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Ein Geldautomat von Tesco
Ein Geldautomat von Tesco (Bild: Paul Ellis/AFP/Getty Images)

Online-Betrug: 20.000 Tesco-Kunden wurde Geld entwendet

Ein Geldautomat von Tesco
Ein Geldautomat von Tesco (Bild: Paul Ellis/AFP/Getty Images)

Ein schwerer Betrugsfall betrifft zahlreiche Kunden einer britischen Bank. Unklar ist, wie die Täter massenhaft zur gleichen Zeit Abbuchungen bei den betroffenen Kunden tätigen konnten. Die Bank ist "hoffnungsvoll", den Schaden bald beheben zu können.

Rund 20.000 Kunden der britischen Bank Tesco haben zum Teil erhebliche Verluste erlitten, nachdem Angreifer illegal Geld von Kundenkonten transferiert haben, wie die BBC berichtet. Anders als bei Störungen der Targobank und der Deutschen Bank scheint es sich bei diesem Vorfall nicht um reine Darstellungsfehler zu handeln.

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Tesco hat mehr als sieben Millionen Kunden, die 4.000 Mitarbeiter der Bank arbeiten in Edinburgh, Glasgow und Newcastle. Die betroffenen Kunden der Bank wurden per SMS über die Betrugsfälle informiert. Nach dem Login in das Onlinebanking stellten sie fest, dass jeweils mehrere hundert britische Pfund fehlten.

40.000 verdächtige Transaktionen

Ein Sprecher der Bank sagte der BBC er sei "sehr hoffnungsvoll", dass die Gelder innerhalb der nächsten 24 Stunden zurückerstattet würden. Insgesamt soll es über das Wochenende hinweg rund 40.000 verdächtige Transaktionen gegeben haben, bei etwa 20.000 Kunden hatte die Bank dann illegale Abbuchungen festgestellt.

Zu den Ursachen ist bislang wenig bekannt. Offenbar wurden zentrale Netzwerke der Bank angegriffen, ansonsten wäre kaum zu erklären, dass so viele Kunden zur gleichen Zeit von den betrügerischen Überweisungen betroffen sind. Die Bank will alle Kunden für den Verlust vollständig entschädigen, ein Kunde berichtete davon, dass ihm zusätzlich 25 Pfund als Wiedergutmachung angeboten wurden. Notfall-Liquidität wurde aber offenbar nicht bereitgestellt, wenn Konten durch den Betrug am Dispo-Limit waren.

Kaspersky hatte im Februar dieses Jahres herausgefunden, dass Kriminelle hinter der Carbanak-Gruppe nicht mehr nur direkt Kunden angreifen, sondern versuchen, Zugang zu den Upstream-Zahlungsgateways der Banken zu bekommen.


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chefin 08. Nov 2016

Überweisungen können nicht per se zurück geholt werden. Wenn das passiert, dann weil die...

chefin 08. Nov 2016

Abbuchungen werden von anderen Banken an die auszahlende Bank übermittelt. Deswegen sind...

Golressy 07. Nov 2016

Dafür sorgen schon Anwälte ;-) Einer Bank der sowas wirklich passiert, dürfte alles tun...



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