Onexplayer 2: Windows-Spielekonsole hat Ansteckcontroller wie die Switch
One Netbook hat sich stark von der Nintendo Switch inspirieren lassen. Beim Onexplayer 2 mit AMD-Chip lassen sich die Controller abnehmen.
Der Hersteller One Netbook finanziert sich auf Indiegogo den Onexplayer 2. Der ist wie der Vorgänger ein Handheld mit Windows-OS. Allerdings hat sich das Designteam hier noch stärker von der Nintendo Switch inspirieren lassen. Die beiden Controller-Elemente sind etwa nicht mehr fest verbaut, sondern lassen sich wie Joycons vom Tablet-Teil lösen. Mittels Adapter können die beiden Controllerteile dann zusammengesteckt und als eigenständiger Controller genutzt werden.
Im Vergleich zum Steam Deck verfolgt One Netbook weiterhin den Ansatz, möglichst viel Hardware in das kleine Gehäuse zu stecken. Der Onexplayer 2 hat ein 8,4-Zoll-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln. Der neue AMD Ryzen 6800U hat zwar eine relativ schnelle integrierte Grafikeinheit: die Radeon 680M. Allerdings dürften Spiele meist nicht flüssig in 1440p laufen. Realistischer wären 1080p oder sogar 720p.
Zum SoC werden 16 oder 32 GByte LPDDR4-Speicher und eine M.2-2280-SSD mit PCIe-Schnittstelle (NVMe) und 512, 1.024 oder 2.048 GByte Speicherplatz geliefert. Der Onexplayer2 sollte daher für die meisten Games ausreichen. Der Speicher lässt sich zudem über eine Micro-SD-Karte erweitern. Optional ist ein Stylus mit 4.096 Druckstufen nutzbar, der mit dem Microsoft Pen Protocol arbeitet. Das Gerät soll deshalb auch mit dem Microsoft Surface Pen kompatibel sein.
Größer und schwerer als das Steam Deck
Das Gesamtpaket ist allerdings nicht ganz leicht und klein: Es misst 310 x 127 x 23 mm und wiegt mit 65,5-Wattstunden-Akku, Wi-Fi-6E-Modul und aktiver Kühlung 848 Gramm. Die Konsole ist damit noch einmal merklich größer und schwerer als Valves Steam Deck.
One Netbook erwartet erste Auslieferungen des Onexplayer 2 im März 2023. Die Grundvariante kann für 850 Euro reserviert werden. Sie enthält 16 GByte RAM und eine 512-GByte-SSD. Für insgesamt 943 Euro gibt es stattdessen eine 1-TByte-SSD. 32 GByte RAM und 1-TByte-SSD kosten 1.040 Euro. Alternativ kann für den gleichen Preis auf 32 GByte RAM verzichtet und stattdessen eine 2-TByte-SSD ausgewählt werden.
Crowdfunding wie dieses sind keine Garantie für ein fertiges Produkt. Onexplayer verwendet sie allerdings, um eigentlich bereits fertig entwickelte Produkte vorzufinanzieren. Das Unternehmen mit Sitz in China hat so bereits mehrere Kampagnen zu Ende gebracht und viele Produkte entwickelt. Das Risiko des Fehlschlags ist entsprechend gering.
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