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Kamera

Die Öffnung für die 16-Megapixel-Frontkamera ist weniger als 4 mm klein und sitzt in der linken oberen Ecke, wenn wir auf das Smartphone im Hochkantmodus schauen. Auf der Rückseite befindet sich eine Vierfachkamera, die verglichen mit dem Oneplus 7T und 7T Pro bessere technische Daten aufweist.

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Die Hauptkamera hat wieder 48 Megapixel, nutzt allerdings Sonys IMX689-Sensor mit einer Pixelgröße von 1,12 µm. Im Oneplus 7T und 7T Pro kommt hingegen der ältere IMX586 mit kleineren Pixeln zum Einsatz. Wie beim Vorgänger fasst auch die Hauptkamera des Oneplus 8 Pro jeweils vier Pixel zu einem zusammen, was 12-Megapixel-Bilder ergibt. Alternativ lässt sich die Kamera auch mit der vollen Auflösung nutzen.

Die zweite Kamera hat ein Superweitwinkelobjektiv und ebenfalls einen 48-Megapixel-Sensor, allerdings ein anderes Modell als die Hauptkamera (IMX587). Der Bildwinkel beträgt 119,7 Grad. Die dritte Kamera hat wie beim Vorgänger ein Teleobjektiv und verwendet einen 8-Megapixel-Sensor - beim Oneplus 7T kam hier ein 12-Megapixel-Sensor zum Einsatz. Das Teleobjektiv ermöglicht eine dreifache hybride Vergrößerung, was bedeutet, dass Oneplus eine optische mit einer digitalen Vergrößerung kombiniert. Den optischen Wert gibt der Hersteller nicht an. Zusätzlich ist ein bis zu 30-facher digitaler Zoom möglich.

Vierte Kamera nur für Farbfilter

Die vierte Kamera ist ungewöhnlich: Anstatt eine Makrokamera oder eine zweite Telekamera zu verbauen, hat Oneplus seinem neuen Smartphone eine Farbfilterkamera verpasst. Diese hat 5 Megapixel und ist offenbar lediglich für die Filter-Overlays zuständig.

Alle Kameras zusammengenommen bilden ein System, das im Alltag viel Gestaltungsspielraum lässt. Die Hauptkamera macht bei Tageslicht sehr gute Fotos, bei denen uns vor allem der neue Ultrashot-HDR-Effekt gefällt, den wir in den Kameraeinstellungen aktivieren können. Bei strahlender Sonne schafft es die Hauptkamera des Oneplus 8 Pro, sowohl Schatten als auch eine sehr helle Hausfassade gut auszuleuchten. Die Farbwiedergabe ist tendenziell eher kühler, insgesamt empfinden wir die Farben aber als realistisch. Sie sind etwas verhaltener, was häufig aber eher der Realität entspricht als zu knallige Farben.

