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Komplettlösung für die Olympischen Spiele

Die Entwickler arbeiten aber nicht nur an Systemen zur Zeiterfassung, mit denen die Zeit vom Abfeuern der Startpistole bis zum Zieleinlauf gemessen wird. "Wir stellen eine End-to-End-Lösung zur Verfügung", sagt Alain Zobrist. "Das heißt, wir machen Zeitmessung, Datenerfassung und kümmern uns um das Management der Daten." Damit ist gemeint, dass Zwischenzeiten bei einem Abfahrtsrennen oder Wertungen der Punktrichter beim Eiskunstlauf so schnell wie möglich im korrekten Format und grafisch ansprechend aufbereitet in die TV-Berichterstattung eingeblendet werden.

  • Kamera von Omega Timing für die Zeiterfassung bei Olympischen Spielen (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Sieht fast aus wie ein normales Foto, besteht aber aus einer Reihe von nacheinander aufgenommenen 1-Pixel-Streifen - Bild des Finish beim Eisschnelllauf. (Bild: Omega Timing)
  • Mit solchen Pistolen wurden Wettbewerbe früher gestartet. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Mit dem Omegascope konnte erstmals bei Liveübertragungen die Siegerzeit eingeblendet werden. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Auch an Ausrüstung wie dem Biathlon-Gewehr für Blinde (mit Signalton) arbeitet Omega Timing. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Solche Sensoren tragen etwa Skifahrer bei den Wettbewerben am Schuh. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
Mit dem Omegascope konnte erstmals bei Liveübertragungen die Siegerzeit eingeblendet werden. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
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Omega hat derartige Einblendungen miterfunden: Das bei den Olympischen Spielen 1964 in Innsbruck verwendete röhrenbasierte Omegascope war das erste Gerät, mit dem etwa bei Liveübertragungen in Echtzeit die fast sofortige Anzeige der Siegerzeit möglich war, indem das Originalbild - vereinfacht gesagt - mit den Ziffern überblendet wurde.

Kernaufgabe der Firma ist aber die eigentliche Zeiterfassung. Diese funktioniert mithilfe einer ebenfalls von Omega Timing selbst entwickelten Kamera, nur das Linsensystem stammt von einem Zulieferer. Die Bilder der Kamera sehen auf den ersten Blick nicht auffällig aus, sie funktioniert aber dramatisch anders als herkömmliche Geräte: Sie verfügt über einen Sensor, der 10.000-mal in der Sekunde ein Foto mit der Auflösung 2.000 x 1 Pixel genau auf der Ziellinie aufnimmt.

Viele Streifen ergeben ein Bild

Diese 1-Pixel-Bilder werden kontinuierlich hintereinandergeschnitten, so dass sich auf den ersten Blick der Eindruck eines normalen Fotos einstellt. Das stimmt aber nur für die Sportler, deren Erscheinung ja scheibchenweise erfasst und dann annähernd korrekt wiedergegeben wird.

Nur dann, wenn ein Körperteil schneller oder langsamer als der Rest ist, gibt es merkwürdige Verzerrungen oder Stauchungen, etwa viel zu lange Schlittschuhe. Der Hintergrund des Bildes wiederum ist gar nicht korrekt wiedergegeben, weil er ja nur aus der Zielmarkierung besteht; bei den meisten Sportarten fällt das aber kaum auf.

Die Schiedsrichter bekommen die gesamte Aufnahme des Zieleinlaufs auf einem Monitor angezeigt. In den meisten Fällen ist ein Richter für einen Sportler zuständig. Wir können den Ablauf selbst ausprobieren: Wie in einem Malprogramm vergrößern wir den Ausschnitt mit dem Sportler, für den wir zuständig sind, legen dann einen Rahmen an den vordersten Pixel seines Schlittschuhs und drücken Enter, worauf die Daten dann weitergeleitet werden.

 Omega Timing: Kamera mit 2.000 x 1 Pixeln sucht SiegerDrei Sekunden für die Gold-Entscheidung 
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