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Oneplus Watch mit klassischer Bedienung

Wischen wir nach links, können wir eine Reihe von Widgets einsehen, die wir je nach Geschmack konfigurieren können. Ein Wisch nach rechts vom Hauptbildschirm ruft keine Funktion auf - bei Wear OS erscheint hier eine Google-Assistant-Übersicht. Einen Sprachassistenten können wir mit der Oneplus Watch nicht verwenden. Drücken wir den oberen Knopf, rufen wir die Übersicht der installierten Anwendungen auf, die wir mit dem Finger über das Display starten können.

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Auf den ersten Blick macht das Betriebssystem einen guten Eindruck: Es läuft flüssig und reagiert schnell, der nicht näher benannte Prozessor von ST Microelectronics reicht aus. Was die Details betrifft, vermissen wir aber einige Funktionen, die bei anderen Smartwatches besser gelöst werden. So gibt es beispielsweise bis auf die vorinstallierten Apps keine weiteren Anwendungen - Oneplus bietet keinen App-Marktplatz an. Wir sind also auf die Fitnessanwendungen sowie Zeitmesser-Apps, ein Barometer, eine Stressreduktions-App und andere Hilfsprogramme beschränkt.

Schließen wir eine App, gibt es keine Möglichkeit, sie schnell wieder zu erreichen - eine Übersicht der zuletzt verwendeten Anwendungen gibt es nicht. Besonders nervig ist das beim Timer: Starten wir diesen, läuft er zwar im Hintergrund weiter. Auf dem Ziffernblatt oder in den Benachrichtigungen können wir den Verlauf allerdings nicht einsehen. An Ziffernblättern stehen uns aktuell nur die 14 von Oneplus bereitgestellten zur Verfügung, Watchfaces von anderen Entwicklern können wir nicht verwenden.

Widgets lassen sich nicht anklicken

Die Widgets sind unverständlicherweise nicht reaktiv: Die Wetteransicht lässt sich nicht anklicken, um weitere Informationen zu erhalten - die es allerdings gibt. Öffnen wir die Wetteranwendung über das Hauptmenü, bekommen wir alle Infos wie Vorhersagen oder Informationen zum UV-Index. Auch das Widget zu unseren heutigen sportlichen Fortschritten lässt sich nur anschauen, nicht anklicken. Hier müssen wir wieder in das Hauptmenü und die Activities-App öffnen. Das ist unnötig umständlich. Auch die Ziffernblätter sind nur teilweise reaktiv.

  • Die Oneplus Watch ist 46 mm breit und hat ein rundes 1,39-Zoll-Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine drehbare Lünette oder eine drehbare Krone hat die Smartwatch nicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist ein Pulsmesser eingebaut. Auch der Blutsauerstoffgehalt lässt sich mit der Oneplus Watch messen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der obere Knopf ist mit Oneplus signiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Oneplus Watch sitzt gut am Handgelenk, das allerdings nicht zu schmal sein sollte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Leider hat die Oneplus Watch momentan noch einige Software-Unzulänglichkeiten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Auf der Rückseite ist ein Pulsmesser eingebaut. Auch der Blutsauerstoffgehalt lässt sich mit der Oneplus Watch messen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Anders als bei Wear OS können wir auch nicht mit Benachrichtigungen interagieren. Eine Chat-Mitteilung beispielsweise lässt sich nicht eben schnell beantworten, eine E-Mail nicht vollständig lesen. Wischen wir eine eben erhaltene Benachrichtigung nach rechts weg, deutet das System dies schlicht als Zurück-Geste. In der Übersicht ist die Meldung dann noch vorhanden; hier können wir keine einzelnen Elemente löschen, sondern nur alle. Auch das wirkt auf uns nicht ausgereift.

Mit der aktuellen App-Ausstattung eignet sich die Oneplus Watch gut für sportlich aktive Nutzer. Sie kann eine Reihe von Aktivitäten aufzeichnen und an die Oneplus-Health-App weiterleiten. Neben einer Pulsmessung gibt es auch die Möglichkeit, den Blutsauerstoff zu messen. Hierfür müssen Nutzer allerdings stillhalten, eine dauerhafte Messung beim Laufen beispielsweise ist nicht möglich.

Fitbit Versa 2 - Gesundheits- und Fitness-Smartwatch mit Sprachsteuerung, Schlafindex und Musikfunktion, Crème/Kupferrosé, mit Alexa-Integration

Verwenden wir die Oneplus Watch etwa beim Joggen und bleiben kurz stehen, erkennt die Uhr dies sehr schnell und pausiert die Aufzeichnung. Nach wenigen Schritten startet die Messung wieder, so dass wir die Pausen aus unseren Statistiken herauslassen können. Die Oneplus Watch kann dank Wasserschutz bis 5 ATM auch zum Schwimmen verwendet werden, eine entsprechende Aufzeichnungsfunktion ist vorhanden. Wir können auch Rad fahren, einen Crosstrainer benutzen etc. Auch unseren Schlaf können wir mit der Uhr aufzeichnen, was problemlos und zuverlässig funktioniert.

Kein Always-On-Display

Als störend empfinden wir das Fehlen eines Always-On-Displays: Auch bei einer Smartwatch wollen wir die Zeit ablesen können, ohne unser Handgelenk drehen zu müssen. Dazu kommt, dass wir die Oneplus Watch in einem recht großen Winkel drehen müssen, damit das Display aktiviert wird. Einstellen können wir die Empfindlichkeit nicht, was ein weiterer Punkt ist, der uns beim Betriebssystem der Uhr fehlt.

Vorteil des fehlenden Always-On-Displays ist, dass die Akkulaufzeit der Uhr sehr gut ist. Oneplus spricht bei sparsamer Nutzung von bis zu 14 Tagen Laufzeit, bei starker Nutzung sollen fünf Tage drin sein. Wir haben in anderthalb Tagen 20 Prozent des Akkustandes genutzt und dabei sportliche Aktivitäten aufgezeichnet, mit den Watchfaces gespielt und die Uhr generell oft aktiviert. Rechnen wir das hoch, dürften wir problemlos auf die fünf Tage kommen.

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 Oneplus Watch im Test: Schick und umständlichOneplus Watch: Verfügbarkeit und Fazit 
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loktron 14. Apr 2021 / Themenstart

ja sehe ich ähnlich. Hab mir jetzt ne Apple Watch aufquatschen lassen und die hat...

TrollNo1 14. Apr 2021 / Themenstart

Das 4er ja. Das 5er schon nicht mehr, aktuell ist das 6er. Da geht das auch ohne, meine ich.

mcnesium 13. Apr 2021 / Themenstart

Nein, das war tatsächlich wirklich wirklich zufällig und ich hab es auch erst danach bemerkt.

JayDe 13. Apr 2021 / Themenstart

You get what you paid for. Das Ding ist ne verkappte Huawei Watch GT oder so. Ich bin...

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