Abo
  • IT-Karriere:

Omni: Kamerakäfig mit sechs Gopro für 5.000 US-Dollar

Gopro muss angesichts schlechter Geschäftszahlen mehr Kameras verkaufen. Jetzt bietet das Unternehmen ein Kameragehäuse für 5.000 US-Dollar an, in das gleich sechs Gopro passen.

Artikel veröffentlicht am ,
Gopro Omni ist für Profis im Vergleich zur Konkurrenz günstig
Gopro Omni ist für Profis im Vergleich zur Konkurrenz günstig (Bild: Gopro)

Gopro nimmt ab 17. August 2016 Vorbestellungen für die Kamerahalterung Omni an, mit der sich 360-Grad-Videos aufnehmen lassen. In die kugelförmige Halterung passen sechs Kameras des Typs Hero 4 Black, die sich im Lieferumfang befinden. Die Aufnahmen der sechs Kameras werden zu einem einzigen Video mit 360-Grad-Blickwinkel umgerechnet.

Stellenmarkt
  1. IFS Deutschland GmbH & Co. KG, Erlangen, Neuss oder Home-Office
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg

5.000 US-Dollar wird für die meisten Privatanwender zu teuer sein, doch für professionelle Filmer ist der Anschaffungspreis im Vergleich zur Konkurrenz recht günstig. Nokias Panoramakamera Ozo kostet beispielsweise 60.000 US-Dollar. Wer bereits die erforderlichen Kameras besitzt, kann auch eine leere Hülle des Omni für 1.500 US-Dollar kaufen.

Omni ist keine reine Kamerahalterung, sondern enthält auch Elektronik. Die sechs Gopros werden mit einer Zentraleinheit verbunden, damit die Kameras synchronisiert aufnehmen können. Die Einstellungen der Hauptkamera werden auf Wunsch auf die fünf restlichen Kameras per Knopfdruck übertragen.

Gopro legt der Omni ein Softwarepaket bei, mit dem Aufnahmen zu 360-Grad-Videos verarbeitet werden können. Das heißt aber auch, dass alle sechs MicroSD-Karten der Kamera ausgelesen, und die Videos mit dem Importwerkzeug eingelesen werden müssen. Auch Farbkorrekturen oder sogar eine Bildstabilisierung sind möglich. Das Videomaterial kann in Auflösungen für Youtube oder Facebook ausgegeben werden. Der Nutzer kann auch 2K, 4K und 8K-Videos ausgeben.

  • Gopro Omni (Bild: Gopro)
Gopro Omni (Bild: Gopro)

Im Softwarepaket ist Autopano Video enthalten, das mehr Eingriffsmöglichkeiten beim Stitching-Prozess bietet. Auch für Adobe Premiere und After Effects werden Plugins angeboten.

Der größte Nachteil von Omni: Das System kann keine stereoskopen Aufnahmen erstellen und systembedingt nicht für Livestreaming eingesetzt werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Samsung 970 EVO PLus 1 TB für 204,90€ oder Samsung 860 EVO 1 TB für 135,90€)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. mit Gutschein: NBBX570

LH 11. Aug 2016

Zumal ein Großteil der Zielgruppe bereits jetzt solche Rahmen besitzt, hergestellt mit 3D...

EWCH 11. Aug 2016

360 Grad Aufnahmen gelingen natuerlich am besten wenn alle Kameras moeglichst an der...


Folgen Sie uns
       


Razer Blade Stealth 13 mit GTX 1650 - Hands on (Ifa 2019)

Von außen ist das Razer Blade Stealth wieder einmal unscheinbar. Das macht das Gerät für uns besonders, da darin potente Hardware steckt, etwa eine Geforce GTX 1650.

Razer Blade Stealth 13 mit GTX 1650 - Hands on (Ifa 2019) Video aufrufen
Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Linux-Kernel: Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen
Linux-Kernel
Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Kernel Linux bekommt Unterstützung für USB 4
  2. Kernel Vorschau auf Linux 5.4 bringt viele Security-Funktionen
  3. Linux Lockdown-Patches im Kernel aufgenommen

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /