Onboard-Internet: Telekom baut LTE-Netz über ganz Europa auf

Die Telekom will alle Flugzeuge über Europa mit LTE an Bord versorgen. Die Antennen zeigen in den Himmel, der erste Kunde ist gewonnen.

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Antenne des European Aviation Networks
Antenne des European Aviation Networks (Bild: Deutsche Telekom)

Der Chef der Deutschen Telekom Timotheus Höttges hat weitere Details zur im Bau befindlichen Onboard-Versorgung mit LTE in Flugzeugen bekanntgegeben. Er sagte in einem Interview für das Blog des Unternehmens: "Wir bauen ein europäisches Netz für die Flugzeuge auf. Das heißt, jedes Flugzeug, was über Europa fliegt, wird demnächst das Telekom-Netz haben können. Da sind wir im Aufbau, diese Infrastruktur kommt. Das gibt es nur von der Deutschen Telekom."

Der erste Kunde ist gefunden

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Das Netz für europäische Kurz- und Mittelstreckenflüge, European Aviation Network (EAN), wird zusammen mit Inmarsat errichtet, das britische Unternehmen betreibt einen Mobilfunk-Satellitendienst. Auf diesen Flügen über Europa gibt es bisher nur selten eine Internetversorgung. "Die ersten dafür benötigten LTE-Antennen stehen seit kurzem im Süden Englands. Der erste Kunde, der seinen Passagieren das Surfen im Flieger ermöglichen möchte, ist auch schon an Bord", erklärte die Telekom. International Airlines Group (IAG) hat bestätigt, dass zukünftig der von EAN zur Verfügung gestellte Service in sämtlichen Kurzstreckenflotten eingeführt wird. Bis zu 341 Kurzstreckenflugzeuge werden mit dem EAN Service ausgestattet. Dazu gehören 132 British-Airways-, 125 Vueling-, 45 Iberia- und 39 Aer-Lingus-A320-family-Flugzeuge.

Die LTE-Basis-Stationen haben eine Reichweite von über 80 Kilometern, während herkömmliche nur eine Reichweite von etwa 10 Kilometern bieten.

Befindet sich das Flugzeug auf einer höheren Reiseflughöhe, werden zusätzlich die Satellitendienste Inmarsats dazugeschaltet, um die Internetversorgung für die Passagiere zu gewährleisten. Die Elektronik in den Flugzeugen soll automatisch zwischen den beiden Empfangswegen wählen, ohne dass es für den Nutzer zu Ausfällen kommt. Ermöglicht wird das durch die Frequenzzuweisung des 30-MHz-Spektrums im S-Band in allen 28 EU-Mitgliedstaaten. Dank Mehrstrahltechnologie (Multi Beam) wird dabei ganz Europa abgedeckt.

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