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Online-Lieferdienste: Lieferheld kauft Pizza.de

Der deutsche Markt für Bestellportale konsolidiert sich: Lieferheld kauft den Konkurrenten Pizza.de. Der Kaufpreis soll mehrere hundert Millionen Euro betragen.

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Online-Lieferdienste: Lieferheld kauft Pizza.de
(Bild: Chip Somodevilla/Getty Images)

Der Online-Bestellservice Delivery Hero übernimmt den Konkurrenten Pizza.de. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag in Berlin mit. Delivery Hero, zu dem auch Lieferheld.de gehört, spricht von einem "wichtigen Schritt für die deutsche Startup-Szene". Marktführer Pizza.de mit Sitz in Braunschweig solle dabei als eigenständige Marke erhalten bleiben, hieß es weiter. Medienberichten zufolge kommen die beiden Firmen zusammen auf einen Marktanteil von 75 Prozent in Deutschland.

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Wie das Portal Deutsche-startups.de berichtet, könnte der Kaufpreis bei 290 Millionen Euro liegen. Er wäre damit deutlich höher als die 50 Millionen Euro, die das niederländische Unternehmen Takeaway.com für den Bestellservice Lieferando bezahlt haben soll, schrieb das Wall Street Journal. Dem Bericht zufolge muss die Übernahme nicht vom Bundeskartellamt genehmigt werden, da die Fusion die Bedingungen dafür nicht erfüllt. Dies wäre erst der Fall, wenn beide Unternehmen weltweit zusammen 500 Millionen Euro erwirtschafteten und im Inland eines der beiden Unternehmen mindestens 25 Millionen Euro und das andere mindestens 5 Millionen Euro Umsatz erzielen würde.

Große Marktmacht gegenüber den Bringdiensten

Delivery Hero kooperiert nach eigenen Angaben weltweit in 23 Ländern mit 75.000 Restaurants. Von den 800 Mitarbeitern arbeiten 400 in der Zentrale in Berlin. Pizza.de wurde 2007 gegründet und hat derzeit 200 Mitarbeiter, ist aber nur in Deutschland aktiv. "Mit Pizza.de und Lieferheld verfügen wir nun in unserem Heimatmarkt über zwei starke Marken, wodurch sich unsere Position in dem hart umkämpften Umfeld deutlich verbessert", erklärte der Gründer und Chef von Delivery Hero, Niklas Östberg, in der Pressemitteilung. Konkurrent Takeaway.com will trotz der übermächtigen Konkurrenz weiter auf dem deutschen Markt aktiv bleiben. "Es wird schwieriger, die Nummer eins zu werden, aber wir werden es immer noch versuchen", sagte Jitse Groen, CEO von Takeaway.com, dem Wall Street Journal.

Mit der Fusion wird auch die Verhandlungsposition des Unternehmens gegenüber den Restaurants gestärkt. Vor rund einem Jahr war berichtet worden, dass die Lieferdienste die Provision für die Vermittlung eines Kundenauftrags erhöht hätten. Damals wurde der Lieferando-Chef mit den Worten zitiert: "Unsere Marktpower ist inzwischen so groß, dass sich eine Erhöhung der Provision einfach durchsetzen ließe." Für die Bringdienste selbst, die immer stärker auf die Onlinevermittler angewiesen sind, sei es wegen der äußerst hohen Preissensibilität der Endkunden hingegen kaum möglich, die Preise zu erhöhen.



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Ben Stan 18. Aug 2014

So hab ich es noch gar nicht gesehen, dass was für uns selbstverständliches denen...

TheUnichi 15. Aug 2014

Wollen wir jetzt darüber diskutieren, ob Google besser als Bing ist? Die beiden kann man...

Anonymer Nutzer 15. Aug 2014

Mit Betonung auf "dezent". Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, für den...

Robert.Mas 15. Aug 2014

Jupp, weiß gar nicht ob das überhaupt noch wer anders außer pizza.de anbietet. Finde das...

Ben Stan 15. Aug 2014

Werbungskosten für alt eingesessene = 0¤ Da spricht sich das Mund zu Mund herum. Die...


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