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Als Erstes wurden die Bescheinigungen für einige Kurse kostenpflichtig, bald danach kamen Kooperationen mit Firmen hinzu. Udacity hat zum Beispiel 2014 den Nanodegree eingeführt, eine Art Diplom in einem speziellen Themenbereich. Der Kurs mit dem Ziel Android-Entwickler dauert neun bis zwölf Monate bei einem Zeitaufwand von mindestens zehn Stunden pro Woche. Kostenpunkt: 200 US-Dollar pro Monat. Kooperationspartner ist Google. Coursera will nachziehen und kündigte Anfang des Jahres an, ebenfalls mit einigen Firmen (Google, Instagram und einige andere) zusammenarbeiten zu wollen, um solche kostenpflichtigen Kurse anzubieten.

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Es gibt aber noch andere Möglichkeiten, mit MOOCs Geld zu verdienen. Denn auch die Daten der Kursteilnehmer sind für viele Firmen interessant. Dem sozialen Netzwerk LinkedIn ist der Kauf der MOOC-Plattform Lynda.com 1,5 Milliarden US-Dollar wert gewesen. Mit den Daten der Lynda-Teilnehmer lasse sich nicht nur gezielter Werbung schalten, es könnten auch mehr Nutzer länger auf der LinkedIn-Seite verweilen, wenn sie dort einen Kurs machen. LinkedIn wird die Daten wohl auch dazu nutzen, seinen Economic Graph weiter mit Leben zu füllen. Dieser soll die Arbeitswelt transparenter machen und zum Beispiel zeigen, welche Fähigkeiten im Job im Moment am gefragtesten sind - oder bald gefragt sein werden.

Auch deutsche Anbieter

Die Verknüpfung der für alle offenen Bildung mit konkreten Jobs und Firmen ist also die Richtung, in die es für viele MOOC-Anbieter geht - und nicht nur in den USA. Auch der deutsche Anbieter Iversity hat das Gebiet der betrieblichen Weiterbildung bereits für sich entdeckt.

Derzeit sind solche Angebote noch in der Minderzahl. Die größten Anbieter von MOOC-Inhalten sind nach wie vor die Universitäten. Allerdings ist Udacity zum Beispiel schon dabei, sich von den klassischen Universitäten zu lösen, wie ihr Gründer Sebastian Thrun Anfang des Jahres in einem Zeitungsinterview sagte: "Als einzige Online-Universität bauen wir unser Bildungsangebot gemeinsam mit der Wirtschaft auf, mit Unternehmen wie Google und Facebook."

Es ist sogar geplant, einen Master in Informatik anzubieten - für 7.000 statt 45.000 US-Dollar, die das Studium an der Uni kosten würde. Für Thrun ist genau das der Weg zur Demokratisierung des Wissens. "Wer lernen und weiterkommen will, der wird das tun können. Und zwar überall auf der Welt, unabhängig vom Geldbeutel."

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 Online-Lernplattformen: Bildung für alle ist eine Illusion
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phex 18. Jun 2015

Im Artikel ist ja eben nicht die Rede davon, welches Land mit 45.000 gemeint ist. Und...

TheUnichi 18. Jun 2015

Beherrsche OOP perfekt (auch die Theorie), war nie auf einer Uni. Ich glaube du suchst...

phex 16. Jun 2015

Klingt ja nett. Aber Professoren als Zeitarbeiter, weil man sie ja nur aller 5 Jahre zur...

Limmdi 14. Jun 2015

Bezahlung der Professoren die die Vorträge halten durch Stiftungen und Studiengebühren...

LinuxNerd 14. Jun 2015

Nu, bei mir im Zug (Deutschland) ist funkloch, noch nichtsmal SMS und Sprachtelefonie...


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