Onlineboom: Telekom schließt viele Shops und baut Stellen ab

Die Telekom vertreibt ihre Verträge lieber online und macht viele Shops zu. Der Umbau ist schon im vorigen Jahr bekanntgeworden.

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Telekom-Shops werden weniger genutzt.
Telekom-Shops werden weniger genutzt. (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat ihre Pläne aus dem Juli 2019 bestätigt, denen zufolge jeder fünfte Shop geschlossen und rund 800 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Hintergrund sei die starke Veränderung von Markt- und Kundenverhalten durch die Digitalisierung und den Onlineboom. "Die Kundenfrequenz im stationären Einzelhandel und die Anzahl attraktiver Konsumschwerpunkte ist generell rückläufig, gleichzeitig steigt der Onlineumsatz", erklärte das Unternehmen am 28. Januar 2020.

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Trotz der Reduzierung der Telekom-Shops könnten künftig 86 Prozent der Kunden eine Filiale in weniger als 20 km erreichen. Geplant sei die Schließung von 99 der derzeit 504 Telekom-Shops bis Jahresende 2021. Betriebsbedingte Beendigungskündigungen seien ausgeschlossen. Die Arbeitsplätze sollen über Abfindungen, Altersteilzeit oder den Wechsel auf andere Jobs im Konzern reduziert werden.

Im Vertrieb würden die Strukturen und Abläufe der steigenden Glasfaservermarktung angepasst, um Angebote beim geförderten Festnetzausbau effizienter zu gestalten. Auch im Internetvertrieb würde die Onlineplattform weiter optimiert und das Zusammenspiel von stationären und digitalen Kanälen verbessert. Viele Tarifänderungen und Neubuchungen könnten Kunden im Onlinechat zeitsparend erledigen.

Verdi erklärte, dass ein Schutzpaket für die Betroffenen durchgesetzt worden sei. Kernpunkte seien der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2021, neue Altersteilzeitangebote und die Zusicherung der Übernahme von Auszubildenden. "Die Zusage der Arbeitgeberseite, eine eigene Shopstruktur zu erhalten und deren Attraktivität zu stärken, bietet eine klare Perspektive für die Beschäftigten", sagte Verdi-Verhandlungsführer Frank Sauerland.

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