Olympus: Systemkamera mit staub- und spritzwassergeschütztem Gehäuse
Die Olympus OM-D ist mit einem 16,1-Megapixel-Sensor ausgestattet, der im Bereich von ISO 200 bis ISO 25.600 arbeitet. Die spiegellose Systemkamera ist mit einem eingebauten elektronischen Sucher ausgestattet, der eine Auflösung von 1,44 Millionen Bildpunkten erreicht und 100 Prozent des Bildfeldes abdeckt.
Die Kamera ist zudem mit einem 3 Zoll großen OLED-Display mit Touchscreen und 610.000 Bildpunkten ausgerüstet, über den auch scharf gestellt und ausgelöst werden kann. Das Display lässt sich um 80 Grad nach oben und 50 Grad nach unten klappen.
Die Bildstabilisierung erfolgt auf fünf Achsen. Sie erfasst neben Bewegungen entlang der horizontalen und vertikalen Achse auch Rotationsbewegungen.
Das Autofokussystem wird von Olympus bereits bei der Pen E-P3 eingesetzt und soll besonders schnell scharf stellen. Die Kamera macht bis zu 9 Bilder pro Sekunde in Serie, wenn der Schärfepunkt beibehalten wird. Bei aktivierter Schärfenachmessung sind es noch 4,2 Bilder pro Sekunde.
Videos werden in Full-HD im MOV-Format (MPEG-4 AVC/H.264) aufgenommen. Das AVI-Format (Motion JPEG) steht ebenfalls zur Verfügung und kann alternativ ausgewählt werden.
Olympus will im Laufe des Jahres noch zwei Objektive mit 75 mm (f/1,8) und 60 mm (f/2,8) auf den Markt bringen. Letzteres ist ein Makro, das mit Dichtungen spritzwassergeschützt werden soll.
Die Olympus OM-D(öffnet im neuen Fenster) soll ab April 2012 für rund 1.100 Euro auf den Markt kommen. Die Kamera-Objektiv-Kombination mit dem "M.Zuiko Digital Ed 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ" soll rund 1.300 Euro kosten.


