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OLPC-Gründer Nicholas Negroponte (2011): neuer Bildungsrechner in Grün-Weiß
OLPC-Gründer Nicholas Negroponte (2011): neuer Bildungsrechner in Grün-Weiß (Bild: Thos Robinson/Getty Images for The Louise Blouin Foundation)

OLPC: Marvell zeigt Bildungsrechner XO-4 Touch auf der CES

OLPC-Gründer Nicholas Negroponte (2011): neuer Bildungsrechner in Grün-Weiß
OLPC-Gründer Nicholas Negroponte (2011): neuer Bildungsrechner in Grün-Weiß (Bild: Thos Robinson/Getty Images for The Louise Blouin Foundation)

Der Hardwarehersteller Marvell präsentiert den neuen Bildungsrechner der Stiftung OLPC in Las Vegas. Der XO-4 Touch ist ein Hybrid aus Laptop und Tablet.

Die Stiftung One Laptop Per Child (OLPC) und das Hardwareunternehmen Marvell zeigen auf der CES den neuen Bildungsrechner XO-4 Touch. Die Technikmesse findet derzeit in Las Vegas statt.

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XO-4 ist ein Laptop mit Tastatur, dessen Bildschirm umgeklappt werden kann, so dass das Gerät auch als Tablet einsetzbar ist. Der Rechner wird dann über das berührungsempfindliche Display bedient. Der Touchscreen nutzt eine optische Technik, die von dem schwedischen Unternehmen Neonode entwickelt wurde.

Farbig oder schwarz-weiß

Der Bildschirm hat eine Diagonale von 7,5 Zoll (19 Zentimeter). Er könne in zwei Modi betrieben werden, berichtet das britische Computermagazin PC Pro: als konventioneller Farbbildschirm mit Hintergrundbeleuchtung oder in Schwarz-Weiß. In letzterem Modus nimmt das Gerät weniger Energie auf. Außerdem soll der Bildschirm auch bei hellem Tageslicht gut lesbar sein.

Der XO-4, der wie seine Vorgänger in Grün und Weiß gehalten ist, nutzt einen ARM-Prozessor von Marvell mit zwei Kernen, der eine Taktrate von 1,2 GHz hat. Es gibt den Rechner mit 1 oder 2 GByte Arbeitsspeicher sowie mit 4 GByte oder 8 GByte Datenspeicher. Auch beim Energiespeicher gibt es Alternativen: Der Bildungsrechner kann mit einem Nickel-Metallhybrid-Akku (NiMH) oder mit einem Lithium-Eisenphosphat-Akku ausgestattet werden. Diese Variante ist mit 1,36 Kilogramm etwas leichter als die mit NiMH-Akku, die 1,58 Kilogramm wiegt. Mit dem Internet wird der Computer per WLAN verbunden. Anders als die Vorgänger, die mit 802.11g liefen, beherrscht er auch 802.11n.

Angepasste Oberfläche

Beim Betriebssystem setzt OLPC weiterhin auf Open Source. Zum Einsatz kommt Fedora 18. Die Nutzeroberfläche ist laut OLPC eigens für Kinder angepasst.

OLPC hatte das Gerät im Sommer 2012 für dieses Frühjahr angekündigt. Ein Marvell-Vertreter sagte dem US-Techniknachrichtenangebot The Verge aber, er könne keine Angaben über einen Starttermin oder über den Preis machen. OPLC werde beides in Kürze bekanntgeben.


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