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Online-Lieferdienste: Mehr Provision pro Pizza

Zwei der drei führenden Portale für die Onlinebestellung von Pizza, Sushi und anderen Mahlzeiten wollen mehr Geld: Sie erhöhen ihre Provisionen – und zwar deutlich.
/ Peter Steinlechner
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Bild: Chip Somodevilla/Getty Images

Einen gnadenlosen Konkurrenzkampf um die besten Konditionen für ihre Geschäftspartner liefern sich die führenden Portale für Online-Essensbestellungen offenbar nicht mehr. Das Unternehmen Lieferheld.de hat jetzt angekündigt, ab September 2013 von seinen Geschäftspartnern – also Pizza-Bringdiensten und ähnlichen Dienstleistern – statt 9 dann 14 Prozent Umsatzbeteiligung für die Vermittlung eines Kundenauftrags zu verlangen. Das schreibt die Wirtschaftswoche in einer Vorabmeldung(öffnet im neuen Fenster).

Bereits kürzlich habe Marktführer Pizza.de seine Provision von 10 auf 13 Prozent erhöht. Lediglich Lieferando, der dritte große Anbieter, wolle weiterhin 10 Prozent Beteiligung von seinen Geschäftspartnern.

Nach Schätzungen der Wirtschaftswoche entfallen auf die drei genannten Anbieter rund 95 Prozent der über das Internet durchgeführten Bestellungen. "Unsere Marktpower ist inzwischen so groß, dass sich eine Erhöhung der Provision einfach durchsetzen ließe", hat Lieferando-Chef Christoph Gerber zu dem Magazin gesagt. Für die Bringdienste selbst, die immer stärker auf die Onlinevermittler angewiesen sind, sei es wegen der äußerst hohen Preissensibilität der Endkunden hingegen kaum möglich, ihre Preise zu erhöhen.


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