Abo
  • Services:

Online-Shopping: Amazon löscht eine halbe Million gekaufter Bewertungen

Amazon will offenbar ernst machen im Kampf gegen gekaufte Bewertungen - rund 500.000 Einträge wurden von der Seite gelöscht. Das Unternehmen hatte bereits angekündigt, bezahlte Bewertungen zu verbieten.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Amazon-Lagerhaus.
Ein Amazon-Lagerhaus. (Bild: Gerard Julien/Getty Images)

Der Online-Händler Amazon hat in den vergangenen Wochen offenbar rund 500.000 Produktbewertungen von der eigenen Seite gelöscht - das geht aus einer Analyse des Analyseportals Reviewmeta hervor, über die Techcrunch berichtet. Amazon hatte in der vergangenen Woche die eigenen Geschäftsbedingungen angepasst und bezahlte Bewertungen verboten.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Analysen zeigen, dass Tester zu deutlich besseren Urteilen neigen, wenn sie die Produkte vom Hersteller kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen. Dass das nicht immer funktioniert, zeigt allerdings das Beispiel einer IoT-Funksteckdose aus China, die vom Tester sehr negativ bewertet wurde und zu einem Streit mit dem Hersteller führte. Im Schnitt fallen die Bewertungen jedoch mit 4,74 Sternen besser aus, als bei "Bewertungen ohne Anreiz" - diese bekommen im Durchschnitt 4,36 Sterne. Für viele Käufer sind die Bewertungen im Online-Handel ein wichtiges Entscheidungskriterium, da die Ware vor der Bestellung nicht selbst in Augenschein genommen werden kann.

Nicht nur "exzessive" Bewertungen gelöscht

Die 500.000 von Amazon gelöschten Bewertungen sollen sich zu mehr als 70 Prozent auf sogenannte "Bewertungen mit Anreiz" beziehen. Zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, nur "exzessiv" positive Bewertungen zu löschen oder solche, die ohnehin gegen früher geltende Rahmenbedingungen verstoßen haben. Reviewmeta zu Folge geht Amazon aber derzeit offenbar auf breiterer Front gegen solche Bewertungen vor.

Gekaufte Bewertungen sind nicht immer offensichtlich zu erkennen. Reviewmeta nutzt zahlreiche Indikatoren, um entsprechende Bewertungen zu finden und greift dabei auf eine ähnliche Historie bewerteter Produkte, Wort- oder Phrasenwiederholungen und Vergleiche der Bewertungslänge zurück.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 34,99€ (erscheint am 14.02.)
  3. 32,99€ (erscheint am 25.01.)
  4. (-80%) 5,99€

ChMu 28. Nov 2016

Diese Regelung kenne ich nicht. Ohne Prime muss ich immer Versand bezahlen, sowohl bei...

S-Talker 28. Nov 2016

Diese Rezensionen sind also solche gekennzeichnet.

SusanneW 27. Nov 2016

Ich bin froh, dass Du das sagst. Amazon praktiziert mit dem Vinclub Betrug und...

ChMu 27. Nov 2016

Amazon nimmt kein Paypal. Du meinst, die Kunden kaufen bei Amazon (sonst waere ja der...

ChMu 27. Nov 2016

Sorry, bei VR Brillen unter Material Wert, wo der Versand mehr kostet als das Geraet...


Folgen Sie uns
       


Mit dem C64 ins Internet - Tutorial

Wir zeigen, wie man den C64 ins Netz bringt.

Mit dem C64 ins Internet - Tutorial Video aufrufen
Elektroauto: Eine Branche vor der Zerreißprobe
Elektroauto
Eine Branche vor der Zerreißprobe

2019 wird ein spannendes Jahr für die Elektromobilität. Politik und Autoindustrie stehen in diesem Jahr vor Entwicklungen, die über die Zukunft bestimmen. Doch noch ist die Richtung unklar.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Monowheel Z-One One Die Elektro-Vespa auf einem Rad
  2. 2nd Life Ausgemusterte Bus-Akkus speichern jetzt Solarenergie
  3. Weniger Aufwand Elektroautos sollen in Deutschland 114.000 Jobs kosten

Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

    •  /