Abo
  • Services:

Oneplus X und ZUK Z1 im Test: Angriff auf die Mittelklasse mit dem Prozessor von gestern

Viele aktuelle Mittelklasse-Smartphones verwenden neu entwickelte Mittelklasse-SoCs - auf die Idee, einfach einen der Topprozessoren des Jahres 2014 zu verwenden, sind bisher noch nicht viele Hersteller gekommen. Oneplus hat es jetzt gemacht. Ob das Konzept aufgeht, zeigen das ZUK Z1 und das Oneplus X im Test.

Artikel von veröffentlicht am
Das ZUK Z1 und das Oneplus X
Das ZUK Z1 und das Oneplus X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit dem ZUK Z1 und dem Oneplus X sind vor kurzem zwei neue Android-Smartphones vorgestellt worden, die in dieser Ausstattung im Jahr 2014 zu den Topsmartphones gehört hätten. Die Geräte haben Full-HD-Displays, 13-Megapixel-Kameras, 3 GByte Arbeitsspeicher und gut verarbeitete Gehäuse - und als Prozessor den Snapdragon 801, einen der Topprozessoren des vergangenen Jahres.

Inhalt:
  1. Oneplus X und ZUK Z1 im Test: Angriff auf die Mittelklasse mit dem Prozessor von gestern
  2. Gehäuse aus Metall und Glas
  3. Flinker Fingerabdrucksensor
  4. Oxygen oder Cyanogen?
  5. Verfügbarkeit und Fazit

Dabei kostet das ZUK Z1 offiziell 285 Euro, das Oneplus X in der günstigsten Version 270 Euro. Für Geräte mit dieser Ausstattung sind das äußerst verlockende Preise. Im Test von Golem.de zeigen die beiden Smartphones, ob das Konzept mit dem Chip von gestern aufgeht.

  • Das ZUK Z1 hat einen 5,5 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite ist aus weißem Kunststoff. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Rahmen des Z1 ist aus Metall. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Home-Button ist ein schnell arbeitender und gut reagierender Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera auf der Rückseite hat 13 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Metallrahmen ähnelt dem der 6er-iPhones. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das ZUK Z1 über einen USB-Typ-C-Anschluss, der auch USB 3.0 unterstützt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Oneplus X ist Oneplus' drittes Smartphone. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display des Oneplus X ist 5 Zoll groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links das ZUK Z1, rechts das Oneplus X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unten das ZUK Z1, oben das Oneplus X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unten das ZUK Z1, oben das Oneplus X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des Oneplus X ist aus Glas. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Alert Switch lassen sich wie beim Oneplus Two die Benachrichtigungen schnell stumm schalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Einschalter und die Lautstärkewippe des Oneplus X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch der Rahmen des Oneplus X ist aus Metall. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das Smartphone über einen Micro-USB-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das ZUK Z1 hat einen 5,5 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bisher setzen die Hersteller der meisten Mittelklasse-Smartphones überwiegend auf die 400er- und 600er-Serie von Qualcomm - der Snapdragon 801 kommt bei neuen Geräten kaum noch zum Einsatz. Eine Ausnahme ist das Fairphone 2, bei dem sich der Hersteller aus Kostengründen bewusst für das SoC entschieden hat. Neuere Chips werden in besseren Fertigungsverfahren hergestellt und sind zu einem großen Teil 64-bit-fähig - was der Snapdragon 801 nicht ist.

Dennoch, für Mittelklassegeräte sollte sich Qualcomms ehemaliges Top-SoC immer noch gut eignen; von den Benchmark-Ergebnissen her liegt der Chip zwar unterhalb der Ergebnisse der aktuellen Marktführer, alltägliche Arbeiten und auch Spiele dürften für den Prozessor aber - in Grenzen - kein Problem sein. Daher sollte er sich im Grunde hervorragend für preisgünstige, aber leistungsfähige Smartphones eignen, wie auch ZUK und Oneplus sich gedacht haben.

5 oder 5,5 Zoll

Stellenmarkt
  1. Melitta Professional Coffee Solutions GmbH & Co. KG, Minden
  2. Grand City Property, Berlin

Die beiden Smartphones eignen sich aufgrund ihrer Größe durchaus für verschiedene Zielgruppen: Das Oneplus X richtet sich mit seiner Displaydiagonalen von 5 Zoll eher an Nutzer, die handliche Smartphones bevorzugen. Das ZUK Z1 mit seinem 5,5-Zoll-Bildschirm ist merklich größer, für manche dürfte das Gerät schon zu groß sein.

Beide Geräte haben eine Displayauflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln, was beim Oneplus X zu einer Pixeldichte von 440 ppi und beim ZUK Z1 zu einer Pixeldichte von 400 ppi führt. Beide Displays zeigen Inhalte scharf an, Pixelränder sind erst bei genauem Hinsehen erkennbar. Das Oneplus X hat einen OLED-Bildschirm, was zu satteren Farben und echten Schwarztönen führt. Die Farben sind etwas knalliger als beim ZUK Z1, der Nutzer kann anders als etwa bei manchen Samsung-Smartphones die Sättigung nicht verändern.

Gehäuse aus Metall und Glas 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote

Jakob4321 18. Nov 2015

Würde mir gerne das One x kaufen, falls also jemand einen Invite hat den er nicht...

Spaghetticode 11. Nov 2015

Da wird die App aber bei vielen Mobilfunknummern nichts anzeigen, weil sie nicht im...

MatzeXXX 10. Nov 2015

Gestern gab's einen Pop-Up-Store und man konnte sich das X in Berlin direkt vor Ort...

mars96 08. Nov 2015

Eine weitere 4,7 Zoll Alternative wäre das Xiaomri Redmi 2 (in der 2 GB RAM und 16...

Blackbird 08. Nov 2015

Habe den Text nur überflogen, aber die beiden Key-Features wurden im Test gar nicht...


Folgen Sie uns
       


Dragon Quest 11 - Test

Der 11. der Teil der Dragon-Quest-Reihe bleibt bei den Wurzeln der über 30 Jahre alten Serie und macht damit fast alles richtig.

Dragon Quest 11 - Test Video aufrufen
Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

15 Jahre Extreme Edition: Als Intel noch AMD zuvorkommen musste
15 Jahre Extreme Edition
Als Intel noch AMD zuvorkommen musste

Seit 2003 verkauft Intel seine CPU-Topmodelle für Spieler und Enthusiasten als Extreme Edition. Wir blicken zurück auf 15 Jahre voller zweckentfremdeter Xeon-Chips, Mainboards mit Totenschädeln und extremer Prozessoren, die mit Phasenkühlung demonstriert wurden.
Von Marc Sauter

  1. Quartalszahlen Intel legt 19-Milliarden-USD-Rekord vor
  2. Ryan Shrout US-Journalist wird Chief Performance Strategist bei Intel
  3. Iris GPU Intel baut neuen und schnelleren Grafiktreiber unter Linux

Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

    •  /