• IT-Karriere:
  • Services:

Omen: HP erweitert das Command Center um Spiele-Coaching

Nicht nur Hardware wird immer besser - nun kann auch der Spieler zulegen: HP integriert in das Command Center seiner Omen-PCs eine KI-basierte Traingssoftware. Außerdem hat der Hersteller neue Rechner und einen Monitor vorgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork des Pavilion Gaming 15 (Bild: HP)
Artwork des Pavilion Gaming 15 (Bild: HP) (Bild: HP)

Selbst markentreuen Fans von Gaming-PCs dürfte klar sein, dass ihr Spielerechner sich nicht grundlegend von denen anderer Hersteller unterscheidet. Um sich von der Konkurrenz abzusetzen, stellte HP für seine Omen-Serie bei der Gamescom 2019 eine ungewöhnliche Neuerung vor: Die Systemsoftware Command Center bekommt eine KI-basierte Trainingsfunktion, mit der Spieler ihre Fähigkeiten in League of Legends verbessern können. Später sollen auch andere Spiele unterstützt werden - welche, verriet HP noch nicht.

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. IDS Imaging Development Systems GmbH, Obersulm

Das einzeln schon länger verfügbare Coaching-Modul stammt von Mobalytics, es hat in der E-Sports-Community einen guten Ruf. Die Algorithmen analysieren die Stärken und Schwächen des Spielers, so dass er diese gezielt ausbauen oder ausmerzen kann. Das Ganze ist ein Jahr lang kostenlos, danach muss es für einen noch nicht bekannten Betrag abonniert werden. Das Training steht nicht nur Käufern neuer Omen-Rechner zur Verfügung, sondern auch Besitzern etwas älterer Rechner des Herstellers - die genauen Modalitäten sind aber noch nicht bekannt.

Neben dem Coaching integriert HP eine Reihe weiterer Neuerungen in das Command Center. So können Spieler auf Basis ihrer Nutzerkonten auf Steam, dem Epic Games Store, Gog.com und ähnlicher Portale eine übergreifende Bibliothek anlegen, etwa um Spiele zentral zu starten.

Außerdem ist im Command Center ein Belohnungsprogramm geplant, mit dem Spieler sich durch das Erfüllen von Aufgaben in den Games besondere Prämien sichern können - laut HP etwa kostenlose Lieferpizzen. Die Rewards soll es zunächst in den USA, 2020 aber auch in Deutschland geben.

Neben dem erweiterten Command Center stellte der Hersteller neue Hardware für Spieler. Der Gaming-Monitor Omen X 27 verfügt über ein WQHD-Display (2.560 x 1.440 Pixel) mit Unterstützung für HDR und DCI P3 bei einer Farbskala von 90 Prozent Farbraum. Vor allem in schnellen Actionspielen und beim E-Sport wichtig ist die Aktualisierungsrate, hier bietet der X 27 bis zu 240 Hz bei einer Reaktionszeit von einer Millisekunde.

Darüber hinaus ist es das erste Display, das für Radeon Freesync 2 HDR von AMD zertifiziert ist - die Technologie stimmt die Anlieferung und Anzeige der Einzelbilder zwischen der Grafikkarte und dem Bildschirm ab. Der Monitor soll ab September 2019 für rund 600 Euro erhältlich sein.

Der neue, etwas mehr als schuhkartongroße Pavilion Gaming Desktop verfügt über Erweiterungssteckplätze für bis zu drei Speicherlaufwerke und Upgrade-Möglichkeiten für Speicher, Grafikkarten, Netzwerkkarten und Wifi-Karten. Als CPU stehen entweder die 9th-Gen Core i7 Desktop-Prozessoren von Intel oder die Ryzen-7-Desktop-CPUs von AMD zur Verfügung - beide verfügen über acht Kerne.

