Abo
  • Services:
Anzeige
Oneplus-Mitgründer Carl Pei auf einem Gruppenbild des Oneplus-Teams
Oneplus-Mitgründer Carl Pei auf einem Gruppenbild des Oneplus-Teams (Bild: Oneplus)

Oneplus: "Unsere Verkaufserwartungen waren falsch"

Oneplus-Mitgründer Carl Pei auf einem Gruppenbild des Oneplus-Teams
Oneplus-Mitgründer Carl Pei auf einem Gruppenbild des Oneplus-Teams (Bild: Oneplus)

Am Rande der CES hat sich Oneplus-Mitgründer Carl Pei mit Golem.de über das erste Jahr seines Unternehmens, künftige Geräte und das Verkaufsverbot des One in Indien unterhalten. Dabei machte er deutlich, dass Oneplus' Hauptmärkte künftig nicht mehr in Asien liegen - und dass Oneplus auch mit Software Geld verdienen will.

Anzeige

Als das chinesische Unternehmen Oneplus sein Smartphone One offiziell vorstellte und Preise zwischen 270 und 300 Euro angab, wühlte das den Markt der Android-Smartphones auf. Ein Gerät mit dieser Ausstattung zu diesem Preis hatte es vorher noch nicht gegeben - zumal das One auch im Test sehr gut abschnitt.

Von Anfang an machte es das Einladungssystem aber vielen interessierten Käufern schwer: Auch wer ein One wollte, ohne eine Einladung von Oneplus oder einem anderen Käufer ging nichts. Der Oneplus-Mitgründer und Chef der globalen Sektion, Carl Pei, äußerte sich im Gespräch mit Golem.de am Rande der CES 2015 selbstkritisch über den Start des One.

  • Die Kamera des Oneplus One macht gute Fotos mit angenehmem Dynamikumfang und guter Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das One ist das erste Smartphone des Startups Oneplus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das One hat ein 5,5 Zoll großes Full-HD-Display, im Inneren arbeitet ein Snapdragon-801-Prozessor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Gehäuse aus Kunststoff ist gut verarbeitet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera hat 13 Megapixel und verwendet einen Sony-Sensor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite ist abnehmbar, Oneplus will künftig alternative Cover anbieten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Akku ist trotzdem nicht ohne Weiteres wechselbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das One ist das erste Smartphone des Startups Oneplus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Kalkulationen waren falsch

"Im Rückblick haben wir sicherlich Fehler bei der Kommunikation gemacht", sagte Pei. "Wir mussten allerdings aufgrund fehlender finanzieller Rücklagen eher konservativ kalkulieren - vom heutigen Standpunkt aus waren unsere Berechnungen falsch." Oneplus wurde von der Nachfrage überrumpelt - anfangs waren einfach nicht genügend Smartphones zum Verschicken da. "Unser Produktionszyklus betrug beim Start des One dreieinhalb Monate. Wir haben immer nur so viele Einladungen verteilt, wie wir Ones vorrätig hatten - so wollten wir eigentlich verhindern, dass Kunden wegen zu langer Lieferzeiten frustriert sind." Letztlich dürfte dieses System aber dennoch zu vielen unzufriedenen Kunden geführt haben.

Anfangs hatte Oneplus laut Pei nur fünf Mitarbeiter, die sich um das One kümmerten - mittlerweile sind es 80 Festangestellte aus 14 Ländern. Außerdem ging es in der Anfangsphase auch um Wirtschaftlichkeit: "Im ersten Jahr ging es vordergründig darum, dass wir als Firma überleben", erklärte Pei - daher die vorsichtige Kalkulation. Künftig werde es häufiger Sonderverkäufe geben, in denen das One ohne Einladung gekauft werden kann. Das Einladungssystem abschaffen wird Oneplus aber nicht: "Wir werden das Einladungssystem beibehalten, wahrscheinlich bis zum Ende des Produktzyklus des One", sagte Pei.

Diesen hat Oneplus gerade erst verlängert, das Unternehmen plant mit dem One jetzt bis Ende 2015. Dennoch sollen in diesem Jahr mit dem Oneplus Two nicht nur ein neues Top-Smartphone, sondern möglicherweise auch Mittelklasse-Smartphones sowie ein Fitness-Armband und eine Smartwatch erscheinen. "Beim Oneplus Two kann ich noch keine genauen Details zur technischen Ausstattung geben, es wird aber wieder ein Oberklasse-Smartphone werden. Wir probieren aktuell viele technische Ausstattungsdetails aus, mit denen wir die Nutzer überraschen wollen", sagte Pei.

Streit in Indien forciert Entwicklung eigener Android-Version 

eye home zur Startseite
JohnLock 13. Jan 2015

Habe auch von vielen gehört, dass die Garantieabwicklung und generell der Support nicht...

jakgrz 09. Jan 2015

https:account.oneplus.net/invite/claim/GLZK-VXIK-AIVG-QDOX Hier ist noch ein Invite. Er...

hakunamatatat 08. Jan 2015

Ich könnte einen invite gebrauchen. Falls noch da - ich bin da nicht abgeneigt. Gru...

Bill Carson 08. Jan 2015

Die Leute sind immernoch heiß auf das Gerät. Guck mal, was im Oneplus Forum los ist, und...

ohinrichs 08. Jan 2015

Naja...aus Erfahrung weiß ich, dass "alle" eine maßlose Übertreibung ist. Ich kenne...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  2. Trede GmbH & Co. KG, Hamburg
  3. Volkswagen AG, Berlin
  4. Bundeskriminalamt, Wiesbaden


Anzeige
Top-Angebote
  1. 219,00€
  2. 3,99€
  3. 7,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Classic Factory

    Elextra, der Elektro-Supersportwagen aus der Schweiz

  2. Docsis 3.1

    AVM arbeitet an 10-GBit/s-Kabelrouter

  3. Upspin

    Google-Angestellte basteln an globalem File-Sharing-System

  4. Apple Park

    Apple bezieht das Raumschiff

  5. Google Cloud Platform

    Tesla-Grafik für maschinelles Lernen verfügbar

  6. Ryzen

    AMDs Achtkern-CPUs sind schneller als erwartet

  7. Deutsche Glasfaser

    Gemeinde erreicht Glasfaser-Quote am letzten Tag

  8. Suchmaschine

    Google macht angepasste Site Search dicht

  9. Hawkspex mobile

    Diese App macht das Smartphone zum Spektrometer

  10. Asus Tinker Board im Test

    Buntes Lotterielos rechnet schnell



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Apple: Planet der affigen Fernsehshows
Apple
Planet der affigen Fernsehshows
  1. Noch 100 Tage Unitymedia schaltet Analogfernsehen schrittweise ab
  2. Streaming Vodafone GigaTV ermöglicht Fernsehen unterwegs
  3. Kabelnetz Unitymedia hat neue Preise für Internetzugänge

Mobile-Games-Auslese: Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler

München: Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
München
Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
  1. Fake News Für Facebook wird es hässlich
  2. Nach Angriff auf Telekom Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so

  1. Re: H.265 Decoding

    ve2000 | 03:53

  2. Re: Erfahrungsbericht aus der echten Praxis...

    amagol | 03:35

  3. Re: Kommt also gar nicht aus der Schweiz ...

    2ge | 03:19

  4. Produktion bei AMG in Affalterbach?

    alpha15 | 02:28

  5. Gibt es schon, nennt sich "SSH" bzw. "SFTP"

    __destruct() | 02:22


  1. 18:05

  2. 16:33

  3. 16:23

  4. 16:12

  5. 15:04

  6. 15:01

  7. 14:16

  8. 13:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel