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Guillaume Lesniak redet im Golem.de-Interview über Cyanogenmod und Omni ROM.
Guillaume Lesniak redet im Golem.de-Interview über Cyanogenmod und Omni ROM. (Bild: Guillaume Lesniak)

Omni ROM soll stabile Nightly Builds bringen

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Omni ROM soll anders als Cyanogenmod und andere ROMs Nightly Builds bieten, die stabil laufen und keine ungeprüften Testversionen für neue Funktionen sind. Einen Plan, wie das in der Praxis realisiert werden soll, hat Lesniak bereits. "Unsere Nutzer sollen neue Funktionen testen, bevor sie in die Nightly Builds eingebaut werden. Im Falle von mehreren Änderungen könnten wir beispielsweise verschiedene experimentelle Versionen anbieten, die jeweils nur eine der Änderungen beinhalten. Daneben werden wir sogenannte verifizierte Nightly Builds haben."

Automatisierte Testsequenzen spüren Fehler auf

"Diese werden von Nutzern oder einer automatischen Testsequenz als funktionsfähig bestätigt", erklärt Lesniak. Mit der Testsequenz und der Nutzerbestätigung möchte er verhindern, dass schädliche Builds in Umlauf kommen. "Die verifizierten Nightlies erscheinen idealerweise nur wenige Stunden, nachdem wir die neuen Funktionen als experimentelle Versionen veröffentlicht haben."

Um trotz des momentan recht kleinen Teams aus ungefähr zwölf Leuten zusätzlich zur Überprüfung der Nightly Builds die von den Nutzern erwünschten Fehlerberichte bearbeiten zu können, arbeiten die Omni-Macher auch hier an einer automatisierten Lösung.

Speziell für ein Gerät verantwortliche sogenannte Device Maintainer soll es bei Omni in der Form wie bei Cyanogenmod und anderen ROMs sowie Linux nicht geben. Hier agieren sie mehr wie Moderatoren. "Wir haben eine rudimentäre Organisationsstruktur, ohne die geht es nicht. Tatsächlich wird Omni ROM aber durch die Nutzergemeinschaft betreut. Jede Funktion wird mit allen diskutiert, und wenn die Gemeinschaft eine Funktion möchte, werden wir sie einbinden", erläutert Lesniak.

Multi-Window und abgesicherter Arbeitsbereich

Bei der Vorstellung von Omni ROM hat er bereits einige Funktionen bekanntgegeben, unter anderem einen Multi-Window-Modus. "Die Multi-Window-Funktion erlaubt es, zwei Fenster im Split-Screen-Modus parallel zu verwenden", erklärt er. Das klingt nach einer vergleichbaren Lösung wie bei Samsung.

Mit der Multi-Workspace-Funktion können Nutzer mehrere voneinander getrennte Bereiche auf dem Smartphone verwenden. "Diese Funktion ähnelt dem Multi-User-Betrieb auf Tablets, nur halt für Smartphones. Nutzer können beispielsweise einen privaten und einen geschäftlichen Bereich mit unterschiedlichen Apps und Daten einrichten. Texte und andere Daten können zwischen den Bereichen umhergeschickt werden", beschreibt Lesniak die Funktion. "Für jeden Bereich können unterschiedliche Verschlüsselungen und andere Sicherheitsmaßnahmen eingestellt werden." Damit ähnelt das Konzept Verschlüsselungssystemen wie Samsungs Knox. Der geplante Installationsassistent soll auch zügig erscheinen. "Wir haben bereits einen funktionierenden Prototyp, der ein Nexus 4 und ein Oppo Find 5 automatisch flasht."

Erste Nightly Builds erscheinen in Kürze

Einen Veröffentlichungstermin für Omni ROM nennt Guillaume Lesniak noch nicht. "Wir arbeiten hart daran, die geplanten Funktionen so schnell wie möglich einzubauen und werden sehr bald die ersten Nightly Builds verteilen." Lesniak ist sich sicher, dass Custom ROMs in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden: "Custom ROMs ermöglichen es Nutzern, Dinge zu tun, die sie sonst nicht mit ihrem Smartphone machen könnten. Außerdem haben Entwickler von Custom ROMs nur begrenzte Ressourcen, weshalb sie sich mehr auf die wichtigen Dinge konzentrieren."

 Das Drama nimmt seinen Lauf

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strauch 12. Nov 2013

Ja hab ich und nicht zu wenig. Konnte man zumindest ein Smartphone von kaufen, das haben...

Fuchs 06. Nov 2013

Magst du mir die betreffende Stelle zeigen und kurz begründen?

GodsBoss 06. Nov 2013

Ich habe schonmal gefragt, aber dann tue ich das eben nochmal: Welches GPL-Werk konkret...

Lord Gamma 05. Nov 2013

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