  • Eine mit dem Oneplus 8 Pro gemachte Tageslichtaufnahme; die sehr hellen Bereiche und die Schatten bei den Autos sind gut aufeinander abgestimmt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das gleiche Motiv, mit dem Mi 10 Pro von Xiaomi aufgenommen; die Schatten sind dunkler. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Detailvergrößerung der mit dem Oneplus 8 Pro gemachten Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im direkten Vergleich mit dem Mi 10 Pro ist sichtbar, dass das Xiaomi-Smartphone etwas mehr Details zeigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der gleiche Ausschnitt, mit dem Oneplus 8 Pro und vollen 64 Megapixel gemacht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi 10 Pro mit seinem 108-Megapixel-Sensor macht auch hier das schärfere Bild. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Farben stellt das Oneplus 8 Pro natürlich dar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Superweitwinkelobjektiv hat kaum nennenswerte Verzerrungen an den Bildrändern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Oneplus 8 Pro setzt bereits bei dreifacher Vergrößerung auf einen Hybridzoom. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei fünffacher Vergrößerung wirkt das Bild in der Komplettansicht immer noch recht scharf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Vergleich mit dem Mi 10 Pro kann das Oneplus-Smartphone aber nicht mithalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Noch auffälliger wird das bei zehnfacher Vergrößerung: Das mit dem Oneplus 8 Pro gemachte Bild ist nicht mehr sonderlich scharf und zeigt viele Artefakte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi 10 Pro hingegen bildet das Motiv deutlich schärfer ab. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Standardaufnahmemodus des Oneplus 8 Pro sind Nachtaufnahmen in den dunklen Bereichen zu dunkel, in den hellen zu hell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Abhilfe schafft der Nachtmodus, der zwar zu einer merklichen Verfärbung führt, die Bilddynamik aber wesentlich verbessert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Standardaufnahmemodus des P40 Pro von Huawei kann das Oneplus 8 Pro aber nicht mithalten, ...
  • ... ebenso wenig wie mit dem Nachtmodus des Huawei-Smartphones. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Oneplus 8 Pro können wir dank eines zuschaltbaren Makromodus nah an Objekte herangehen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Oneplus 8 Pro hat eine Vierfachkamera auf der Rückseite. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Smartphone ist sehr gut verarbeitet, die Rückseite ist aus mattiertem Glas. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Frontkamera ist in einem Loch im 6,78 Zoll großen OLED-Display untergebracht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Oneplus 8 Pro hat wieder den Alert Slider, mit dem sich die Benachrichtigungen leicht ein- und ausschalten lassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Oneplus 8 Pro ist das erste Smartphone des Herstellers, das sich drahtlos laden lässt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Eine mit dem Oneplus 8 Pro gemachte Tageslichtaufnahme; die sehr hellen Bereiche und die Schatten bei den Autos sind gut aufeinander abgestimmt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Die Schärfe ist insgesamt gut, allerdings können die 12-Megapixel-Bilder des Oneplus-Smartphones nicht mit den 16-Megapixel-Bildern des Xiaomi Mi 10 Pro und Mi Note 10 mithalten - zwei Smartphones, die aktuell die schärfsten Bilder machen. Auch bei voller Auflösung zeigen sich wie erwartet Unterschiede zwischen dem 48-Megapixel-Sensor von Sony und dem 108-Megapixel-Chip von Samsung, der in den Xiaomi-Geräten steckt. Die Detailschärfe ist bei den Xiaomi-Smartphones etwas höher als beim Oneplus 8 Pro, der Unterschied ist allerdings nur bei starker Ausschnittsvergrößerung zu sehen. Insgesamt sind wir positiv von der Schärfe der Hauptkamera des neuen Oneplus-Smartphones angetan; der 48-Megapixel-Modus bringt einen Zugewinn an Details, was bei manchen Motiven hilft. Uns gefällt außerdem, dass wir kaum nennenswerte Belichtungsunterschiede zwischen dem 12-Megapixel-Modus und der Vollauflösung sehen.

Bei den Superweitwinkelaufnahmen fällt uns auf, dass es kaum nennenswerte Verzerrungen am Rand gibt. Die Schärfe ist etwas weniger gut als bei der Hauptkamera, der Wechsel auf 48 Megapixel ist allerdings auch hier möglich: Bei voller Auflösung ist die Schärfe wesentlich besser. Die Farben sind wie bei der Hauptkamera natürlich, weswegen sich der Superweitwinkelmodus unter anderem für Landschaftsaufnahmen anbietet.

Schalten wir in der Kamera-App des Oneplus 8 Pro auf das Teleobjektiv um, wechselt die App in eine dreifache Vergrößerung. Interessant ist, dass die Kamera bei aktiviertem Supermakromodus nur in eine zweifache Vergrößerung umschaltet - unter Umständen ist dies ein Hinweis auf die eigentliche optische Vergrößerung der Telekamera. Der Supermakromodus lässt sich bei allen drei bildgebenden Objektiven hinzuschalten.

Teleaufnahmen mit Artefakten

Die Teleaufnahmen mit dreifacher Vergrößerung eignen sich weniger gut, um weiter entfernte Objekte nah heranzuholen - dafür reicht der Vergrößerungsfaktor nicht aus. Bei nicht allzu weit entfernten Objekten hingegen lassen sich gute Aufnahmen erzielen. Verglichen mit anderen Smartphones wie dem P40 Pro von Huawei oder dem Mi Note 10 und Mi 10 Pro von Xiaomi sind aber bereits bei dreifacher Vergrößerung deutlich mehr Artefakte zu sehen, deren Zahl mit wachsendem Vergrößerungsfaktor noch zunimmt.

