Verfügbarkeit und Fazit

Das Kameragehäuse kostet ungefähr 1.100 Euro im Versandhandel. Das empfehlenswerte, aber recht große und schwere M.ZUIKO Digital ED 12-40 mm 1:2.8 Pro (70 x 84 mm, Gewicht: 382 Gramm) kostet alleine rund 1.000 Euro, so dass die Kombination aus Kameragehäuse und 12-40-mm-Zoom für rund 1.800 Euro sehr günstig angeboten wird. Das leichte, lichtstarke und günstige M.Zuiko digital 25 mm 1.8 schwarz hingegen (58 x 42 mm, 137 Gramm) kostet nur 390 Euro und sollte für Einsteiger, die Wert auf eine günstige aber sinnvolle Kombination legen, erst einmal ausreichen. An der Olympus entsteht durch den Crop-Faktor des Sensors der Bildeindruck eines 50-mm-Objektivs.

Wer ein hervorragendes und recht leichtes 1:1-Makro sucht, wird beim M.Zuiko digital ED 60mm 2.8 für rund 540 Euro fündig. Es kann auch als Teleobjektiv verwendet werden und passt mit 56 x 82mm und einem Gewicht von 185 Gramm in jede Fototasche. Das kann man vom M.Zuiko digital ED 40-150mm 2.8 Pro nicht behaupten, das zwar mit 1.600 Euro das teuerste Objektiv des Testfelds ist, aber zusammen mit dem kleinen Zoom die meisten Ansprüche selbst von Profis abdeckt - Randabdunklungen oder chromatische Abberationen sind kaum zu erkennen, schon bei großer Blende gelingen scharfe Bilder, ein wenig Abblenden sorgt dafür, dass sie auch bis zum Rand hin scharf bleiben, Wer die Kamera mit dem Kitobjektiv und dem Telezoom erwirbt, zahlt dafür aber stolze 3.400 Euro.

Fazit: Eine Kamera für viele, aber nicht für jeden

Die Olympus E-M5 II hat Vor- und Nachteile. Die Autofokus-Geschwindigkeit und die Trefferquote sind außerordentlich hoch, obwohl nur ein Kontrastmessverfahren genutzt wird. Von der Samsung NX1 wird sie bei bewegten Motiven auch dank dort genutzter Hybrid-Autofokustechnik jedoch problemlos ausgespielt. Dennoch ist es erstaunlich, wie gut die Kamera beim Fokus-Tracking abschneidet.

  • Testbild Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)
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  • Testbild Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Benjamin Sterbenz)
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  • Testbild Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)
  • Testbild Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)
Testbild Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)

Die Bildqualität ist besonders bei Rohdatenbildern sehr hoch, bei JPEGs fehlen gerade bei etwas höheren ISO-Werten schnell Details. Die Farbwiedergabe bei JPEGs ist bemerkenswert gut, doch Belichtungsfehler lassen sich am besten bei RAWs beheben. Wenn immer möglich, sollten Rohdatenbilder oder zumindest beide Bildformate parallel aufgenommen werden. Eine gelungene Abwechslung für alle, die nicht stundenlang mit Bildbearbeitungsprogrammen arbeiten wollen, sind die Filmsimulations- und Kunstfilter, die teilweise Instagram-artige Effekte schon in der Kamera erzeugen können. Es gibt sogar einen Aufnahmemodus, bei dem ein Motiv mit allen Kunstfiltern behandelt und die Ergebnisse einzeln abgelegt werden.

Der 40-Megapixel-Modus mag für Spezialfälle interessant sein, erfordert jedoch ein gutes Stativ und ein unbewegtes Motiv, was in der Praxis eher selten anzutreffen ist. Auf der Wunschliste von Videofilmern dürfte die Kamera nicht landen, dafür ist ihre Aufnahmequalität zu durchschnittlich. Dennoch: In manchen Situationen kann die Olympus auch hier durch die enorm gute Bildstabilisierung glänzen.

  • Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)
  • Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)
  • Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)
  • Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)
  • Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)
  • Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)
  • Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)
  • Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)
  • Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)
  • Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)
  • Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)
  • Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)
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  • Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)
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  • Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)
  • Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)
Olympus OM-D E-M5 Mark II (Bild: Andreas Donath)

Wenig angetan waren wir von den Menüs. Wer sich hier schnell zurechtfindet, ist ein Gedächtniskünstler oder hat das Handbuch auswendig gelernt. Mit steigender Erfahrung dürften die meisten Funktionen in akzeptabler Zeit gefunden werden. Die Komplexität der Einstellungen lässt sich auch durch die vielen Knöpfe und Schalter nur annähernd zähmen, obwohl ihre Platzierung auf dem kleinen Gehäuse gut gelungen ist.

Im Konkurrenzumfeld muss sich die Olympus mit Kameras von Fujifilm, Panasonic und Sony messen lassen - und fällt als Exot auf. Das liegt vor allem an ihrer teilweise unkonventionellen Bedienung aber auch an der enormen Funktionsmenge, mit der Olympus die OM-D E-M5 Mark II geradezu gespickt hat. Wer sich von all dem nicht abschrecken lässt und eine sehr handliche, stark konfigurierbare Kamera innerhalb des M-4/3-Systems sucht, der macht mit der OM-D E-M5 Mark II nichts falsch, zumal man auf teilweise exzellente Objektive zurückgreifen kann, die allerdings ihren Preis haben.

Wie immer stellen wir eine Reihe von Rohdatenbildern (ZIP) und unbearbeitete JPEGs (ZIP) für eigene Experimente zur Verfügung. Zudem haben wir noch einige 40-Megapixel-Bilder (ZIP) separat zum Download bereitgestellt. Wer will, kann auch ein Video direkt aus der Kamera herunterladen (mov).

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Hu5eL 15. Mai 2015

mentalität: geiz ist geil, umsonst ist nicht genug... wenn dir es nicht passt, such eine...

cx348 13. Mai 2015

1. Heutzutage hat fast jeder ein Smartphone, welches regelmäßig geladen werden muss...

der_wahre_hannes 13. Mai 2015

Mal nur so eine Frage zum Verständis: Wie oft hantierst du denn im Kameramenü rum, wenn...

Eheran 12. Mai 2015

Genau wie bei einer Wasserwaage. Luftblase links oder rechts der zwei Linien. Je weiter...



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