Abo
  • Services:

Online-Hundefutter: 150.000 Euro Strafe wegen unerlaubter Telefonwerbung

Unerlaubte Werbeanrufe werden für CenturyBiz aus Nürnberg sehr teuer. Verbraucher wurden aufgefordert, Hundefutter zu bestellen, obwohl sie keine Haustiere hatten, erklärte die Bundesnetzagentur.

Artikel veröffentlicht am ,
Bundesnetzagentur
Bundesnetzagentur (Bild: Wolfgang Rattay/Reuters)

Ein Anbieter von Hundefutter aus Nürnberg muss wegen unerlaubter Telefonwerbung ein Bußgeld in Höhe von 150.000 Euro zahlen. Das gab die Bundesnetzagentur am 5. Dezember 2016 bekannt. Die Ermittlungen der Bundesnetzagentur nach Beschwerden von Betroffenen hatten ergeben, dass die Werbeanrufe von CenturyBiz ohne Einwilligung der Verbraucher erfolgten.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

Teilweise wurden Verbraucher aufgefordert, Hundefutter zu bestellen, obwohl sie keine Haustiere hielten, erklärte die Behörde. Andere Verbraucher erklärten, die Anrufe seien in regelrechten Telefonterror ausgeartet.

"Telefonische Umsatzsteigerung auf Kosten der Verbraucher nehmen wir nicht hin. Wer unerlaubte Telefonwerbung betreibt, muss mit hohen Bußgeldern rechnen", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Für unsere Ermittlungen sind wir auf die Hilfe der Verbraucher angewiesen, die von unerlaubter Telefonwerbung betroffen sind. Der Rechtsbruch findet im Telefonat mit den Verbrauchern statt. Daher benötigen wir präzise Angaben der Betroffenen."

Firma redet von Missverständnis

Ein Sprecher des Unternehmens CenturyBiz sagte Golem.de auf Anfrage, die Firma habe "wegen ungerechtfertigter Vorwürfe Einspruch eingelegt. Da es sich derzeit noch um ein aktuelles Verfahren handelt, bitten wir um Verständnis, dass zum jetzigen Zeitpunkt unsererseits keine Stellungnahme erfolgt."

Die Zahl von Beschwerden über unerlaubte Werbeanrufe ist im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Das teilte die Bundesnetzagentur im März 2016 mit. Demnach registrierte die Behörde 24.455 Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung, die ohne vorherige Einwilligung grundsätzlich verboten ist. "Diese Zahl ist leicht rückläufig", sagte Michael Reifenberg, Sprecher der Bundesnetzagentur für den Bereich Telekommunikation.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Plasma 07. Dez 2016

Wirklich wahr, endlich sind die weg. Also ich hoffe zumindest dass das verhängte Bußgeld...

emuuu 07. Dez 2016

Hab mal irgendwo auf YT ein Video von jemandem gesehen der so einen Umfrageanrufer auf...

MeinSenf 07. Dez 2016

Wäre praktisch wenn hier die Nummer von der die Anrufe ausgehen bekannt gemacht wird...

css_profit 06. Dez 2016

Lies mal das: https://www.test.de/Unerlaubte-Telefonwerbung-Bundesnetzagentur-verhaengt...


Folgen Sie uns
       


Smartes Feuerzeug Slighter angesehen (CES 2019)

Das smarte Feuerzeug Slighter gibt Rauchern nicht immer Feuer.

Smartes Feuerzeug Slighter angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
Schwerlastverkehr
Oberleitung - aber richtig!

Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab
  2. Hyundai Das Elektroauto soll automatisiert parken und laden
  3. Kalifornien Ab 2029 müssen Stadtbusse elektrisch fahren

IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest
  2. Datenleak Politiker fordern Pflicht für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  3. Politiker-Hack Wohnung in Heilbronn durchsucht

    •  /