• IT-Karriere:
  • Services:

Verfügbarkeit und Fazit

Die Planck ist beim Hersteller OLKB in verschiedenen Ausführungen erhältlich, die jedoch alle mit der gleichen Platine arbeiten. Auf dieser sitzt ein STM32F303-SoC. Die Platine kostet 50 US-Dollar, dazu können Nutzer wählen, welche Gehäuseausführung sie haben möchten.

Stellenmarkt
  1. DATEXT iT-Beratung GmbH, Großraum Franken, Würzburg, Aschaffenburg, München
  2. EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe

Unser Modell kommt in der Lo-Pro-Version, bei der das Gehäuse aus Aluminium gefräst und recht schmal ist. Das Gehäuse kostet ebenfalls 50 US-Dollar, dazu kommt noch die Abdeckplatte für mindestens 15 US-Dollar. Im Gesamtpreis von 115 US-Dollar, umgerechnet 100 Euro, sind also noch keine Switches und Tastaturkappen enthalten.

  • Die Planck wird als Kit geliefert, das wir selbst zusammenbauen müssen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Grundkenntnisse im Löten sind also Voraussetzung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die 40-Prozent-Tastatur Planck von OLKB (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Planck besteht aus einem Metallgehäuse und einer stabilen Metall-Grundplatte. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Tastaturkappen haben wir beigesteuert, sie stammen von einer Cherry G80-1800. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die unserem Kit beiliegenden Blank Keycaps waren für uns aufgrund des etwas ungewöhnlichen Layouts und der orthogonalen Struktur nicht vernünftig nutzbar. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Tasten der Planck sind vertikal direkt untereinander angeordnet und nicht leicht versetzt zueinander, wie sonst üblich. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Zudem nehmen die Tasten bis auf die Leertaste alle nur eine Platzeinheit ein, was bei Sondertasten wie Enter zunächst ungewöhnlich sein kann. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Bei den Switches haben wir uns für goldene KS-Schalter von Kailh entschieden. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Hier gut zu erkennen: Die Tasten liegen in einem Gitterkreuz nebeneinander. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Angeschlossen wird die Planck über ein Mini-USB-Kabel. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Beim Layout müssen sich Nutzer mitunter auf Kompromisse einlassen - wie hier bei den Pfeiltasten zu sehen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Unser Keycap-Raub hat zudem dazu geführt, dass wir mitunter Tastaturkappen zweckentfremdet haben - hier dient die Plus-Taste als Esc. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der Hauptblock entspricht aber weitestgehend dem einer herkömmlichen, großen Tastatur. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Planck läuft mit einer Firmware namens QMK, die eine weitreichende Programmierung erlaubt. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Planck wirkt auf dem Schreibtisch aufgrund der geringen Größe fast schon etwas verloren. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
Die Planck wird als Kit geliefert, das wir selbst zusammenbauen müssen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Als Sparvariante können Käufer anstelle eines Gehäuses auch nur eine Bodenplatte kaufen. Diese kostet nur 8 US-Dollar, was den Gesamtpreis stark senkt. Dann liegen die Switches allerdings offen.

Immer wieder gibt es die Planck auch beim Versandhändler Massdrop, bei dem Bestellungen gesammelt und dann in Auftrag gegeben werden. Wir haben dort für unser Kit mit den (von uns letztlich nicht verwendeten) Keycaps und Switches knapp 140 US-Dollar bezahlt. Aktuell bietet Massdrop die Planck aber nicht an.

Fazit

Die Planck hat uns positiv überrascht - sobald wir die unbeschrifteten Tastaturkappen gegen beschriftete ausgetauscht hatten. Auf der kleinen Tastatur konnten wir dann nahezu problemlos tippen, obwohl wir aufgrund des ungewöhnlichen ortholinearen Formats und der beschränkten Auswahl an physischen Tasten eine Umgewöhnungszeit benötigten.

