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Olympus: Displaybrille im Stil von Project Glass

Olympus Japan hat einen Brillenprotoyp vorgestellt, der vor einem Auge ein halbtransparentes Bild erscheinen lässt. Die Auflösung ist allerdings sehr gering und eine Kamera fehlt.
/ Andreas Donath
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Olympus MEG4.0 (Bild: Olympus)
Olympus MEG4.0 Bild: Olympus

Der japanische Kamera- und Elektronikhersteller Olympus hat mit der MEG4.0 den Prototyp einer Datenbrille vorgestellt, die an Googles Modell Project Glass erinnert. Vor einem Auge des Trägers kann sie ein Bild einblenden, das mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln allerdings recht grob wirken dürfte.

Die MEG4.0 soll mit einer Akkuladung bis zu 2 Stunden funktionieren und kommuniziert über Bluetooth mit ihrer Bildquelle. Wer will, kann die Brille im Unterbrechungsmodus betreiben. Dabei schaltet sich die Brille alle 3 Minuten automatisch für 15 Sekunden ein und hält dann 8 Stunden durch. Ein Neigungssensor ist ebenfalls eingebaut. Die Signale können zum Steuern genutzt werden, teilte Olympus mit. Die Brille soll inklusive Akku weniger als 30 Gramm wiegen und 196 mm breit sein.

Eine Kamera ist bei dem Modell von Olympus im Gegensatz zu Googles Project Glass nicht integriert. Es ist nicht die erste Datenbrille des japanischen Herstellers: 2001 brachte Olympus mit der Eye-Trek FMD-20P eine Brille mit zwei TFT-Displays auf den Markt, die an die Playstation 2 angeschlossen werden konnte. Sie war jedoch undurchsichtig und schottete den Benutzer von der Außenwelt ab.

Wann die Olympus MEG4.0(öffnet im neuen Fenster) auf den Markt kommen soll und was sie kosten wird, gab der Hersteller bislang nicht bekannt.


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