Dann nimmt auch die Schärfe merklich ab. So kann das Oneplus 8 Pro erwartungsgemäß nicht mit der optischen Fünffachvergrößerung des Mi 10 Pro mithalten, die ein wesentlich schärferes Bild mit weniger Artefakten produziert. Bei zehnfacher Vergrößerung brauchen wir nicht einmal mehr eine Ausschnittvergrößerung anzufertigen, um die deutlichen Qualitätsunterschiede zu bemerken. Verglichen mit der aktuellen Konkurrenz ist das Oneplus 8 Pro im Telebereich unterlegen; das liegt vor allem daran, dass Oneplus seinem neuen Smartphone nicht einmal eine optische Dreifachvergrößerung spendiert, sondern bereits bei dieser niedrigen Zoomstufe auf eine hybride, also teils digitale Lösung setzt.

Was uns im Alltag die Farbfilterkamera bringen soll, haben wir nicht so recht nachvollziehen können. Wir können bei der Aufnahme zwischen verschiedenen Filtern wählen, diese unterscheiden sich unserer Meinung nach aber nicht nennenswert von denen anderer Smartphones.

Gute Nachtaufnahmen mit dem Nachtmodus

Für Nachtaufnahmen hat das Oneplus 8 Pro einen speziellen Nachtmodus. Dieser bringt gegenüber den Bildern, die wir nachts im normalen Aufnahmemodus machen, einen Zugewinn an Details in den Schatten sowie eine Reduzierung der Überbelichtung bei Lichtern. Dafür haben die Aufnahmen bei uns einen Gelbstich, verglichen mit den Bildern des Standardaufnahmemodus. Das Mi 10 Pro macht im Standardmodus detailreichere Aufnahmen, die von der Belichtung her vergleichbar sind mit denen des Oneplus-Nachtmodus. Dem Vergleich mit den Nachtaufnahmen des P40 Pro kann auch das Oneplus 8 Pro nicht standhalten - Huawei baut immer noch die Kameras, die am besten mit den schwierigen Belichtungsverhältnissen in der Nacht klarkommen.

Videos lassen sich mit dem Oneplus 8 Pro in maximal 4K mit 60 fps aufnehmen, Zeitlupe ist maximal in Full HD mit 240 fps möglich. Bei voller Auflösung und Bildrate wird das Videobild nur leicht stabilisiert, merklich wackelfreier ist die Aufnahme in 4K bei 30 fps. Der zuschaltbare Superstabilisierungsmodus funktioniert generell auch nur bei 30 fps, sowohl in Full HD als auch in 4K. Dieser bringt eine zusätzliche Stabilisierung, die auch stärkere Bewegungen problemlos ausgleichen kann.

Insgesamt ist die Kamera des Oneplus 8 Pro gut gelungen, besonders im Hinblick auf die Bildqualität der Hauptkamera und der Superweitwinkelkamera. Die Telekamera macht bei geringem Vergrößerungsfaktor gute Bilder, verglichen mit der aktuellen Konkurrenz kann sie bei stärkerer Vergrößerung aber nicht mithalten. Die Bilder sind dann unschärfer und zeigen mehr Artefakte. Das gilt auch für Nachtaufnahmen, der Nachtmodus sorgt aber für eine gute Belichtung.

Bei der restlichen Hardware setzt Oneplus auf aktuelle und hochwertige Komponenten - und bietet seinen Nutzern erstmals die Möglichkeit, ihr Smartphone drahtlos zu laden.

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Clown 18. Apr 2020

Schau mal auf der OnePlus Support Seite. Die haben (im Vergleich zu den Verkaufspreisen...

Qbit42 17. Apr 2020

Ja, ok. Das ist wenigstens eine differenzierte Aussage und beschreibst eigentlich genau...

LinuxMcBook 16. Apr 2020

Das Oneplus 2, also das von dir oben gezeigte Gerät war das Gerät, für dessen SoC es...

Qbit42 16. Apr 2020

Ja, das OP2 war schon eine ziemlich unglückliche Version. Auch im Bereich CustomROMs, was...

p4m 16. Apr 2020

Dann wäre doch ein Akku-Tausch das sinnvollste, wenn Du sonst zufrieden mit dem Gerät bist.


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