Abo
  • Services:

Online-Bildergalerie: Menalto Gallery wird nicht mehr weiterentwickelt

Die Entwickler von Menalto Gallery kündigen das Ende des Projekts an. Die PHP-Software galt als Standardtool für Bildergalerien im Netz. Gallery steht unter der GPL und kann somit geforkt werden.

Artikel veröffentlicht am , Hanno Böck
Wird nicht mehr weiterentwickelt: Menalto Gallery
Wird nicht mehr weiterentwickelt: Menalto Gallery (Bild: Screenshot / Hanno Böck)

Die PHP-Software Menalto Gallery wird zumindest von ihren bisherigen Autoren nicht mehr weiterentwickelt. In einer Mitteilung auf der Webseite des Projekts erklärt Gallery-Entwickler Bharat Mediratta, dass andere Dinge im Leben der Projektmitglieder wichtiger geworden seien und in den letzten sechs Monaten die Entwicklung bereits faktisch eingeschlafen sei.

Stellenmarkt
  1. Qimia GmbH, Köln
  2. McFIT GMBH, Berlin

Die Foren und andere interaktive Bereiche der Webseite würden in Kürze nicht mehr aktiv nutzbar sein, eine statische Kopie der Inhalte solle es aber vorerst weiterhin geben. Solange das Geld dafür vorhanden sei, solle die Seite so weiterbetrieben werden.

Menalto Gallery ist eine weit verbreitete Software, um Fotos online zu verwalten und zu publizieren. Die erste Version wurde im April 2001 veröffentlicht. Die jüngste Major-Version 3 von Gallery war nicht sonderlich erfolgreich, viele Nutzer sind bis heute bei der älteren Version 2 geblieben, da diese deutlich mehr Features als die neuere Version bietet.

Der Code von Gallery ist freie Software und steht unter der GNU General Public License. Ein Fork der Software ist somit möglich und Entwickler, die das Projekt übernehmen möchten, können dies jederzeit tun. Wer ernsthaftes Interesse an einer kompletten Übernahme der bisherigen Infrastruktur des Projekts hat, könne sich bei den Entwicklern melden, heißt es außerdem in der Mitteilung.

Bisherige Nutzer von Menalto Gallery müssen entweder auf einen Fork hoffen oder auf eine andere Software umsteigen. Spätestens wenn die ersten Sicherheitslücken auftauchen, für die es keine Updates mehr gibt, ist eine Umstellung dringend anzuraten. Projekte mit ähnlicher Zielsetzung sind Coppermine, Zenphoto und Piwigo. Coppermine und Zenphoto bieten die Möglichkeit, Daten von Menalto Gallery direkt zu importieren.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-52%) 13,33€
  2. (-15%) 16,99€
  3. 49,95€
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 14.11.)

Strongground 24. Jun 2014

Haha. Nun ja, die eingebauten gallerie-ähnlichen Features von Contao mit Coppermine und...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Plus (2018) - Test

Der neue Echo Plus von Amazon liefert einen deutlich besseren Klang als alle bisherigen Echo-Lautsprecher. Praktisch ist außerdem der eingebaute Smart-Home-Hub. Der integrierte Temperatursensor muss aber noch bessser in Alexa integriert werden. Der neue Echo Plus ist zusammen mit einer Hue-Lampe von Philips für 150 Euro zu haben.

Amazons Echo Plus (2018) - Test Video aufrufen
NGT Cargo: Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h
NGT Cargo
Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

Güterzüge sind lange, laute Gebilde, die langsam durch die Lande zuckeln. Das soll sich ändern: Das DLR hat ein Konzept für einen automatisiert fahrenden Hochgeschwindigkeitsgüterzug entwickelt, der schneller ist als der schnellste ICE.
Ein Bericht von Werner Pluta


    15 Jahre Extreme Edition: Als Intel noch AMD zuvorkommen musste
    15 Jahre Extreme Edition
    Als Intel noch AMD zuvorkommen musste

    Seit 2003 verkauft Intel seine CPU-Topmodelle für Spieler und Enthusiasten als Extreme Edition. Wir blicken zurück auf 15 Jahre voller zweckentfremdeter Xeon-Chips, Mainboards mit Totenschädeln und extremer Prozessoren, die mit Phasenkühlung demonstriert wurden.
    Von Marc Sauter

    1. Quartalszahlen Intel legt 19-Milliarden-USD-Rekord vor
    2. Ryan Shrout US-Journalist wird Chief Performance Strategist bei Intel
    3. Iris GPU Intel baut neuen und schnelleren Grafiktreiber unter Linux

    Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
    Dell Ultrasharp 49 im Test
    Pervers und luxuriös

    Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
    Ein Test von Michael Wieczorek

    1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
    2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
    3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

      •  /