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Oneplus 6 im Test: Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Oneplus 6 hat einen schnellen Prozessor, eine Dualkamera und ein großes Display - mit einer Einbuchtung am oberen Rand. Der Preis liegt wieder unter dem der meisten Konkurrenzgeräte. Das macht das Smartphone trotz fehlender Innovationen zu einem der aktuell interessantesten am Markt.

Ein Test von veröffentlicht am
Das neue Oneplus 6
Das neue Oneplus 6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit dem Oneplus 6 hat der chinesische Hersteller Oneplus sein neues Android-Smartphone vorgestellt. Das Gerät ist wie seine Vorgänger von der Hardware her im Oberklassebereich angesiedelt, vom Preis her liegt es aber weit unter den Smartphones der Konkurrenz.

Inhalt:
  1. Oneplus 6 im Test: Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
  2. Gehäuse ist jetzt aus Glas statt Metall
  3. Hardware-Ausstattung im Oberklassebereich
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Verglichen mit dem Oneplus 5T hat der Hersteller nicht nur einiges an der Hardware geändert, auch das Design ist beim neuen Modell anders. Im Test von Golem.de zeigt sich, dass das neue Gerät nicht zwingenderweise durch Innovationen auffällt; beim veranschlagten Preis muss das Smartphone dies aber auch nicht.

Beim Oneplus 6 hat der Hersteller erstmals ein Display mit einer Einbuchtung am oberen Rand verbaut, auf Englisch Notch genannt. In dieser Notch sind die Frontkamera sowie Sensoren verbaut, die Bereiche links und rechts daneben werden vom Bildschirm eingenommen. Das führt dazu, dass das Smartphone im oberen Teil mit einem schmaleren Rahmen um das Display gebaut werden kann.

Der Nachteil ist, dass manche Nutzer die Einbuchtung unschön finden könnten. In den Einstellungen lässt sich die Notch ausblenden: Dann werden die Bereiche links und rechts davon schwarz eingefärbt. Da das Display ein OLED-Bildschirm ist, fällt die Einbuchtung dann tatsächlich kaum noch auf. Allerdings können in der Mitte der Benachrichtigungsleiste natürlich immer noch keine Benachrichtigungen angezeigt werden.

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Das Display ist 6,28 Zoll groß, durch das längliche 19-zu-9-Format wirkt das Smartphone in der Breite aber nicht wuchtig. Auch die Länge geht in Ordnung: Mit 155,7 x 75,4 x 7,75 mm ist das Gerät fast genauso groß wie Huaweis P20 Pro. Oneplus hat sich beim Bildschirm gegen eine sehr hohe Auflösung entschieden, der Bildschirm hat 2.280 x 1.080 Pixel. Das reicht allemal aus, um die Inhalte scharf genug anzuzeigen. Das Display ist sehr blickwinkelstabil und verliert nur geringfügig an Helligkeit, wenn wir schräg darauf schauen. Die Farben bleiben dabei erhalten. Die maximale durchschnittliche Helligkeit liegt bei 409 cd/qm, was für ein OLED-Display ein guter Wert ist. Insgesamt gefällt uns der Bildschirm des Oneplus 6 sehr gut.

  • Ein mit dem Oneplus 6 aufgenommenes Tageslichtfoto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Detailvergrößerung ist scharf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein im 40-Megapixel-Modus des P20 Pro aufgenommenes Foto; erkennbar ist, dass Huaweis aktuelles Smartphone dunkle Bereiche weniger hell belichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Detailvergrößerung ist etwas detailreicher, wirkt aber aufgrund fehlender Nachschärfung etwas weniger scharf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das mit Samsungs Galaxy S9 aufgenommene Bild hat eine bessere Belichtung in den dunklen Bereichen, dafür aber weniger Kontrast. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das sieht man auch bei der Vergrößerung, die dafür mehr Details als die des Oneplus 6 bietet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein weiteres Tageslichtbild des Oneplus 6 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem P20 Pro aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Galaxy S9 aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein in einem sehr dunklen Raum mit dem Oneplus 6 aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das P20 Pro bietet hier weitaus besser ausgeleuchtete dunkle Bereiche. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S9 hat weniger Artefakte als das Oneplus 6. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Porträtmodus funktioniert dank der Dualkamera sehr gut. Die Trennung zwischen Vordergrund und Hintergrund ist sehr genau. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das neue Oneplus 6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Oneplus 6 hat auf der Rückseite eine Dualkamera eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Direkt darunter ist der Fingerabdrucksensor verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das OLED-Display hat im oberen Bereich eine Einbuchtung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In dieser sogenannten Notch hat Oneplus die Frontkamera und verschiedene Sensoren untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des Oneplus 6 ist sehr gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aus Glas, der Rahmen aus Metall. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Oneplus hat auch bei seinem neuen Smartphone einen Klinkenanschluss für Kopfhörer eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Oneplus 6 kostet ab 520 Euro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das neue Oneplus 6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Rahmen unterhalb des Displays ist etwas breiter als der oben. Ein Fingerabdrucksensor passt hier nicht mehr hin - diesen hat der Hersteller bei seinem neuen Smartphone auf der Rückseite verbaut. Dort liegt er gut mit dem Finger erreichbar in der Mitte der Rückseite, die nicht wie beim Vorgängermodell aus Metall, sondern aus Glas ist. Unseren Zeigefinger erkennt der Sensor zuverlässig und schnell. Alternativ lässt sich das Oneplus 6 auch über die Frontkamera mit einem Gesichtsscan entsperren.

Gehäuse ist jetzt aus Glas statt Metall 
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Fischlem 28. Mai 2018

Wann kommt der Test denn nun? Wird Zeit !

SanderK 27. Mai 2018

Ist in der Tat die Frage, ob die da noch Gewinn machen. Wobei ich bei Huawei hängen...

ArcherV 23. Mai 2018

Und seit wann ist ein iPhone ein iPad ? ;)

III 23. Mai 2018

Ganz genau. Ohne Dash lag das Phone halt ne Weil auf der Station rum, war praktisch ohne...

treysis 22. Mai 2018

Geht auch so, ohne auf die Werbung vom TE hereinzufallen: https://www.oneplus.com/de/invite


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