Damit hatten wir nach dem Zusammenbau und dem ersten Tag mit den Blank-Keycaps nicht gerechnet. Im Adlersuchsystem tippten wir fehlergeschwängerte Texte, da unser Abstraktionsvermögen, wo sich welche Taste befindet, dank des ortholinearen Layouts einfach nicht funktionierte. Wer weiß, mit etwas Übung geht das vielleicht, wir verzichten aber gerne darauf.

Mit richtigen Keycaps hingegen funktioniert das Tippen trotz stellenweise notwendiger Tastaturkombinationen gut und flüssig. Dass das Ü jetzt auf der linken Seite ist und wir für das ß eine zweite Taste drücken müssen, hat unser Gehirn nach einem Tag verstanden. Als Merkhilfe legt OLKB zudem eine kleine Vorlage bei, in der sich Nutzer ihre Tastenbelegung eintragen können. Dass manche Tasten kleiner als bei herkömmlichen Tastaturen sind, stört uns nicht.

Das liegt daran, dass wir unsere Hand dank des geraden Layouts und der nur vier Reihen weniger bewegen müssen. Inwieweit das jetzt für die Hand stressfreier ist, können wir nicht mit abschließender Sicherheit sagen - unangenehm ist es aber auf keinen Fall.

Interessant sind natürlich auch die Programmiermöglichkeiten. Als deutschsprachige Nutzer haben wir uns bei der Programmierung zunächst darauf konzentriert, ein funktionierendes Layout zu schaffen. Wer sich jedoch länger mit QMK beschäftigt, wird eine Reihe von Möglichkeiten entdecken, die Planck sinnvoll einzusetzen - oder auch weniger sinnvoll, dafür aber mit Spaß.

Die Nutzung der Planck setzt für deutschsprachige Nutzer den Willen voraus, sich mit QMK und dem Kompilieren und Flashen der Firmware zu beschäftigen. Anders ist es unserer Meinung nach nicht möglich, die Tastatur sinnvoll zu nutzen, da in der Standardeinstellung die Umlaute fehlen. Dank guter Tutorials fällt der Einstieg aber nicht schwer, zumal man auf die Layouts anderer Nutzer zugreifen kann. Ebenso notwendig ist handwerkliches Geschick, da die Tastatur erst zusammengebaut und die Switches verlötet werden müssen.

Wer seine Planck-Bauteile direkt beim Hersteller bestellt, muss inklusive Keycaps und Switches mit Gesamtkosten von um die 150 Euro rechnen - je nachdem, welche Schalter und Kappen noch dazugekauft werden. Das ist relativ viel Geld für so wenig Tastatur. Dafür erhalten Käufer aber auch ein Gerät, das aufgrund der Programmierung mehr als eine herkömmliche Tastatur sein kann - und im Alltag richtig Spaß macht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Vier Ebenen für alles, was man braucht
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. LG 65UN71006LB 65 Zoll LCD + Magic Remote für 616€, Huawei P30 Lite E Smartphone 64GB...
  2. (u. a. Crusader Kings 3 für 35,99€, Elite Dangerous für 5,99€, Dead Island - Definitive...
  3. 3.999€ (statt 4.699€)
  4. 74,99€ (Bestpreis)

igor37 22. Aug 2018

Eine mechanische Mini-Tastatur um unter 50¤? Klar, warum nicht auch gleich mit RGB...

recluce 21. Aug 2018

Also eine Fehlerseite habe ich durchaus schon mal gesehen, wo war der Gag? ;-)

renegade334 20. Aug 2018

Ich denke, dass gerade, rasterförmige Tasten längst überfällig sind. Ihc habe einmal...

widdermann 12. Aug 2018

Spar dir das Geld für eine CMD-Taste. Du kannst jede Windows-Tastatur gemappt betreiben...

daydreamer42 09. Aug 2018

Eine Kugeltastatur mit Joystick im Fuß war immer mein Traum. Aber bisher hat die noch...


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020)

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020) Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /