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Oneweb: Sojus-Rakete mit 34 Internet-Satelliten gestartet

Nach einem weiteren Raketenstart hat Oneweb 288 von 650 geplanten Internet- Satelliten im All im Einsatz.
/ Ingo Pakalski , dpa
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Sojus-Rakete mit 34 Satelliten an Bord erfolgreich gestartet (Bild: Roscosmos Press Office/Reuters)
Sojus-Rakete mit 34 Satelliten an Bord erfolgreich gestartet Bild: Roscosmos Press Office/Reuters

Nach technischen Problemen ist eine russische Sojus-Trägerrakete mit 34 Satelliten für schnelles Internet an Bord vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in der Republik Kasachstan gestartet. Das teilten der Raketenbetreiber Arianespace mit Sitz in Evry nahe Paris und das russische Raumfahrtunternehmen Roskosmos am Sonntagmorgen mit.

Der Start musste zuvor zweimal verschoben werden, weil es technische Probleme gab. Ziel der Mission ist es, die Satelliten-Flotte des britischen Kommunikationsunternehmens Oneweb auf 288 Satelliten im Weltall zu verstärken. Im Juli 2021 hatte Oneweb 36 weitere Satelliten in die Erdumlaufbahn geschossen.

Eigentlich sollte die Sojusrakete bereits in der Nacht zu Freitag abheben, doch der Start wurde nach Angaben von Arianespace wegen eines Zwischenfalls in der "letzten automatischen Sequenz" verschoben. Es ist der neunte Raketenstart von Arianespace im Auftrag von Oneweb.

Oneweb plant Internet für überall

Roskosmos teilte mit, dass durch die Satelliten ein Verbindungssystem im Weltall geschaffen werde, das Nutzern einen Zugang zum Hochgeschwindigkeits-Internet an jedem beliebigen Punkt der Erde ermöglichen solle, das vom Unternehmen Oneweb betrieben werden soll.

Auf der Erde würden dazu 40 Terminals für die Versorgung eingerichtet, hieß es. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben, insgesamt 650 Satelliten auszubringen, derzeit sind also noch deutlich weniger als die Hälfte der geplanten Satelliten im Weltall.

Oneweb will 2022 seinen Dienst starten

Roskosmos hatte im Juni 2015 mit Arianespace einen Vertrag über 21 Starts vereinbart - mit einem Volumen von 1,2 Milliarden US-Dollar. Allein auf dieses Jahr entfallen zehn Starts. Die Satelliten sollen bis Mitte kommenden Jahres im Weltall ausgebracht sein.

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Oneweb beabsichtigt, den Dienst im Jahr 2022 weltweit verfügbar zu machen. Dann will der Betreiber in der Lage sein, Großbritannien, Kanada, Alaska, Nordeuropa, Grönland und die arktische Region mit Satelliteninternet zu versorgen.


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