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OM-D E-M10: Günstiger Einstieg ins Olympus-System

Mit der OM-D E-M10 hat Olympus das dritte Modell der OM-D-Systemkameraserie im Retrolook vorgestellt, das gleichzeitig auch das günstigste ist. Einige Abstriche beim Autofokus und die fehlende 5-Achsen-Bildstabilisierung muss der Fotograf dabei hinnehmen.

Artikel veröffentlicht am ,
OM-D E-M10
OM-D E-M10 (Bild: Olympus)

Die Olympus E-M10 ist eine neue Systemkamera, die wie eine geschrumpfte DSLR aussieht und mit einem 16-Megapixel-Sensor ausgerüstet wurde. Neben einem elektronischen Sucher mit 1,44 Millionen Bildpunkten und einer Bildwiederholrate von 120 Frames pro Sekunde wurde ein neigbares, 3 Zoll (7,62 cm) großes Display auf der Rückseite eingebaut.

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Die Bildstabilisierung erfolgt nicht wie bei der E-M5 und E-M1 auf fünf, sondern nur auf drei Achsen. Auch beim Autofokus müssen gegenüber dem Spitzenmodell E-M1 Abstriche gemacht werden, da ihm die Phasenmessung zum schnellen Scharfstellen fehlt.

Visuelle Kontrolle für Langzeitaufnahmen

Eine Zusatzausstattung gibt es bei der E-M10 aber doch: Die Kamera verfügt über einen eingebauten Blitz mit Leitzahl 5,8. Den Blitzschuh für größere Blitzgeräte gibt es darüber hinaus. Die Kamera bietet für Langzeitaufnahmen zwei interessante Betriebsarten. Der Live-Bulb-Modus zeigt im Display an, wie sich das Foto während der Belichtung entwickelt. Das gibt dem Fotografen die Möglichkeit, die Aufnahme im richtigen Moment zu stoppen. Die zweite Langzeitbelichtungsfunktion "Live Composite Modus" ist neu und bei den anderen Kameramodellen bislang nicht verfügbar. Hier werden statt einer einzelnen Aufnahme, die über das Display kontrolliert werden kann, Langzeit-Serienaufnahmen miteinander verrechnet, um den Sternenhimmel in einer Strichspurenaufnahme abzubilden.

WLAN-Fernsteuerung per App

Die OM-D E-M10 verfügt über WLAN und kann über Smartphones und Tablets ferngesteuert werden. Der Austausch der Verbindungsdaten erfolgt nicht per NFC, sondern über einen QR-Code, der von der Fernsteuerungsapp angezeigt wird. Der Benutzer muss ihn nur noch mit der Olympus-Kamera abfotografieren.

Die Kamera filmt in Full-HD mit 30p und maximal 24 MBit/s und zeichnet auf SD-Karten auf, wobei auch UHS-I-Karten unterstützt werden. Das Metallgehäuse misst 119,1 x 82,3 x 45,9 mm und wiegt mit Akku und Speicherkarte 396 Gramm.

  • Olympus OM-D E-M10 (Bild: Olympus)
  • Olympus OM-D E-M10 mit zahlreichen Bedienrädchen (Bild: Olympus)
  • Olympus OM-D E-M10 (Bild: Olympus)
  • Olympus OM-D E-M10 mit Aufklappblitz (Bild: Olympus)
  • Olympus OM-D E-M10 mit klappbarem Display (Bild: Olympus)
  • Olympus OM-D E-M10 (Bild: Olympus)
  • Olympus OM-D E-M10 (Bild: Olympus)
  • Schnittzeichnung durch die Konstruktion des 14-42-mm-Objektivs (Bild: Olympus)
Olympus OM-D E-M10 mit zahlreichen Bedienrädchen (Bild: Olympus)

Die Olympus OM-D E-M10 soll zusammen mit dem neuen Pancake-Objektiv "M. Zuiko.Digital ED 14-42 mm 1:3.5-5.6 EZ" ab Ende Februar 2014 für rund 800 Euro erhältlich sein. Das Objektiv mit einer Höhe von 22,5 mm ist mit einem Motorzoom ausgerüstet, der für Videoaufnahmen gedacht ist. Ohne Objektiv wird die Kamera für etwa 600 Euro angeboten. Darüber hinaus hat Olympus mit dem "M.Zuiko Digital 25 mm 1:1.8" eine neue Festbrennweite angekündigt, die 400 Euro kosten soll.



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Fabeck 18. Jun 2014

Der Sucher ist zu schlecht gegenüber dem Display? Der Sucher bietet 1.4 MP - das Display...

Anonymer Nutzer 29. Jan 2014

Gut,sind tatsächlich 100 Euro Differenz. Die Olympus kommt aber dafür mit klappbarem...


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