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OLPC: Aus XO 3 wird XO Touch mit neuem Display

Das Bildungstablet der Initiative One Laptop per Child ( OLPC ) wird erneut umgebaut. Mit einem neuen Touchscreen des schwedischen Herstellers Neonode soll das in XO Touch umgetaufte Gerät mit modernen Tablets mithalten können.
/ Nico Ernst
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Das auf der CES 2012 vorgestellte XO 3 ist zwar schon längst als Tablet ausgelegt, wie unser kurzes Hands-on damals schon zeigte, arbeitete der Touchscreen der Prototyps aber nicht so problemlos, wie das heute bei Tablets möglich ist. Nun soll das XO 3 einen "voll ausgestatteten und funktionierenden Tablet-Modus" bekommen,wie die OLPC in einem Blogpost(öffnet im neuen Fenster) sagt.

OLPCs XO-3 – Hands on (CES 2012)
OLPCs XO-3 – Hands on (CES 2012) (01:28)

Als Partner konnte das Projekt, das Bildungscomputer zu sehr geringen Preisen entwickelt, das schwedische Unternehmen Neonode(öffnet im neuen Fenster) gewinnen. Die Firma entwickelt bereits seit 2001 Touchscreens und hatte anfangs einigen Erfolg mit Windows-CE-Smartphones, bis das Unternehmen 2008 in finanzielle Schwierigkeiten geriet. Seit 2009 konzentriert sich Neonode nur noch auf die Sensorbestandteile der Displays, die unter anderem Sony in seinen E-Book-Readern verbaut.

Eine der Technologien nennt sich zForce und basiert nicht auf einem kapazitiven Effekt, wie er bei den meisten modernen Tablets eingesetzt wird. Vielmehr arbeitet zForce mit Lichtfeldern(öffnet im neuen Fenster) , die von den Fingern des Benutzers unterbrochen werden. Anders als bei rein kapazitiven Touchscreens funktioniert die Bedienung auch mit Gegenständen oder Handschuhen. Das Panel des XO-Tablets soll wie bei früheren Geräten der Initiative auch ohne Beleuchtung auskommen und im direkten Sonnenlicht ablesbar bleiben.

Bilder oder ein Video der neuen Version des Tablets hat die OLPC noch nicht veröffentlicht, und angesichts des neuen Displays bleibt weiterhin spannend, ob das Projekt seinen Zeitplan einhalten kann. Noch im Jahr 2012 soll das XO Touch, so der neue Name, verfügbar sein – anfangs vermutlich wie bisherige OLPC-Geräte in kleinen Stückzahlen. Angekündigt ist das Gerät bereits seit dem Jahr 2009, es soll unter 100 US-Dollar kosten .


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