One6G: Was an 5G nicht stimmt

Netzbetreiber und Ausrüster fügen erste Teile für 6G zusammen. Huawei setzt hier auch auf Optical Wireless.

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Netzbetreiber Orange hat Vorstellungen zu 6G
Netzbetreiber Orange hat Vorstellungen zu 6G (Bild: One6G Summit 2021/ Screenshot: Golem.de)

Der neue Mobilfunkstandard 6G kommt nicht vor dem Jahr 2030 und befindet sich jetzt in der Forschungsphase. Das sagte Eric Hardouin, Director bei den Orange Labs (France Telecom), am 10. November 2021 bei der Branchenveranstaltung One6G Summit 2021. "Technologisch disruptiv kann 6G möglicherweise im Terahertz Spektrum bei 100 GHz bis 3 THz, bei Funksensorik und Bildgebung oder Zero-Energy-Endgeräten sein", erklärte Hardouin.

Weiter werde Mobile Edge Computing und Artificial Intelligence zu 6G gehören. Kernnetzwerk und Radio sollen nicht mehr getrennt sein. "Was ist falsch an 5G?", fragte Artur Hecker vom Huawei Munich Research Center. "Die Telco-Cloud ist keine Nutzer-Cloud. Sie können zehn Endgeräte haben, doch sie können immer noch keine Datei von einem auf das andere Gerät laden. Vertikale Industrien können 5G-Endgeräte kaufen, aber keinen Core, der auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist." Während die Aussage zur Übertragung von Dateien so zu stark vereinfacht ist, muss auf einem Treffen von 6G-Forschern Kritik an 5G formuliert und nach Verbesserungen gesucht werden.

"Für die Entwicklung neuer Mobilfunkstandards ist es wichtig, möglichst frühzeitig neue Ansätze unter realistischen Bedingungen zu testen. Dazu gehören auch Funkausbreitungsmessungen in neu zu erschließenden Frequenzbereichen. Wir schaffen daher eine Testumgebung für 6G und untersuchen die Funkausbreitung oberhalb von 100 Gigahertz", sagte Professor Thomas Kürner, der am Institut für Nachrichtentechnik der TU Braunschweig an Mobilfunksystemen forscht. Es gehe darum, mehrere GByte in einer Sekunde zu übertragen.

"Was ist falsch an 5G?"

Josef Eichinger vom Huawei Munich Research Center stellte ein ISAC-OW (Information Sharing and Analysis Center) zu Optical Wireless in der Medizin vor. Integrated Sensing und Communication will etwa Lokalisierung und Kommunikation kombinieren. Dabei kann für Übertragung- und Sensing Medium auch infrarotes Licht verwendet werden.

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