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Der Dash-Button wird virtuell.
Der Dash-Button wird virtuell. (Bild: Amazon)

Online-Einkauf: Amazon startet virtuelle Dash-Buttons

Der Dash-Button wird virtuell.
Der Dash-Button wird virtuell. (Bild: Amazon)

Erst in echt, dann nur virtuell. Amazon bietet Dash-Buttons neuerdings auch virtuell an. Diese erscheinen auf der Amazon-Homepage oder in der App. Kunden sollen damit häufig benötigte Produkte besonders bequem bestellen können.

Amazon will den Einkauf für die Kunden komfortabler und einfacher machen. Vor allem regelmäßig benötigte Produkte sollen unkompliziert nachbestellt werden können. Für diesen Zweck hatte sich Amazon den Dash-Button erdacht, den es seit Herbst vergangenen Jahres auch in Deutschland gibt. Jetzt überträgt Amazon den Dash-Knopf zurück ins digitale Leben - aber vorerst wohl nur für die USA und auch nur für Prime-Kunden.

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Amazons Ärger mit den Dash-Buttons

Sowohl auf der Amazon-Webseite als auch in der Einkaufs-App des Onlinekaufhauses sollen sich die virtuellen Dash-Knöpfe an zentraler Stelle anordnen lassen. Der Kunde soll besonders schnell darauf zugreifen können. Mit einem Druck auf einen virtuellen Dash-Knopf wird das damit verbundene Produkt nachbestellt - natürlich bei Amazon. Wenn also neues Waschmittel gebraucht wird, genügt ein virtueller Knopfdruck.

Wenn Kunden bei Amazon ein Produkt kaufen, das typischerweise oft nachbestellt wird, wird ungefragt ein passender Dash-Button erzeugt. Der Kunde kann ansonsten für jedes Produkt einen virtuellen Dash-Button erzeugen, sofern es sich mittels Prime bestellen lässt.

In Deutschland sorgte der Dash-Button für Aufruhr, weil Verbraucherschützer bemängelten, dass der Kunde damit benachteiligt werde. Der Dash-Button zeigt keinen Preis für das Produkt, bevor der Kunde den Bestellknopf betätigt. Nach dem Druck auf den Knopf erhält der Kunde eine Bestellbestätigung per E-Mail. Wenn dann aber gerade kein passendes E-Mail-Empfangsgerät in Reichweite ist, bekommt der Kunde davon erst einmal nichts mit. Zur problemlosen Stornierung der Bestellung bleiben dem Kunden gerade mal 30 Minuten.

Virtueller Dash-Button zeigt keinen Preis

Außerdem fehle auf der Schaltfläche des Buttons der Hinweis, dass per Knopfdruck unmittelbar eine kostenpflichtige Bestellung ausgelöst wird. Dieser Hinweis ist bei Verträgen im elektronischen Geschäftsverkehr vorgeschrieben. Auch der Dash-Button bediene sich des Internets, um die Bestellung zu übermitteln. Daher gelten diese Regeln auch dafür. Nach Amazons Rechtsauffassung ist ein Druck auf den Dash-Button so eindeutig und klar, dass die Bezeichnung nicht notwendig ist, die von den hiesigen Gesetzen vorgeschrieben wird.

Die von Amazon veröffentlichten Unterlagen deuten darauf hin, dass sich daran mit dem virtuellen Dash-Button auch nichts ändert. Dabei wäre es ein Leichtes, in einen virtuellen Button eine Preisangabe zu implementieren. Dann würde der Kunde vor dem Kauf direkt sehen, wie viel er bezahlen muss.


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goto10 22. Jan 2017

Sehr unkonventionelle Definition von Marktwirtschaft. Üblicherweise bedeutet der Begriff...



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