Abo
  • Services:
Anzeige
Entwurf für das Stoppschild
Entwurf für das Stoppschild (Bild: Bundesfamilienministerium)

Onlineglücksspiele Neuer Anlauf für Internetsperren in der EU

Ein Ausschuss des EU-Parlaments will die Menschen durch Internetsperren vor den Gefahren des Onlineglücksspiels schützen. Dies sei ein "bewährtes Verfahren", das unter EU-Staaten ausgetauscht werden müsse.

Anzeige

Die EU beginnt erneut, Pläne für Internetsperren umzusetzen. Der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des EU-Parlaments fordert in einem Entschließungsentwurf über Glücksspiele und ihre "potenziellen negativen gesundheitlichen und sozialen Folgen", Maßnahmen zum Schutz der Spieler festzulegen. Das Blog Netzpolitik.org berichtete zuerst über die Pläne, die bereits am 11. Juni 2013 online veröffentlicht wurden.

Empfohlen wird der "Austausch bewährter Verfahren zwischen den Mitgliedstaaten für Durchsetzungsmaßnahmen - wie etwa die Erstellung weißer und schwarzer Listen von illegalen Websites, Verhinderung des Zugangs zu diesen Websites, die gemeinsame Bestimmung gesicherter und rückverfolgbarer Zahlungslösungen und Prüfung der Möglichkeit von Sperrmaßnahmen für Finanztransaktionen - um sicherzustellen, dass Verbraucher nicht in die Hände illegaler Betreiber geraten können."

Breiter Protest verhinderte in Deutschland die Errichtung von Internetsperren. Über 134.000 Menschen unterstützten eine am 22. April 2009 gestartete Onlinepetition an den Bundestag gegen das Gesetzesvorhaben der damaligen Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU). Auf mehreren großen Demonstrationen wurde gegen das Gesetz protestiert, das als Einstieg in eine staatliche Sperr- und Zensurinfrastruktur und als nutzlose Symbolpolitik gegen Kindesmissbrauch bezeichnet wurde.

Am Abend des 1. Dezember 2011 hat das Parlament das Aufhebungsgesetz zum Zugangserschwerungsgesetz verabschiedet. Damit trat das Gesetz vom Februar 2010, welches Internetsperren als Mittel gegen die Verbreitung der Darstellung sexuellen Kindesmissbrauchs vorsah, außer Kraft.

Die Anwendung des Gesetzes war zuvor bereits ausgesetzt worden.

Christian Bahls vom Verein Mogis, in dem Missbrauchsopfer und Betroffene ihre Interessen vertreten, kommentierte im Dezember 2011: "Wir hoffen, dass damit nun endlich das Mittel der Internetsperren als Instrument der Kriminalprävention als untauglich vom Tisch ist."


eye home zur Startseite
azeu 12. Jul 2013

Das ist doch jetzt ein Satire-Forum, oder? Hab mich da mal etwas eingelesen. Die Satire...

swissmess 11. Jul 2013

Sind dir die Strassensperrungen und Fussgängerverbote auf den Zufahrtsstrassen zu den...

slashwalker 11. Jul 2013

Der Babo mengt so lang bis er kuffes vom Chabo chiebt

AvisF 11. Jul 2013

Als Systemadministrator muss ich, immer wenn ich irgendwo was von Netzsperren lese...

Wakarimasen 11. Jul 2013

Im Gegenteil ich empfinde es als sehr einfach. Im prinzip gibt es das abnehmen der...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Telekom Deutschland GmbH, Bonn
  2. ADAC Nordbayern e.V., Nürnberg
  3. Dataport, Magdeburg, Bremen oder Hamburg
  4. Dataport, Hamburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Playstation 4 + Spiel + 2 Controller 269,00€)
  2. 383,14€ - 30€ MSI-Cashback
  3. 44,00€ für 1 Modul oder 88,00€ für 2 Module)

Folgen Sie uns
       


  1. Betrugsverdacht

    Amazon Deutschland sperrt willkürlich Marketplace-Händler

  2. Take 2

    GTA 5 bringt weiter Geld in die Kassen

  3. 50 MBit/s

    Bundesland erreicht kompletten Internetausbau ohne Zuschüsse

  4. Microsoft

    Lautloses Surface Pro hält länger durch und bekommt LTE

  5. Matebook X

    Huawei stellt erstes Notebook vor

  6. Smart Home

    Nest bringt Thermostat Ende 2017 nach Deutschland

  7. Biometrie

    Iris-Scanner des Galaxy S8 kann einfach manipuliert werden

  8. Bundesnetzagentur

    Drillisch bekommt eigene Vorwahl zugeteilt

  9. Neuland erforschen

    Deutsches Internet-Institut entsteht in Berlin

  10. Squad

    Valve heuert Entwickler des Kerbal Space Program an



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  2. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn
  3. Spielebranche Beschäftigtenzahl in der deutschen Spielebranche sinkt

Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

  1. Re: Besser so als bisher!

    das_mav | 06:16

  2. Re: Bei unseren Häusern (Isolation+Fenster) is...

    kazhar | 06:11

  3. Re: statt betrüger erwischen ?

    budweiser | 05:48

  4. Re: Also ein Glasfasermultiplexswitch? Hat jemand...

    le_watchdoge | 05:30

  5. Re: Von EWE Tel enttäuscht.

    Aralender | 03:33


  1. 16:58

  2. 16:10

  3. 15:22

  4. 14:59

  5. 14:30

  6. 14:20

  7. 13:36

  8. 13:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel