Abo
  • Services:

Oneplus 6T im Test: Neues Oneplus kommt mit Display-Fingerabdrucksensor

Das Oneplus 6T kostet nur geringfügig mehr als sein Vorgänger, dafür bekommen Käufer einen größeren Bildschirm, einen Fingerabdrucksensor unter dem Displayglas und eine kleinere Notch. Für die gebotene Hardware ist der Preis wieder ein gutes Angebot, wie unser Test zeigt.

Ein Test von veröffentlicht am
Das neue Oneplus 6T
Das neue Oneplus 6T (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Oneplus hat mit dem Oneplus 6T eine verbesserte Version des im Mai 2018 vorgestellten Oneplus 6 vorgestellt. Das neue Modell setzt wie der Vorgänger beim Prozessor auf Qualcomms Snapdragon 845, auch das Design und die Kamera sind identisch. Das 6T bringt aber auch einige Neuerungen wie einen Fingerabdrucksensor, der unter dem Displayglas eingebaut ist.

Inhalt:
  1. Oneplus 6T im Test: Neues Oneplus kommt mit Display-Fingerabdrucksensor
  2. Gleiche Dualkamera wie beim Oneplus 6
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Das OLED-Display ist mit 6,41 Zoll ein wenig größer als das des Oneplus 6, erfreulicherweise hat der Hersteller auf sinnlose Spielereien wie abgerundete Displayränder verzichtet. Die Auflösung liegt bei 2.340 x 1.080 Pixeln, auf ein sehr hochauflösendes Display verzichtet Oneplus weiterhin. Das Format beträgt 19,5:9.

Die Farben sind trotz OLED-Technologie angenehm und nicht übersättigt, die Blickwinkelstabilität ist sehr gut. Eine automatische Anpassung der Bildschirmfarbtemperatur an die des Umgebungslichts hat das Oneplus 6T nicht, dafür können wir in den Einstellungen verschiedene Farbräume auswählen. Insgesamt betrachtet gefällt uns das Display sehr gut.

Am oberen Rand des Bildschirms gibt es wie beim Vorgänger eine Einbuchtung, die sogenannte Notch. Diese ist tropfenförmig und damit deutlich kleiner als beim Oneplus 6 geraten. Möglich wird das durch eine Verlagerung des Ohrlautsprechers in den Bereich zwischen Metallrahmen und Displayglas. Nachteil der Konstruktion: Das Smartphone hat keine Stereolautsprecher, der obere Speaker wird bei der Audiowiedergabe nicht mitbenutzt.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Düsseldorf, München
  2. FLOCERT GmbH, Bonn

Wir können das Oneplus 6T mit einem Gesichtsscan entsperren, der allerdings auf zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie eine Infrarotkamera verzichtet. Dafür ist die neue Notch zu klein. Entsprechend funktioniert die Entsperrung nicht im Dunkeln bei zu wenig Licht. Dann können wir auf eine alternative biometrische Entsperrung zugreifen.

  • Ein mit dem Oneplus 6T aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das gleiche Motiv mit dem Oneplus 6 aufgenommen - große Unterschiede gibt es nicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch bei Innenraumaufnahmen erkennen wir keine nennenswerten Unterschiede zwischen dem Oneplus 6T ...
  • ... und dem Oneplus 6. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Porträtmodus des Oneplus 6T (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch erkennen wir in unseren Tests keine großen Unterschiede. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Oneplus 6T hat einen OLED-Bildschirm mit einem Inaktivitätsdisplay. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Notch hat Oneplus gegenüber dem Vorgängermodell deutlich verkleinern können. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist wieder eine Dualkamera eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Einen Fingerabdrucksensor gibt es auf der Rückseite nicht - dieser ist unterhalb des Displayglases eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lautsprecher zum Telefonieren ist in den Rand gerutscht, daher konnte Oneplus die Notch verkleinern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Bildschirm hat einen sehr schmalen Rahmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Farben und die Blickwinkelstabilität sind sehr gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch Oneplus hat bei seinem neuen Smartphone die Klinkenbuchse für Kopfhörer aufgegeben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Oneplus 6T hat einen OLED-Bildschirm mit einem Inaktivitätsdisplay. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Oneplus 6T ist nach dem Mate 20 Pro und dem Porsche Design Mate RS von Huawei eines der ersten Geräte auf dem Markt, das einen Fingerabdrucksensor unter dem Display eingebaut hat. Wie bei den anderen beiden Geräten leuchtet an der Stelle des Sensors ein kleines Piktogramm auf, wenn wir das Smartphone in die Hand nehmen. Dorthin müssen wir unseren registrierten Finger legen, und das Gerät wird entsperrt.

Unter dem Glas sitzt eine kleine Kamera, die den Fingerabdruck erfasst. Von der Geschwindigkeit ist der Sensor des Oneplus 6T in etwa so schnell wie der des Mate 20 Pro, also ebenfalls langsamer als ein traditioneller Fingerabdrucksensor, wie ihn Oneplus selbst noch beim 6er-Modell verwendet hat. Wir haben aber den Eindruck, dass der Sensor beim 6T etwas zuverlässiger ist, sprich: Wir erhalten kaum eine Fehlermeldung, dass unser Finger nicht erkannt wurde. Beim Mate 20 Pro hingegen bekommen wir diese ab und an.

Gleiche Dualkamera wie beim Oneplus 6 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. SEAGATE Expansion+ Portable, 2 TB HDD externe Festplatte 59,00€)
  2. ab 529,00€ (bei o2online.de)
  3. 1745,00€
  4. 64,89€

hyperlord 05. Nov 2018

DAs Mi Mix 2s hat aber kein OLED oder?

Grump 05. Nov 2018

Ein Artikel über aptX HD,AAC, LDAC (etc.) wäre sinnvoll. D/A Wandler in BT-Hörern war...

DJMaster1243 31. Okt 2018

Ich kann jedem den Tipp geben sich bei oneplus-voucher.com einen Rabatt Gutschein für das...

Penske1 31. Okt 2018

Immer diese Hypochonder. JEDES Gerät das irgendwie im Internet ist telefoniert nach...

Penske1 31. Okt 2018

Das interessiert warum? Ein hoher SAR-Wert kommt nur beim telefonieren zustande und wenn...


Folgen Sie uns
       


LG V50 mit Dualscreen - Hands on (MWC 2019)

LG hat auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona das 5G-fähige Smartphone V50 Thinq gezeigt. Passend dazu gibt es eine spezielle Hülle, die sich Dual Screen nennt. Darun befindet sich ein zweites Display, das sich parallel zum normalen Smartphone-Display nutzen lässt.

LG V50 mit Dualscreen - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Galaxy S10e im Test: Samsungs kleines feines Top-Smartphone
Galaxy S10e im Test
Samsungs kleines feines Top-Smartphone

Mit dem Galaxy S10e bietet Samsung auch ein kompaktes Modell seiner neuen Oberklasse-Smartphone-Serie an. Beim Gerät gibt es zwar ein paar Abstriche bei der Hardware, es liegt aber fantastisch in der Hand und macht super Fotos - für uns der klare Geheimtipp der neuen Reihe.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy M20 kommt an drei Tagen nach Deutschland
  2. Smartphone Samsungs LPDDR4X-Speicher fasst 12 GByte
  3. Non-Volatile Memory Samsung liefert eMRAM aus

Windenergie: Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten
Windenergie
Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten

Fast 200 Windkraft-Patente tragen den Namen von Henrik Stiesdal. Nachdem er bei Siemens als Technikchef ausgestiegen ist, will der Däne nun die Stromerzeugung auf See revolutionieren.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Offshore-Windparks Neue Windräder sollen mehr Strom liefern
  2. Fistuca Der Wasserhammer hämmert leise
  3. Windenergie Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX
  2. Geforce GTX 1660 Ti im Test Nvidia kann Turing auch günstig(er)
  3. Turing-Grafikkarten Nvidias Geforce 1660/1650 erscheint im März

    •  /