  • Omen X 27 (Bild: HP)
  • Omen X 27 (Bild: HP)
  • Pavilion Gaming Desktop (Bild: HP)
  • Pavilion Gaming Desktop (Bild: HP)
  • Pavilion Gaming 15 (Bild: HP)
  • Pavilion Gaming 15 (Bild: HP)
Omen X 27 (Bild: HP)

Bei der Grafik können Nutzer unter verschiedenen Karten wählen, als teuerste Modelle gibt es die Geforce RTX 2070 und die RTX 2060 Super. Bis zu 32 GByte (DDR4) an Arbeitsspeicher runden das Angebot ab. Mit Intel-CPU kostet der bereits lieferbare Rechner mindestens 900 Euro, mit einem Prozessor von AMD ab rund 800 Euro.

Ebenfalls neu ist der Pavilion Gaming 15, der erste AMD-basierte Gaming-Laptop von HP. Er ist mit einem mobilen AMD Ryzen 7 Prozessor ausgestattet. Dazu kommen eine Geforce GTX 1660Ti mit Max-Q-Design-Grafikkarte von Nvidia sowie Displays mit Aktualisierungsraten von wahlweise 144 Hz oder 60Hz bei einer Auflösung von 1080p (1.920 x 1.080 Pixel).

Ebenso wie die im Frühjahr 2019 vorgestellten Gaming-Laptops mit Intel-CPU verfügt der AMD-Mobilrechner über einen Doppelventilator, eine breite hintere Ecklüftung und vergrößerte Lufteinlässe - das optimiert die Gesamtleistung und hält den Laptop bei längerem Gebrauch kühl.

Auch bei den Gehäusen orientierte sich HP am etwas dezenteren Aussehen der Intel-Laptops, die Verarbeitung machte beim Hands-on auf der Gamescom 2019 einen sehr guten Eindruck. Das Gerät ist laut Hersteller voraussichtlich ab Oktober 2019 zu Preisen ab rund 800 Euro erhältlich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u.a. Battlefield V für 21,49€ und Dying Light - The Following Enhanced Edition für 11,49€)
  2. 19.95€
  3. (-62%) 7,50€
  4. (-58%) 24,99€

Urbautz 27. Aug 2019

nennt sich Windows-Startmenü. Ein Klick und schon sieht man seine angepinnten, sortier...


Folgen Sie uns
       


55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test

Mit 120 Hz, 4K-Auflösung und 55-Zoll-Panel ist der AW5520qf ein riesiger Gaming-Monitor. Darauf macht es besonders Spaß, Monster in Borderlands 3 zu besiegen. Wäre da nicht die ziemlich niedrige Ausleuchtung.

55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test Video aufrufen
Star Wars Jedi Fallen Order im Test: Sternenkrieger mit Lichtschwertkrampf
Star Wars Jedi Fallen Order im Test
Sternenkrieger mit Lichtschwertkrampf

Sympathische Hauptfigur plus Star-Wars-Story - da sollte wenig schiefgehen! Nicht ganz: Jedi Fallen Order bietet zwar ein stimmungsvolles Abenteuer. Allerdings kämpfen Sternenkrieger auch mit fragwürdigen Designentscheidungen und verwirrend aufgebauten Umgebungen.
Von Peter Steinlechner

  1. Star Wars Jedi Fallen Order Mächtige und nicht so mächtige Besonderheiten

Social Engineering: Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung
Social Engineering
"Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung"

Prävention reicht nicht gegen Social Engineering und die derzeitigen Trainings sind nutzlos, sagt der Sophos-Sicherheitsexperte Chester Wisniewski. Seine Lösung: Mitarbeiter je nach Bedrohungslevel schulen - und so schneller sein als die Kriminellen.
Ein Interview von Moritz Tremmel

  1. Social Engineering Mit künstlicher Intelligenz 220.000 Euro erbeutet
  2. Social Engineering Die unterschätzte Gefahr

Von De-Aging zu Un-Deading: Wie Hollywood die Totenruhe stört
Von De-Aging zu Un-Deading
Wie Hollywood die Totenruhe stört

De-Aging war gestern, jetzt werden die Toten zum Leben erweckt: James Dean übernimmt posthum eine Filmrolle. Damit überholt in Hollywood die Technik die Moral.
Eine Analyse von Peter Osteried


      •  /