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Kamera mit Vor- und Nachteilen

Tageslichtaufnahmen der Hauptkamera sind gut belichtet, auch starke Unterschiede in der Bilddynamik werden dank des HDR-Modus gut ausgeglichen. Die Schärfe ist mittelmäßig und kann nicht mit der des Oneplus Nord oder noch teurerer Geräte mithalten. Standardmäßig macht das N10 5G Aufnahmen mit 16 Megapixeln, bei denen jeweils vier Pixel zu einem kombiniert werden. Bilder in voller Auflösung werden bei unseren Testaufnahmen erstaunlicherweise nicht schärfer, aufgrund einer schlechteren Belichtung der Schatten gefallen sie uns sogar weniger gut.

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Die Superweitwinkelkamera macht Fotos mit weniger ausgeglichener Bilddynamik, was am fehlenden Pixel-Binning liegt. Die Schatten sind entsprechend dunkler, generell macht die Kamera bessere Bilder, je heller es ist. Die Schärfe ist aufgrund der geringeren Pixelanzahl des Sensors geringer als bei der Hauptkamera.

Die Makrokamera ist - wie bei vielen Smartphones in dieser Preisklasse - nicht zu gebrauchen: Mit 2 Megapixeln sind die Bilder viel zu verrauscht, als dass wir sie vorzeigen wollen würden. Die Schwarzweißkamera macht keine eigenen Bilder, sondern dient dazu, dem Bild der Hauptkamera eine Schwarzweißschicht zu verpassen.

Nachtmodus kann nicht überzeugen

Für Nachtaufnahmen hat das N10 5G einen speziellen Nachtmodus. Dieser überzeugt uns allerdings nicht: Die Bilder sind nicht besonders scharf und haben zahlreiche Artefakte. Der Nachtmodus funktioniert auch mit dem Superweitwinkelobjektiv, aber auch hier kann uns die Qualität nicht beeindrucken.

  • Das Oneplus N10 5G ist aus Kunststoff gefertigt und ein Staubmagnet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das N10 5G hat eine Klinkenbuchse für Kopfhörer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das N10 5G ist Oneplus' jüngstes Mittelklasse-Smartphone. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das N10 5G hat ein LC-Display, die Frontkamera ist direkt in den Bildschirm eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das N10 5G hat - anders als bei Oneplus üblich - keinen Alert Slider, mit dem sich Benachrichtigungen ausschalten lassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Inneren des N10 5G steckt ein Snapdragon 690 von Qualcomm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera des N10 5G macht auch bei trübem Wetter gut belichtete Fotos. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Superweitwinkelkamera belichtet die Schatten weniger gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch in dieser Situation belichtet die Hauptkamera besser ...
  • ... als die Superweitwinkelkamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Makrokamera ist mehr oder weniger unbrauchbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Hauptkamera aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Trotz speziellem Modus gefallen uns die mit dem N10 5G gemachten Nachtaufnahmen nicht sonderlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Hauptkamera des N10 5G macht auch bei trübem Wetter gut belichtete Fotos. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Insgesamt ist die Kamera des Oneplus N10 5G in Ordnung, mehr allerdings auch nicht. Die mit der Hauptkamera gemachten Fotos sind zwar gut belichtet, die Schärfe ist allerdings nur mittelmäßig. Der Porträtmodus funktioniert gut, im Superweitwinkelmodus nimmt die Bildqualität ab. Nachtaufnahmen benötigen relativ viel Licht, um ansehnlich zu wirken.

Im Inneren des Oneplus N10 5G steckt Qualcomms Snapdragon 690 mit einem integrierten 5G-Modem (Snapdragon X51). Der Chipsatz besteht aus zwei Cortex-A77-Kernen mit 2 GHz und sechs Cortex-A55-Kernen mit 1,7 GHz. Im Geräte-Benchmark Geekbench 5 erreicht das Smartphone im Single-Test einen Wert von 606 und im Multi-Test 1,866 Punkte. Damit liegt das Gerät wie erwartet leicht unter den Ergebnissen des Oneplus Nord mit seinem etwas stärkeren Snapdragon 765G.

Der Arbeitsspeicher ist 6 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher 128 GByte. Ein Steckplatz für Speicherkarten bis zu einer Größe von 512 GByte ist eingebaut. In unserem Test läuft das N10 5G flüssig, mit alltäglichen Aufgaben wie Browsing, E-Mails checken oder auch Medienkonsum hat das Smartphone keine Probleme. Bei allzu leistungsintensiven Anwendungen sollten sich Nutzer aber nicht darauf verlassen, dass das N10 5G weiterhin komplett flüssig läuft.

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5G und schnellladbarer Akku

Das Oneplus N10 5G unterstützt neben LTE auch den schnellen Netzstandard 5G auf den Frequenzbändern 1, 3, 7, 28, 41, 66 und 78. WLAN beherrscht das Smartphone nach 802.11ac, Bluetooth läuft in der Version 5.1. Ein NFC-Chip ist eingebaut. Der Fingerabdrucksensor befindet sich auf der Rückseite, auf einen direkt im Display eingebauten Sensor wie beim Nord verzichtet Oneplus. In unserem Test reagiert er weitestgehend zuverlässig, aber weniger verlässlich als der Sensor eines Pixel 4a 5G.

Der Akku des N10 5G hat eine Nennladung von 4.300 mAh und lässt sich mittels des mitgelieferten Schnellladegerätes mit 30 Watt laden. Full-HD-Filme können wir bei voller Helligkeit gut elf Stunden lang anschauen - ein guter Wert, der allerdings nicht an die 16 Stunden heranreicht, die wir beim Oneplus Nord gemessen haben.

Ausgeliefert wird das N10 5G mit dem auf Android 10 basierenden Android-Fork Oxygen OS 10. Wie gewohnt ist das Betriebssystem relativ nah an Stock Android dran und verzichtet auf unnötige Spielereien, bietet dafür aber einige interessante Anpassungsmöglichkeiten. Erfreulicherweise verzichtet Oneplus beim N10 5G darauf, die Facebook-Dienste samt automatischen Update-System vorzuinstallieren - eine Praxis, für die der Hersteller beim Oneplus 8 und 8 Pro starke Kritik einstecken musste.

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Clown 11. Nov 2020 / Themenstart

Ich hab 2017 ein OnePlus 5 für 560 Euro gekauft. Das war preislich noch gerade so drin...

tk (Golem.de) 09. Nov 2020 / Themenstart

Hallo! Das ist vollkommen korrekt, danke für die Erinnerung. Ist korrigiert!

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