Olympus SP-100EE: Ultrazoomkamera mit Leuchtpunktvisier
Bei einer Brennweite von 24 bis 1.200 mm (Kleinbild) ist in der höchsten Zoomstufe der Olympus Stylus SP100 EE der Blickwinkel so klein, dass es schwerfällt, das gewünschte Motiv zu treffen. Dafür hat Olympus eine Hilfsvorrichtung in den Rahmen des Aufklappblitzes eingebaut, die es auch bei Jagd- und Sturmgewehren sowie Sportwaffen gibt. Das Leuchtpunktvisier zeigt nicht nur das Motiv in einem Rahmen an, sondern auch ein rot leuchtendes Fadenkreuz zum Anvisieren des Motivs.

Das Leuchtpunktvisier ist nicht zu verwechseln mit einer Zielbeleuchtung etwa mit einem Laser und fällt demjenigen, der anvisiert wird, folglich auch nicht auf.
Neben einem 3 Zoll (7,62 cm) großen Bildschirm mit 460.000 Bildpunkten an der Rückseite besitzt die Kamera auch einen elektronischen Sucher mit 920.000 Bildpunkten. Die Kamera nimmt mit ihrem kleinen, 1/2,3 Zoll großen Sensor 16 Megapixel auf und erreicht eine Lichtempfindlichkeit von ISO 125 bis 6.400. Das Objektiv ist mit einer Bildstabilisierung ausgerüstet. Damit beim Fokussieren nicht immer der gesamte Weg durchlaufen werden muss, wenn der Fotograf im Nah- oder Fernbereich arbeitet, besitzt die Bridgekamera eine Taste zur Fokuslimitierung. Am Tubus befindet sich zudem eine zweite Wippe zum Betätigen des Motorzooms.
Im Serienbildmodus kommt die Olympus SP-100EE laut Hersteller auf 7,1 Bilder pro Sekunde und kann Full-HD-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen.
Mit 121 x 91 x 133 mm und einem Gewicht von rund 590 Gramm ist die Kamera gemessen an ihrem weiten Brennweitenspektrum recht kompakt geworden. Ab März 2014 soll die Olympus Stylus SP-100EE zu einem Preis von rund 400 Euro erhältlich sein.


