Online-Gaming: China begrenzt Spielzeit für Minderjährige drastisch

Im Kampf gegen die vermeintliche Sucht nach Online-Games begrenzt die chinesische Regierung den Zugriff auf 3 Stunden pro Woche.

Artikel veröffentlicht am , Christian Hensen/ dpa
Der Einkauf lohnt wohl kaum noch: Videospiele in China.
Der Einkauf lohnt wohl kaum noch: Videospiele in China. (Bild: NOEL CELIS/AFP via Getty Images)

Minderjährige in China dürfen künftig nur noch drei Stunden pro Woche mit Online-Spielen verbringen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag bekannt gab, haben die Behörden neue Regeln eingeführt, wonach unter 18-Jährige nur noch am Freitagabend zwischen 20 und 21 Uhr sowie an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen für jeweils eine Stunde spielen dürfen.

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Zudem soll sichergestellt werden, dass die Registrierung und Anmeldung bei den Online-Diensten immer unter der echten Identität geschieht. Weil es in China Bedenken gibt, dass Jugendliche durch zu viel Zeit mit Online-Spielen eine Sucht entwickeln könnten, mussten Anbieter schon zuvor ihre Dienste streng regulieren. Zuletzt waren pro Tag eineinhalb Stunden erlaubt, an Feiertagen durfte drei Stunden gespielt werden.

Die Kontrolle sollen der Regierung zufolge die Anbieter und Dritte übernehmen. Für die Anmeldung bei Spielen müssen Personalausweise hinterlegt werden, Gesichtserkennung soll für zusätzliche Gewissheit sorgen, dass keine Fremdzugänge genutzt werden. Durch Dritte, beispielsweise Lehrer, soll zudem ein Blick auf die Aktivitäten der Jugendlichen und Kinder geworfen werden. Stellen diese eine ungewöhnliche Nutzung von Medien fest, soll der Regierung Meldung gemacht werden.

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Alle gegen Online-Spiele

Für die chinesische Regierung stellen Online-Spiele geistiges Opium dar, sprich, man vergleicht die Wirkung von Online-Spielen mit der von Drogen. Dies ist unter anderem den offiziellen Angaben zum Verbot zu entnehmen. Die Einschränkungen sollen durch eine breit angelegte Propagandakampagne begleitet werden, damit die chinesische Bevölkerung einheitlich auf die Kinder "aufpasst".

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nille02 03. Sep 2021

Eben das gibt es nicht. Du kannst du die Harte Keule mit Whitelisting raus holen die so...

Garius 01. Sep 2021

Um den Irrtum aufzuklären bevor er sich verbreitet: Seit 2000 haben Kinder ein im BGB...

Doener 01. Sep 2021

Für Fortnite habe ich nicht 1 Cent ausgegeben, wüsste auch nicht wieso da jemand anderes...

Alessey 01. Sep 2021

Das ist genau das Schlimme wie ich finde. Gerade Menschen, die sich in solchen Systemen...



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