übertragenen Daten wie der Ziel-Wallet und dem Überweisungsbetrag können Rückschlüsse auf weitere Transaktionen der Nutzer gezogen werden.

Anwender der Kryptowährung Bitcoin nutzen diese in vielen Fällen auch, weil sie sich dadurch Anonymität versprechen - etwa bei der Bezahlung eines VPN-Dienstes. Eine aktuelle Untersuchung kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass viele Händler die durch die Währung mögliche Anonymität des Nutzers auch gegenüber dritten Parteien zerstören können.

Anzeige

Die Forscher Dillon Reisman, Steven Goldfeder, Harry Kalodner und Arvind Narayanan schreiben, dass viele Onlineshops zum Teil sehr umfangreiche Daten über die Bitcoin-Nutzer preisgeben. Häufig geschehe dies über den Warenkorb. Von dort würden, meist gezielt, Inhalte des Warenkorbes etwa an Werbeanbieter weitergegeben, um personalisierte Angebote zu ermöglichen. In einigen Fällen sei aber auch die Ziel-Wallet-Adresse übertragen worden, was eine genaue Analyse von Zahlungsströmen ermöglichen würde. Nicht immer steht Anonymität bei der Nutzung von Bitcoin im Vordergrund, für viele Nutzer dürfte es trotzdem ein wichtiges Kriterium sein.

31 Seiten geben Bitcoin-Adressen weiter

Von rund 130 untersuchten Seiten hätten 107 verschiedene Informationen über die Transaktionen weitergegeben, heißt es in dem Paper. 31 der Seiten hätten verschiedenen Skripten von anderen Unternehmen Zugriff auf die Adresse der Bitcoin-Wallet gewährt, 104 den Wert der Transaktion in tatsächlicher Währung und 30 den Wert der Transaktion in Bitcoin weitergegeben. Auch von Nutzern mit aktiviertem Trackingschutz sollen noch zahlreiche Informationen weitergereicht worden sein. Die Verbindung der Ziel-Wallet mit dem genauen Betrag der Zahlung könne zur Identifikation einzelner Nutzer führen.

Andere persönliche Merkmale, die nach Angaben der Forscher weitergegeben wurden, sind die E-Mail-Adresse, Namen, Benutzernamen, die Adresse und die Telefonnummer. Um sich vor einer Enttarnung zu schützen, empfehlen die Autoren des Papiers die Nutzung von Bitcoin-Mixern wie Coinjoin. Auch diese bieten aber keinen umfassenden Schutz, in vielen Fällen sei die Identifikation einzelner Nutzer möglich.


eye home zur Startseite
chris101 22. Aug 2017

Was machst du mit den Restbetraegen auf den Wallets. Passgenau wirst dus eh nie da haben...

Themenstart

chris101 22. Aug 2017

Wer Wert auf Privatsphere legt sollte eher Monero benutzen. ZCash ist momentan noch nicht...

Themenstart

Reudiga 22. Aug 2017

Ich gehe davon aus, das auch das nix bringt. Webseiten arbeiten so oder so mit...

Themenstart

Reudiga 22. Aug 2017

Ach... und? Ist das wirklich so wichtig? Wenn man will, findet dennoch keiner raus ob...

Themenstart

Reudiga 22. Aug 2017

Und nun? Wenn du Anonym bleiben willst, hol dir selbst ne Kaffee Maschine, dann wei...

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. LogPay Financial Services GmbH, Eschborn
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg
  3. Salzgitter Mannesmann Handel GmbH, Düsseldorf
  4. ETAS GmbH & Co. KG, Stuttgart


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 12,85€ + 5€ FSK18-Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Bundestagswahl 2017

    Union und SPD verlieren, Jamaika-Koalition rückt näher

  2. IFR

    Zahl der verkauften Haushaltsroboter steigt stark an

  3. FTTH

    CDU für Verkauf der Telekom-Aktien

  4. Konkurrenz

    Unitymedia gegen Bürgerprämie für Glasfaser

  5. Arduino MKR GSM und WAN

    Mikrocontroller-Boards überbrücken weite Funkstrecken

  6. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  7. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  8. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  9. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  10. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Smartphone Apple könnte iPhone X verspätet ausliefern
  2. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  3. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro

Metroid Samus Returns im Kurztest: Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
Metroid Samus Returns im Kurztest
Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Nintendo Das NES Classic Mini kommt 2018 noch einmal auf den Markt
  3. Nintendo Mario verlegt keine Rohre mehr

  1. Re: Lumia 950 hat schon 1709...

    gaym0r | 23:07

  2. Re: Wieso hat die PARTEI keine absolute Mehrheit?

    Xar | 23:05

  3. Re: Wieviel Energie benötigt es, um von Europa...

    gaym0r | 23:04

  4. Re: mich freut es

    azeu | 23:04

  5. Re: Bye Bye Telekom

    Oktavian | 23:00


  1. 19:04

  2. 15:18

  3. 13:34

  4. 12:03

  5. 10:56

  6. 15:37

  7. 15:08

  8. 14:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel