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Dreifachkamera wie beim Oneplus 7 Pro

Die drei Objektive der Kamera mussten Oneplus zufolge aus Platzgründen horizontal eingebaut werden, was verglichen mit den bisherigen Oneplus-Smartphones ein ungewöhnliches Design darstellt. Von der Hardware entspricht die Kamera der des Oneplus 7 Pro: Der Hauptsensor ist ein Sony IMX586 mit 48 Megapixeln, die über Pixel-Binning durch Zusammenfassen von je vier Pixeln zu einem auf 12 Megapixel reduziert werden. Das soll für bessere Bildergebnisse in schlecht ausgeleuchteten Situationen sorgen.

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Neben dieser Hauptkamera mit einem normalen Weitwinkelobjektiv hat das Oneplus 7T eine zweite Kamera mit Ultraweitwinkelobjektiv und einem 16-Megapixel-Sensor. Dazu gesellt sich eine dritte Kamera mit einem zweifachen Teleobjektiv und einem 12-Megapixel-Sensor. Durch das zusätzliche Objektiv bietet das Oneplus 7T mehr Optionen bei der Bildgestaltung als sein Vorgänger, der nur zwei Objektive hat.

Generell gute Bildqualität

Die Bildqualität des Hauptobjektivs ist gut, bei einigen Bildern ist uns der Weißabgleich aber etwas zu grünstichig. Die Schärfe ist gut, dank HDR sind die Tageslichtbilder ausgewogen belichtet. An die Schärfe des P30 Pro kommt das Oneplus 7T aber wie alle anderen Konkurrenzgeräte nicht heran. Das gilt auch für den 48-Megapixel-Modus, der beim Oneplus 7T für eine Darstellung mit merklich weniger Artefakten sorgt. Allerdings wundern wir uns, dass sich die Schärfe verglichen mit den herkömmlichen 12-Megapixel-Bildern nur marginal verbessert - das war beim Oneplus 7 anders.

Im Telemodus sind die Bilder bei automatischer Belichtung manchmal zu hell belichtet und zeigen in den Details eine starke Artefaktbildung. Hier lohnt es sich, den Belichtungspunkt selbst zu wählen; generell ist der Bildeindruck der Telekamera aber weicher als bei der Haupt- und der Superweitwinkelkamera. Diese macht wie die Hauptkamera gut belichtete Fotos, auch hier stimmt die Schärfe.

  • Das Oneplus 7T ermöglicht sowohl Aufnahmen mit einem Superweitwinkelobjektiv, ...
  • ... als auch mit einem herkömmlichen Weitwinkelobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Vom Teleobjektiv sind wir qualitativ nicht überzeugt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dank des neuen Makromodus können wir sehr nah an Objekte herangehen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Den Nachtmodus hat Oneplus verbessert, auch in extrem dunklen Situationen macht das Oneplus 7T noch ein Bild - die Qualität reicht aber nicht an das P30 Pro von Huawei heran. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Technisch gesehen entspricht die Kamera der des Oneplus 7 Pro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Oneplus 7T hat einen recht schmalen Rahmen um das Display, allerdings keine gebogenen Bildschirmränder. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am oberen Bildschirmrand ist eine Notch für die Frontkamera eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Farben des OLED-Displays lassen sich wie gewohnt gut einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Oneplus 7T ist mit seinem 6,55 Zoll großen Bildschirm merklich größer als das Oneplus 7. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ist wieder unterhalb des Displays eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neue Oneplus 7T (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Oneplus 7T hat eine Dreifachkamera, die in einem runden Modul verbaut ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Dank des neuen Makromodus können wir sehr nah an Objekte herangehen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Neu ist ein Makromodus, mit dem wir bis zu 2,5 cm an unser Motiv herangehen können. Diesen können wir in der Kamera-App in der oberen Optionsleiste aktivieren, er schaltet dann automatisch auf das Superweitwinkelobjektiv um. Dort wird dann noch ein spezieller Motor aktiviert, der den sehr nahen Entfernungsbereich abdeckt. Die Bildergebnisse sind sehr gut, tatsächlich lassen sich Objekte auf diese Weise von sehr Nahem fotografieren.

Verbessert hat Oneplus auch den Nachtmodus. Dieser funktioniert jetzt auch im Weitwinkelmodus und bringt - verglichen etwa mit dem von Samsung - ein gutes Ergebnis. Auch hier wird das Oneplus 7T aber noch von Huaweis P30 Pro übertroffen, das von den Farben und der Schärfe her noch bessere Bilder macht.

Der Porträtmodus funktioniert gut, auch bei mehreren Personen im Bild werden Hintergrund und Gesichter gut voneinander getrennt. Die Hintergrundunschärfe ist realistisch, auf Beleuchtungsspielereien verzichtet Oneplus. Standardmäßig schaltet der Porträtmodus auf das Teleobjektiv um, wir können jetzt aber auch auf das normale Weitwinkelobjektiv umschalten. Dann passen mehr Leute auf das Foto, ohne dass wir zurückgehen müssen - diesen Komfortgewinn bezahlen wir allerdings mit einer perspektivischen Verzerrung, die für Porträtaufnahmen eher ungünstig ist.

Superstabilisationsmodus im aktuellen Zustand unbrauchbar

Videos kann das Oneplus 7T in maximal 4K mit bis zu 60 fps aufnehmen. Neu ist ein Superstabilisationsmodus, der Videos in maximal 1080p sehr stabil hält. Dafür werden die Bilder aller drei Kameras kombiniert, was an sich eine gute Idee ist - nutzbar ist der Modus in der aktuellen Form allerdings nicht: Die von der Superweitwinkelkamera verwendeten Bilder sorgen dafür, dass in der Mitte des Videos eine Beule sichtbar ist. Diese perspektivische Verzerrung wandert teilweise in der Mitte des Bildes umher, je nachdem, wie stark wir das Smartphone bei der Aufnahme bewegen. Hier sollte Oneplus dringend noch an der Software schrauben, im aktuellen Zustand ist der Superstabilisierungsmodus nicht zu gebrauchen.

Zeitlupenaufnahmen können in 1080p mit maximal 240 fps aufgenommen werden. Neu ist ein Superzeitlupenmodus, der in 720p mit bis zu 960 fps Videos aufnehmen kann. Dafür ist allerdings ausreichend Licht notwendig.

Die generelle Qualität der Kamera ist beim Oneplus 7T gut, der Hersteller knüpft hier an die guten Ergebnisse des Oneplus 7 Pro an. Allerdings kommt es uns so vor, als sei die Software auf unserem Testgerät noch nicht ganz fertig. Oneplus sollte bis zur Auslieferung hier noch einmal Hand anlegen: Die Qualität der Telekamera, der unbrauchbare Superstabilisierungsmodus sowie der geringe Qualitätsunterschied zwischen 12- und 48-Megapixelmodus zeigen, dass mit der Software noch nicht alles stimmt.

Neben der Kamera hat der Hersteller auch beim Display eine Funktion des Oneplus 7 Pro übernommen: die Bildrate.

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 Oneplus 7T im Test: Fast schon wie ein Pro-ModellDisplay mit guter Farbeinstellung 
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paulharandt08 15. Okt 2019

Bei oneplus- voucher. com kann man sich einen Rabattgutschein holen, wenn man das neue...

Labbm 02. Okt 2019

Das kann man nicht vergleichen. VHS ist das komplette System an sich, der Klinkenstecker...

neocron 02. Okt 2019

Und noch ein Möchtegern-Profi ... grandios

Silbersulfid 27. Sep 2019

Jetzt das op7 non T mit 256 Gig Rom für 382¤

Bosancero 27. Sep 2019

Ne, der Akku hat schlechte Werte bei GSM Messungen. Den zweiten Teil hast du nicht...


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