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Gehäuse ist jetzt aus Glas statt Metall

Bei zwei der verfügbaren Farbvarianten - Silk White und Midnight Black - schimmert die Rückseite aus Gorilla Glass 5 matt, was sich sehr gut anfühlt, aber auch etwas rutschig in der Hand ist. Die Reflexionen ergeben ein S-Muster, was Oneplus zufolge durch eine spezielle Behandlung der Oberfläche des Gehäuses erreicht wird. Die Variante in glänzendem Schwarz hingegen schimmert nicht, sondern spiegelt einfallendes Licht direkt. Sie ist ziemlich anfällig für Fingerabdrücke, die sich allerdings leicht wieder abwischen lassen.

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Die Verarbeitung des Oneplus 6 ist sehr gut. Gut gefällt uns auch, wie der Hersteller die Antennenstreifen verstecken konnte: Sie sind nicht auf der Rückseite erkennbar, sondern nur im Rahmenbereich der Geräte. Auf den ersten Blick fallen sie so nicht auf. Der Alert Slider ist jetzt auf der rechten Seite angebracht, wo er sich besser mit dem Daumen bedienen lässt. Mit ihm können Nutzer einfach zwischen vollständigen Benachrichtigungen, dem Vibrationsmodus und dem stummen Modus umschalten. Bisher war der Slider immer auf der linken Seite der Oneplus-Smartphones eingebaut, rechts finden wir ihn praktischer.

  • Ein mit dem Oneplus 6 aufgenommenes Tageslichtfoto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Detailvergrößerung ist scharf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein im 40-Megapixel-Modus des P20 Pro aufgenommenes Foto; erkennbar ist, dass Huaweis aktuelles Smartphone dunkle Bereiche weniger hell belichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Detailvergrößerung ist etwas detailreicher, wirkt aber aufgrund fehlender Nachschärfung etwas weniger scharf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das mit Samsungs Galaxy S9 aufgenommene Bild hat eine bessere Belichtung in den dunklen Bereichen, dafür aber weniger Kontrast. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das sieht man auch bei der Vergrößerung, die dafür mehr Details als die des Oneplus 6 bietet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein weiteres Tageslichtbild des Oneplus 6 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem P20 Pro aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Galaxy S9 aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein in einem sehr dunklen Raum mit dem Oneplus 6 aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das P20 Pro bietet hier weitaus besser ausgeleuchtete dunkle Bereiche. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S9 hat weniger Artefakte als das Oneplus 6. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Porträtmodus funktioniert dank der Dualkamera sehr gut. Die Trennung zwischen Vordergrund und Hintergrund ist sehr genau. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das neue Oneplus 6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Oneplus 6 hat auf der Rückseite eine Dualkamera eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Direkt darunter ist der Fingerabdrucksensor verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das OLED-Display hat im oberen Bereich eine Einbuchtung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In dieser sogenannten Notch hat Oneplus die Frontkamera und verschiedene Sensoren untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des Oneplus 6 ist sehr gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aus Glas, der Rahmen aus Metall. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Oneplus hat auch bei seinem neuen Smartphone einen Klinkenanschluss für Kopfhörer eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Oneplus 6 kostet ab 520 Euro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Ein mit dem Oneplus 6 aufgenommenes Tageslichtfoto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Auf der Rückseite ist eine Dualkamera eingebaut, deren Einzelkameras jeweils einen 16- und einen 20-Megapixel-Sensor haben. Beide Objektive haben die gleiche Brennweite, ein Teleobjektiv hat das Oneplus 6 nicht. Entsprechend aktiviert der Zoom-Schalter in der Kamera-App auch einen digitalen und keinen optischen Zoom, die Qualität ist aber im niedrigen Vergrößerungsbereich in Ordnung. So gut wie die halbdigitale Vergrößerung des P20 Pro ist sie jedoch nicht.

Bei Tageslicht macht das Oneplus 6 gute Aufnahmen, die einen angenehm starken Kontrast haben. Die Belichtung stimmt, die Schärfe ist gut. Wir haben das Oneplus 6 mit Huaweis P20 Pro und Samsungs Galaxy S9 verglichen - denjenigen Geräten, die in unseren Vergleichstests aktuell am besten abschneiden. Dabei zeigt sich, dass das neue Oneplus vom Kontrast her besser ist als das Galaxy S9 und von der Belichtung her stellenweise besser als das P20 Pro im Automatikmodus.

Allerdings kann das Smartphone in der Vergrößerung nicht immer mit dem Detailgrad der Konkurrenz mithalten: Das Galaxy S9 zeigt etwas feinere Strukturen, die vor allem weniger Artefakte aufweisen. Das P20 Pro liegt mit seinen 40 Megapixeln vom Detailgrad ebenfalls vor dem Oneplus 6, wirkt aufgrund des in diesem Modus weniger starken Schärfealgorithmus aber insgesamt weicher. Im 10-Megapixel-Modus des P20 Pro hingegen liegt das Oneplus 6 vom Bildeindruck her vor dem Huawei-Smartphone. Die mit dem Galaxy S9 gemachten Bilder haben merklich weniger Artefakte als die des Oneplus 6, auch die des P20 Pro im 40-Megapixel-Modus zeigen weniger Störungen. Bei schlechterer Beleuchtung machen das P20 Pro und das Galaxy S9 bessere Bilder als das Oneplus 6. Bei beiden Konkurrenzgeräten ist dann die Schärfe besser und das Bildrauschen geringer.

Porträtaufnahmen trennen gut zwischen Vorder- und Hintergrund

Dank der zwei Kameras auf der Rückseite kann das Smartphone Porträtaufnahmen mit künstlich weichgezeichnetem Hintergrund machen. Das funktioniert auch mit anderen Objekten und nicht nur mit Personen. Die Trennung zwischen Hauptobjekt und Hintergrund ist sehr sauber, auch fliegende Haare erkennt die Kamera zuverlässig. Dabei zeichnet das Oneplus 6 das Hauptobjekt nicht so stark weich wie etwa die aktuellen iPhones.

Die Frontkamera mit 16 Megapixeln kann aktuell noch keine Porträts aufnehmen, eine entsprechende Funktion soll aber mit einem Update nachgeliefert werden. Videos kann die Hauptkamera in 4K mit bis zu 60 fps aufnehmen. Anders als im Fotomodus nutzt die Kamera dann keinen optischen Bildstabilisator, sondern einen elektronischen. Zeitlupenaufnahmen kann das Oneplus 6 entweder mit 240 fps und 1080p oder mit 480 fps bei 720p aufnehmen - an die extrem verlangsamten Aufnahmen der Konkurrenz von Samsung und Sony kommt das Smartphone nicht heran.

Insgesamt betrachtet hat das Oneplus 6 eine sehr gute Kamera - unsere Kritik ist Meckern auf hohem Niveau. Besonders beim Kontrast macht das Oneplus 6 einen besseren Eindruck als die Konkurrenz von Samsung und Huawei, die aber dennoch die bessere Gesamtleistung bei der Kamera bieten, sowohl was Fotos als auch Videos betrifft. Das liegt vor allem an den Spezialfunktionen, die die beiden Geräte haben - die variable Blende beim Galaxy S9 und die dritte Hauptkamera bei P20 Pro. Von der Bildqualität her liegen alle drei Smartphones sehr nah beieinander.

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 Oneplus 6 im Test: Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-VerhältnisHardware-Ausstattung im Oberklassebereich 
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Fischlem 28. Mai 2018

Wann kommt der Test denn nun? Wird Zeit !

SanderK 27. Mai 2018

Ist in der Tat die Frage, ob die da noch Gewinn machen. Wobei ich bei Huawei hängen...

ArcherV 23. Mai 2018

Und seit wann ist ein iPhone ein iPad ? ;)

III 23. Mai 2018

Ganz genau. Ohne Dash lag das Phone halt ne Weil auf der Station rum, war praktisch ohne...

treysis 22. Mai 2018

Geht auch so, ohne auf die Werbung vom TE hereinzufallen: https://www.oneplus.com/de/invite


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